Medizinische Versorgung weiter verbessert
Dienstag, 22. Juni 1999
Medizinische Versorgung weiter verbessert
Die medizinische Versorgung in Linz wird sowohl durch laufende Spitalsausbauten (AKh, Wagner Jauregg Landesnervenklinik) wie auch eine steigende Zahl an ÄrztInnen verbessert. Seit Mitte des Vorjahres stieg die Zahl der in Linz niedergelassenen praktischen ÄrztInnen von 128 auf 134 MedizinerInnen und die Zahl der Fachärzte von 352 auf 359 SpezialistInnen an. Damit werden die Richtlinien der WHO, die für eine Stadt von 200.000 Einwohnern mindestens 100 praktische Ärzte vorsieht, mehr als erfüllt.
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Linzer Berufsfeuerwehr empfiehlt Überprüfung der Feuerlöscher im Zwei-Jahres-Rhythmus
Hohes Alter
Mehrzweck- beziehungsweise Sporthalle
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Medizinische Versorgung weiter verbessert 493 ÄrztInnen für die LinzerInnen im Einsatz
Die medizinische Versorgung in Linz wird sowohl durch laufende Spitalsausbauten (AKh, Wagner Jauregg Landesnervenklinik) wie auch eine steigende Zahl an ÄrztInnen verbessert. Seit Mitte des Vorjahres stieg die Zahl der in Linz niedergelassenen praktischen ÄrztInnen von 128 auf 134 MedizinerInnen und die Zahl der Fachärzte von 352 auf 359 SpezialistInnen an. Damit werden die Richtlinien der WHO, die für eine Stadt von 200.000 Einwohnern mindestens 100 praktische Ärzte vorsieht, mehr als erfüllt.
Bei den niedergelassenen FachärztInnen führen die 103 ZahnärztInnen, 42 FrauenärztInnen und 25 InternistInnen zahlenmäßig die Liste an - gefolgt von 23 AugenärztInnen, 22 FachärztInnen für Neurologie und Psychiatrie, 19 OrthopädInnen, 17 HNO-ÄrztInnen, 16 HautärztInnen und 15 KinderärztInnen.
Robert Hubmann +43 (0)732/7070-1367
Linzer Berufsfeuerwehr empfiehlt Überprüfung der Feuerlöscher im Zwei-Jahres-Rhythmus
Nach den Vorschriften der OÖ. Bauordnung und den feuerpolizeilichen Bestimmungen werden von Mitarbeitern der Linzer Berufsfeuerwehr bei den Feuerbeschauen die in Stiegenhäusern und bei den Fluchtwegen angebrachten vorgeschriebenen Feuerlöschgeräte regelmäßig kontrolliert. Die Feuerlöscher müssen mit dem Sicherheitspickerl, das heißt, dem Nachweis über die technische Überprüfung auf Funktionstüchtigkeit, versehen sein. Die Feuerlöschgeräte müssen alle zwei Jahre vom Erzeuger oder konzessionierten Fachfirmen überprüft beziehungsweise erforderlichenfalls gewartet werden.
Im genannten Zeitraum könnte sich bei Pulverfeuerlöschern das in den Geräten enthaltene Trockenpulver verfestigt haben oder das Treibgas bereits entwichen sein, womit ein Funktionieren im Notfall nicht mehr gewährleistet wäre.
Die Linzer Berufsfeuerwehr empfiehlt, sich bei den technischen Kontrollen nur der Dienste konzessionierter Fachfirmen zu bedienen. Es wird vor Billigstanbietern gewarnt, die eine Überprüfung und das Pickerl teilweise zu Preisen unter zehn Schilling offerieren. In solchen Fällen ist ein ordnungsgemäßes Service nicht gewährleistet.
Auch Privatgeräte in Pkw oder Wohnungen sollten alle zwei Jahre einem Sicherheitscheck unterzogen werden. Die langjährigen Erfahrungen der Brandschutzexperten haben nämlich gezeigt, dass aufgrund mangelnder Wartung im bundesweiten Durchschnitt jedes dritte Privatgerät im Notfall nicht funktioniert.
Robert Hubmann +43 (0)732/7070-1367
Hohes Alter
Frau Friederike Grabner, Elisabethstraße 23, vollendet am 24. Juni das 95. Lebensjahr.
Bürgermeister Dr. Franz Dobusch ließ der Jubilarin Ehrengeschenke und ein Glückwunschschreiben überreichen.
