Linz. Eine Stadt lebt auf.

600-Millionen-Projekt "Hefegründe Ferihumerstraße"

Freitag, 30. Juli 1999

600-Millionen-Projekt "Hefegründe Ferihumerstraße"
Ansprechende Architektur mit den Nutzungsschwerpunkten Wohnungen und Büros wird bis 2002 auf dem früheren Areal der Spiritus- und Hefefabrik Kirchmeir an der Urfahrer Ferihumerstraße entstehen.
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29.7.1999  2.8.1999

600-Millionen-Projekt "Hefegründe Ferihumerstraße" bis 2002 fertig
Auch betreubares Wohnen vorgesehen


Ansprechende Architektur mit den Nutzungsschwerpunkten Wohnungen und Büros wird bis 2002 auf dem früheren Areal der Spiritus- und Hefefabrik Kirchmeir an der Urfahrer Ferihumerstraße entstehen. Nach den kürzlich begonnenen Bauvorbereitungsarbeiten ist für den heurigen Herbst der Beginn umfassender Baumaßnahmen geplant. Mit einem Kostenaufwand von rund 600 Millionen Schilling werden 215 Wohnungen, 4200 Quadratmeter Büro- und 2500 Quadratmeter Geschäftsfläche, 310 Tiefgaragenplätze sowie ein 1760 Quadratmeter großer Park realisiert. Als Bauträger treten neben der auch mit der Gesamtprojektleitung befassten Immobilienfirma Real-Treuhand die Wohnungsgesellschaften GWB und WSG und der Linzer Arbeiter-Samariterbund auf. Die Rettungsorganisation plant die Errichtung von 32 behindertengerecht ausgestatteten Wohnungen (jeweils 50 Quadratmeter) an der Ferihumerstraße. Sie befinden sich in der Nachbarschaft der Samariterbundzentrale an der Reindlstraße und eignen sich daher ideal für die Wohnform "Betreubares Wohnen". Die mit Loggien ausgestatteten Wohnungen sollen zu günstigen Mietpreisen an Menschen unterschiedlichen Alters vergeben werden, die trotz eines körperlichen Gebrechens eigenständig leben wollen. Die Realisierung dieses Wohnangebotes hängt von einer speziellen Förderung durch das Land Oberösterreich ab. Eine entsprechende Zusage wird für den heurigen Herbst erwartet. Das architektonische Konzept des Großprojektes "Hefegründe Ferihumerstraße am Donaupark" wurde 1996 im Rahmen eines vom Planungsamt der Stadt Linz unterstützten, geladenen Architektenwettbewerbes ermittelt. Als Sieger gingen die Welser Architekten Dipl.-Ing. Knut Drugowitsch und Mag. Hans Karl hervor.

Das 18.200 Quadratmeter große Projektgebiet zählt zu den größten noch für den Wohnbau verfügbaren Grundstücken in zentraler Lage. Es wird von der Ferihumerstraße, der Wildbergstraße und der Reindlstraße begrenzt. Die Planung sieht eine klare, ruhige, fünfgeschossige Baukörperstruktur vor. Ein lang gestreckter, leicht geschwungener Riegel entlang der Ferihumerstraße schließt an die bestehenden Bauten an. Er schirmt die zum Innenhof orientierten Wohnungen gegen die lärmintensive Straße ab und ist als städtebauliches Bindeglied zwischen den Gebäuden im Westen (unter anderem Landesschulrat und Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung) und den Wohnblocks im Osten gedacht. In diesem Baukörper sind neben den Wohnungen mit Betreuungsmöglichkeit 15 geförderte Eigentumswohnungen der Real-Treuhand und 2500 Quadratmeter vermietbare Bürofläche untergebracht. Im Erdgeschoss befinden sich ein Cafe und Geschäftsflächen.

Entlang der Wildbergstraße errichtet die Wohnungsgesellschaft GWB ein lang gestrecktes Gebäude, an das hofseitig drei Wohnhäuser angedockt sind. Die 36 Wohnungen dieses Abschnittes werden auf Mietkaufbasis angeboten. Im Erdgeschoß ist Platz für einen Markt der Handelskette Spar und für einige kleinere Geschäfte. Die 1200 Quadratmeter Bürofläche im ersten Obergeschoß werden vermietet.

Annähernd senkrecht zur Reindlstraße werden drei parallel ausgerichtete Wohnhäuser mit rechteckigem Grundriss errichtet. Ein Objekt mit 44 geförderten Eigentumswohnungen (40 bis 112 Quadratmeter) baut die Real-Treuhand, zwei Häuser mit 88 Wohnungen (Mietkauf und Eigentum, 55 bis 100 Quadratmeter) die Wohnungsgesellschaft WSG. Alle Wohnungen verfügen über geräumige Loggien. Zwischen dem westlichsten der drei Gebäude und der Verbauung an der Wildbergstraße ist ein Park mit dreieckigem Grundriss angeordnet.

