Tiefgarage des Arcotel bereits ab Anfang August benützbar
Bereits ab Anfang August und damit rund einen Monat früher als geplant steht die neue öffentliche Tiefgarage des Arcotel Hotel Nike mit 199 Garagen-Stellplätzen und 77 oberirdischen Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Im Vergleich zur früheren Situation konnte das Stellplatzangebot mit 276 Plätzen nahezu verdreifacht werden. Bis zum Beginn des Brucknerfestes wird auch die von der LIVA ermöglichte Anbindung eines Tiefgaragenzuganges an den unterirdischen Verbindungsgang zwischen Arcotel und Brucknerhaus fertig gestellt. Im Rahmen der dafür nötigen Adaptierungsarbeiten erfolgt zugleich eine Renovierung des Verbindungsganges.
Der Parktarif beträgt nach 30 Gratis-Minuten zwölf Schilling pro halbe Stunde (Obergrenze: 144 Schilling pro Tag). BesucherInnen von im Brucknerhaus stattfindenden Veranstaltungen können zum Sonderpreis von 60 Schilling vier Stunden lang parken. Auch für die Badegäste des Parkbades ist das Parken zu einem günstigeren Tarif geplant. Die vor dem Parkbad angeordneten Stellplätze sind Taxis und Behindertenfahrzeugen vorbehalten.
Der rund 40 Millionen Schilling kostende Garagenbau ermöglichte eine attraktive Neugestaltung des Bereiches zwischen dem Eingang des Parkbades und der Zufahrt des Brucknerhauses. Es entstand ein rund 60 Meter langer und 17 Meter breiter Platz, in den die Tiefgarageneinfahrten und die zum Hotel führenden Auffahrtsrampen münden. Für die Oberflächengestaltung des durch einen Grünstreifen vom Geh- und Radweg an der Unteren Donaulände getrennten Platzes leistet die Stadt Linz einen Kostenbeitrag von 1,2 Millionen Schilling.
(Foto kann angefordert werden)
Christian Freimüller +43 (0)732/7070-1362
Familienfreundliches Linz Familienpolitische Leistungen für soziale Sicherheit
Grundsätzlich besteht für familienpolitische Agenden Bundeskompetenz, was den Handlungsbereich der Stadtverwaltung begrenzt. In ihrem eigenen Wirkungsbereich leistet die Stadt Linz eine Vielzahl von unterstützenden und fördernden Maßnahmen für die Linzer Familien.
Das vom Gemeinderat 1990 beschlossene Sozialprogramm mit der Zielsetzung "Linz muss eine Stadt für alle werden" konnte weitgehend umgesetzt werden. Seit dem Start der Sozialoffensive wurden von 1991 bis 1998 insgesamt 11,6 Milliarden Schilling für Sozialinvestitionen, insbesondere für den Neu- und Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen, Seniorenzentren, Jugendzentren und Freizeiteinrichtungen ausgegeben.
Das städtische Engagement für sozial Schwächergestellte gliedert sich vor allem in die Bereiche:
1. finanzielle Unterstützung 2. umfangreiches Beratungsangebot 3. soziale Unterstützung
Über allen sozialen Angeboten der Stadt Linz steht als grundsätzliches Handlungsprinzip die Kundenorientiertheit.
1. Finanzielle Unterstützung für sozial schwächere beziehungsweise kinderreiche Familien
a) Sozial gestaffelte Tarife beziehungsweise Ermäßigungen bei der ESG, SBL, LIVA, VHS, mit dem städtischer Seniorenausweis und dem Aktivpass.
b) Zuschüsse für Kinderbetreuungseinrichtungen: Für die insgesamt rund 6900 städtischen Kinderbetreuungsplätze werden sozial gestaffelte Tarife berechnet. Der Nulltarif kommt bei rund 25 Prozent der Hortkinder und rund 20 Prozent der Kindergartenkinder zum Tragen. Jährlich entsteht der Stadt Linz damit ein Zuschussbedarf (Ausgaben minus Einnahmen) von über 150 Millionen Schilling. Dazu kommen Subventionen von rund 18 Millionen Schilling für die rund 2300 Kinderbetreuungsplätze bei privaten Initiativen und den beiden Tagesmütter-Vereinen.
c) Sozialhilfezahlungen: Die Gesamtausgaben für einmalige oder laufende Sozialhilfezahlungen (jährlich rund 2600 Linzerinnen und Linzer) belaufen sich pro Jahr auf rund 40 Millionen Schilling.
2. Umfangreiches Beratungsangebot
Service für die ganze Familie bietet das Amt für Jugend und Familie mit seinen Abteilungen Erziehungshilfe, Rechtsangelegenheiten, Heim- und Pflegekinder, Jugendgesundheitsdienst, Heime und Jugendförderung, dem Institut für Familien- und Jugendberatung und dem Eltern-Kind-Zentrum in Ebelsberg.