Mehrzweck- beziehungsweise Sporthalle
Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Bürgermeister Dr. Franz Dobusch zum Thema "Mehrzweck- beziehungsweise Sporthalle" am Dienstag, 22. Juni 1999
Finanzierungsübereinkommen zwischen Land und Stadt beschlossen
In diesem Übereinkommen sind die Grundsätze zur Projektfinanzierung der Mehrzweck- beziehungsweise Sporthalle beschlossen worden. Demnach leistet das Land einen Betrag von 105 Millionen Schilling, die Stadt einen Betrag von 97 Millionen Schilling und der Bund einen Betrag von 70 Millionen Schilling. Die Gesamtbaukosten dieser Halle werden sich auf 278 Millionen Schilling belaufen. Der Oberösterreichische Landtag hat in seiner Sitzung vom 29. April 1999 und der Linzer Gemeinderat in der Sitzung vom 20. Mai 1999 die Errichtung der Mehrzweck- beziehungsweise Sporthalle beschlossen.
LIVA wird Mehrzweck- beziehungsweise Sporthalle führen
Das Land Oberösterreich und die Stadt Linz sind übereingekommen, dass der Betrieb der Mehrzweck- beziehungsweise Sporthalle von der Linzer Veranstaltungsgesellschaft (LIVA) organisiert wird. Die Terminkoordination und Terminvergabe erfolgt durch die LIVA, wobei die Vorgangsweise mit dem Land abgestimmt wird.
Mehrzweck- beziehungsweise Sporthalle bringt viele Impulse
Durch den Bau der Halle wird sowohl für den Sportbereich im Hinblick auf internationale, nationale und regionale Wettkämpfe und Turniere, den Schulsport, aber auch kulturellen Ereignissen ein Projekt angeboten, das schon jetzt großes Echo hervorruft.
Nutzungsmöglichkeiten der Halle: Die für multifunktionelle Verwendung ausgestattete Halle wird für drei Hauptgruppen ausgerichtet sein:
1. Internationale und nationale sportlich bedeutende Ereignisse:
- Leichtathletik-Europameisterschaften,
- Tanz-Europameisterschaften,
- Internationale Tennisturniere,
- Tischtennis Grand- Prix,
- Hallenfußballmasters,
- Europa- und Staatsmeisterschaften sowie Europacupspiele und nationale Meisterschaften in verschiedensten Sportarten wie Badminton, Softball, Basketball, Bogenschießen, Boxen, Faustball, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Kraftdreikampf, Handball, Hockey, asiatische Kampfsportarten - Judo, Karate etc. Radsaalsport, Ringen, Sumoringen, Tanzsport, Tennis, Tischtennis, Turnen, rhythmische Gymnastik, Volleyball.
2. Kulturelle Events:
- Rock- und Popkonzerte,
- Varietés und Shows,
- Klassik-Events,
- Medienwirksame Fernsehproduktionen.
3. Schulwettkämpfe und Trainingsbetrieb:
- Internationale und nationale Schulsportveranstaltungen,
- Übungsbetrieb für Leistungssportler, zum Beispiel BORG, BAFL, Pädagogisches Institut, Heeresleistungssportzentrum, Trainingsbetrieb für Oberösterreichische und Österreichische Dach- und Fachverbände.
Mehrzweck- beziehungsweise Sporthalle - ein Gebäude, das sich in das Städtebaukonzept einfügt
Die äußere Form der Halle wird durch die sechsbahnige 200-Meter-Laufbahn bestimmt. Die räumliche Ausdehnung nach oben wird durch die für einige Sportzweige nach internationalen Reglemets erforderliche lichte Mindestraumhöhe vorgegeben. Das Erscheinungsbild entspricht dem des aus dem vorangegangenen Wettbewerb ausgelobten Siegerprojekt, dessen Grundidee, die bestehenden Shedelelemente mittels Primärträgersystem an vier Pylonen auf die erforderliche Höhe anzuheben und gleichzeitig eine optimale Belichtung durch natürliches Tageslicht zu erreichen, verwirklicht wird.
Mehrzweck- beziehungsweise Sporthalle mit sehr gutem Anforderungsprofil
Die grundlegend im Raum- und Funktionsprogramm des Wettbewerbes festgeschriebenen Anforderungen sind erfüllt und stellen sich wie folgt dar:
- Zuschauer:
Der Zuschauerraum ist durch feststehende Tribünen, Teleskoptribünenelemente, frei kombinierbare Bestuhlungen im Hallenzentrum und die Anzahl der Stehplätze dem jeweiligen Verwendungszweck optimal anzupassen.