Sowohl für die Büros als auch für die Wohnungen gibt es bereits zahlreiche Interessenten. Ein Teil der Nutzflächen ist jedoch noch verfügbar.

(Foto kann angefordert werden.)

Christian Freimüller +43 (0)732/7070-1362

Wahlkarten in Linz via Internet bestellbar

LinzerInnen, die am 3. Oktober nicht in Linz zur Nationalratswahl gehen können, haben ab sofort die Möglichkeit, die Wahlkarte via Internet zu bestellen. Das Antragsformular und genaue Hinweise für WahlkartenwählerInnen finden sich unter www.linz.at im Bereich "Aktuell".

Der Weg in das Amt erübrigt sich durch ein Ausfüllen eines einfachen Formulars im Internet. Der Briefträger bringt dann die Wahlkarte nach Hause. Die Anträge müssen bis spätestens 30. September, 18 Uhr, im Einwohner- und Standesamt eingelangt sein. Spätere Einreichungen können nicht mehr berücksichtigt werden. Für Auslands-ÖsterreicherInnen gilt natürlich weiters, dass die rechtzeitige Zustellung per Postweg noch möglich sein muss. Erfahrungsgemäß treten genau hier die größten Probleme auf.

Linz bietet dieses Wahlkartenservice als erste Kommune Österreichs an. Bereits bei den letzten beiden Wahlen hat das Einwohner- und Standesamt auf e-mail-Anfragen die Wahlkarten zugesandt. So forderten bei den Bundespräsidentenwahlen sieben Personen per e-mail eine Wahlkarte an. Bei der darauf folgenden EU-Wahl waren es schon 53. Aufgrund der steigenden Nachfrage wurde dieses Service nun auf professionelle Beine gestellt.

Wo ist mein Wahllokal?


Die Wahlinfos im Netz sind nicht nur für WahlkartenwählerInnen interessant. Von der genauen Auflistung aller Wahllokale bis zum Suchen nach dem eigenen Wahllokal, von Stichtagen und Vorzugstimmen bis zu Begleitperson und Wählen für Bettlägerige reicht die Palette an Infos zur Nationalratswahl 1999.

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Elisabeth Stiftinger +43 (0)732/7070-1360

Hohes Alter


Herr Alois Pletschko, Prechtlerstraße 67, vollendet am 3. August das 90. Lebensjahr. Herr Bruno Stefani, Pfitznerstraße 29, vollendet am 3. August das 95. Lebensjahr.

Bürgermeister Dr. Franz Dobusch ließ den Jubilaren Ehrengeschenke und Glückwunschschreiben überreichen.
Warnung vor Verwechslungsmöglichkeiten bei Pilzen
Gesundheitsamt sortierte giftige Sorten aus


Auf Grund des relativ bald einsetzenden Wachstums der heimischen Schwammerl im heurigen Jahr verzeichnet die städtische Pilzberatung im Neuen Rathaus bereits rege Frequenz. In den vergangenen Tagen legten Schwammerlsucher Prachtexemplare von Herrenpilzen, Steinpilzen und Speisetäublingen zur kostenlosen Begutachtung durch Experten des Gesundheitsamtes vor. Dabei sind zahlreiche ungenießbare Gallenröhrlinge, die sehr häufig mit Herrenpilzen verwechselt werden und drei äußerst giftige Hexenröhrlinge aussortiert worden. Der Genuss dieser Pilzsorte hätte schwere gesundheitliche und - in Kombination mit Alkoholgenuss - sogar tödliche Folgen haben können.

Um Verwechslungsmöglichkeiten weitestgehend auszuschalten, halten die Experten des Gesundheitsamtes in der Pilzberatungsstelle Merkblätter bereit. Diese Flyer informieren auch über richtiges Pilze pflücken. Pilze sollten nämlich entweder abgeschnitten oder vorsichtig herausgedreht werden, um das Myzel (Wurzelgeflecht) nicht zu beschädigen. Ferner ist zur Begutachtung der Stiel mitzubringen, um die Bestimmung zu erleichtern.

Die Pilzberatung hält ihre Pforten wochentags jeweils von 7 bis 9 Uhr (Neues Rathaus, 1. Stock, Zimmer 1043) geöffnet. Voranmeldungen sind nicht erforderlich.

Robert Hubmann +43 (0)732/7070-1367



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