3. Soziale Unterstützung
Die Abteilung Heime und Jugendförderung des städtischen Amts für Jugend und Familie sieht einen Hauptschwerpunkt in der sozialen und wirtschaftlichen Unterstützung durch die Entlastung der Eltern, die etwa in Form von verschiedenen Ferienaktionen und finanziellen Zuschüssen stattfinden kann. Bei den jährlichen Aktionen wird der Auftrag von Sozialstadträtin Dr. Ingrid Holzhammer, "Kein Kind soll aus finanziellen Gründen ausgeschlossen sein", auch verwirklicht. Die Palette der Angebote reicht dabei von kostenlosen Aktionen wie Spiel in den Vierteln oder Fun in the City bis zu Programmen mit geringem Entgelt wie etwa Stadtranderholung in Micheldorf oder Kur- und Erholungsaufenthalte für Kinder.
"Familien-Preis" für Linz
23 familienfreundliche Projekte aus dem städtischen Angebot wurden vor einem halben Jahr mit dem "Familien-Preis" ausgezeichnet. Die vergangenen Jahre bedeuteten für die Stadt Linz eine "Ära der gewonnenen Wettbewerbe". Zum Thema Familie hat Linz im Vorjahr beim österreichweit ausgeschriebenen Wettbewerb des Bundesministeriums für Umwelt, Jugend und Familie zum Thema "Familie und Arbeitswelt" einen mit 100.000 Schilling prämierten Hauptpreis gewonnen. Das Amt Tagesheimstätten wurde ebenfalls im vergangenen Jahr beim Wettbewerb des EU-Netzwerkes "Familie, Arbeitswelt und integrative Solidarität" für die Bereitstellung von Hortplätzen für behinderte Kinder mit einem Preis ausgezeichnet. Und beim Landeswettbewerb "Kinder- und jugendfreundlichste Gemeinde Oberösterreichs" konnte bereits zweimal ein Hauptpreis errungen werden. Und die Chancen, den ersten Preis auch in diesem Jahr wieder zu erreichen, stehen bestens. Am 30. Juni gewann die Stadt Linz im ersten Teil des Wettbewerbs den ersten Preis und hat alle Voraussetzungen für einen erneuten Sieg in der Gesamtwertung im November. Insgesamt 30 eingereichte städtische Familienprojekte zeichnen auch heuer die familienfreundliche Sozialoffensive der Stadt Linz aus.
Dagmar Seel +43 (0)732/7070-1366
Ungewöhnliche Beschilderung der Linzer Kinderspielplätze Informationsständer und Kunstobjekt
Sie haben die Form eines Obelisken, bestehen aus Nirosta, sind 1,40 Meter hoch und erfüllen verschiedene Funktionen - die neue Beschilderung für Linzer Kinderspielplätze ist Kunstobjekt und Informationsständer in einem. Gestaltet wurde der Obelisk vom Linzer Künstler Theo Blaickner. Fixbestandteil jeder Skulptur sind das Logo der Stadt und des Gartenamtes, der Name des Spielplatzes, die Telefon-Hotline zum Gartenamt, die Telefonnummer vom Bürgerservice und der Rettung. Wichtige "Spielplatz-Regeln" sind in Form von Symbolen angebracht. Ein Radfahrhelm, ein Polizist und ein Hund erinnern große und kleine Besucher an Dinge die es zu beachten gilt.
Aufgestellt wird der Obelisk in Kürze auf 26 Spielplätzen im gesamten Stadtgebiet. Die Figur wird in ein Fundament eingelassen, sie besitzt ein Kugellager und ist drehbar. Der Obelisk erfüllt damit zwei Funktionen: er ist bespielbar und dient zugleich als Informationsständer.
Im nächsten Jahr sollen noch weitere "Spiel-Kunst-Objekte" auf den Linzer Kinderspielplätzen aufgestellt werden.
(Foto kann angefordert werden.)
Silvia Kohlbacher +43 (0)732/7070-1372
Schließung der Ehe- und Sozialberatung
Am Mittwoch, 28. Juli, entfallen die Sprechstunden in der Eheberatung in der Zeit von 16 bis 18 Uhr sowie die Sozialberatung in der Zeit von 18 bis 20 Uhr. Die nächste Eheberatung findet am Mittwoch, 4. August, von 16 bis 18 Uhr und die nächste Sozialberatung am Mittwoch, 25. August, von 18 bis 20 Uhr statt.
Dagmar Seel +43 (0)732/7070-1366
Hohes Alter
Frau Hermine Jungreithmeier, Mühlkreisbahnstraße 8, vollendet am 29. Juli das 90. Lebensjahr.
Bürgermeister Dr. Franz Dobusch ließ der Jubilarin Ehrengeschenke und ein Glückwunschschreiben überreichen.
Frau Maria Hargassner, Schratzstraße 8, vollendet am 29. Juli das 96. Lebensjahr.
Bürgermeister Dr. Franz Dobusch gratulierte auf schriftlichem Wege.
Weitere Berichte 1999
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