Leichtathletik (bei Verwendung der Laufbahn) 2600 Personen Ballsport I (Hand-, Faust-, Basket- und Volleyball) 2600 Personen Ballsport II (Fußball) 4560 Personen Ballsport III (Tennis) 4650 Personen
Ballsport IV (Tischtennis) 4650 Personen Zone Hallenmitte (Boxen, asiatische Kampfsportarten) 7050 Personen
Events mit Bühne (Varietés, Shows, Klassik-Events, medienwirksame Produktionen) 7050 Personen Teil-Hallennutzung (zum Beispiel Schulsport) 2600 Personen Rock- und Pop-Events mit Bühne 7200 Personen
Sportfunktionen
Leichtathletikanlagen:
Sechsbahnige 200-Meter-Laufbahn mit mechanisch absenkbaren Kurvenelementen; achtbahnige 60-Meter-Laufbahn in Hallenmitte; zweibahnige 100-Meter-Trainingslaufbahn Weit- und Drei-, Hoch- und Stabhochsprunganlage, Kugelstoßanlage.
Sonstige Sportfunktionen:
Für sämtlich unter dem Punkt der Beschreibung "Nutzungsmöglichkeiten der Halle" angeführten Sportarten sowie für den Schulsport sind die den einschlägigen nationalen und internationalen Bestimmungen gehorchenden Flächen vorgesehen und die technischen Voraussetzungen geschaffen.
Boden- und Bodenbeläge:
Für sämtlich unter dem Punkt der Beschreibung "Nutzungsmöglichkeiten der Halle" angeführten internationalen und nationalen sportlich bedeutenden Ereignisse, für die kulturellen Events aller Art sowie für Schulwettkämpfe und den Trainingsbetrieb sind die notwendigen, für eben diese Verwendungszwecke geeigneten - auf den durchgehenden strapazfähigen und spikesgeeigneten Grundbelag auflegbaren - Bodenbeläge - soferne sie nicht von den Veranstaltern selbst beigestellt werden - vorgesehen und diese weisen die notwendigen und erforderlichen Markierungen auf.
Weiter sind in die Bodenflächen, die zum Aufstellen und Verankern der erforderlichen Geräte und Hilfsmittel benötigten Steckhülsen integriert.
Die Infrastruktur der Mehrzweck- beziehungsweise Sporthalle
Nebenräume:
Krafttrainingsraum 120 Quadratmeter Aufwärmraum 250 Quadratmeter Massageraum 76 Quadratmeter
Sanitätsraum/Arzt, acht Umkleideräume mit WC-Gruppen und Duschen, behindertengerechte WC-Anlagen gemäß behördlichen Vorschriften für Besucher, Behinderten-WC, Kampfrichterraum, Trainer- und Schiedsrichterräume, Regieräume, Büros für Wettkampfleitung, Pressekabinen, Bereiche für Restauration, Hallenwartraum, Räume für Haustechnik, Werkstätte, Lagerräume für Sportgeräte, Bodenbeläge, Sessel, Zuschauergarderoben, Eingangsbereich mit Kassen, Müllraum/Presscontainer.
Technische Ausstattung:
2/4 Anzeigetafeln, Messanlagen für diverse Sportarten, Videowand, Zielfotoanlage, Beschallungsanlage, EDV-Ausstattung mit Verkabelung zu Wettkampfstätten und Pressekabinen, (Gegen-) Sprechanlage mit den erforderlichen Haupt- und Nebenstellen, Beleuchtung nach einschlägigen Richtlinien und Anforderungen (Farbe, Stärke), blendfreie natürliche Belichtung, LKW-Zufahrt bis in die Halle, Hubstapler, Hebebühne, sonstige technische Hilfsgeräte und -mittel.
Veranstaltungstermine werden nach Einlangen vergeben
Sämtliche Veranstaltungen sollen so bald wie möglich terminisiert werden. Die Veranstaltungstermine werden grundsätzlich in der Reihenfolge des Einlangens vergeben, wobei jedoch auf die Wertigkeit der Veranstaltungen (regional, national und international) Rücksicht genommen wird. Schulwettkämpfe sowie Trainingsbetrieb können ebenfalls, wie bereits erwähnt, stattfinden, wenn die Halle nicht für die sportlichen und kulturellen Veranstaltungen benötigt wird.
Baubeirat begleitet das Projekt
Noch im Spätherbst 1999 wird nach Abschluss aller rechtlichen Grundlagen mit den Bauarbeiten begonnen. Nach 33 Monaten soll die Mehrzweck- beziehungsweise Sporthalle fertig gestellt sein.
Je zwei Vertreter von Land und Stadt werden sowohl für den zügigen Baufortschritt als auch für die Einhaltung des Finanzierungskonzeptes sorgen.
Weitere Berichte 1999
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