Linz. Eine Stadt lebt auf.

Gut betreut in den städtischen Kindergärten und Horten

Freitag, 17. September 1999

Versorgungssituation bei Kinderbetreuungseinrichtungen
Informationsunterlage zur Pressekonferenz zur Versorgungssituation im Bereich der Kinderbetreuungseinrichtungen in Linz von Sozialstadträtin Dr. Ingrid Holzhammer am Freitag, 17. September 1999 um 10.30 Uhr in den Räumlichkeiten der neuen Vorkindergartengruppen in der Johann-Wilhelm-Klein-Straße 60.
weitere Infos


Link Ernährungsberatung im Linzer Gesundheitsamt

Link Generalsanierung der Keimlgutgasse

Link Zehn Jahre Bauernmarkt Spallerhof

Link Jubiläum
16.9.1999  20.9.1999

Versorgungssituation bei Kinderbetreuungseinrichtungen

weitere Gesprächspartner:
Mag. Josef Kobler, Leiter des Amts Tagesheimstätten
Waltraud Braida, Leiterin des Kindergartens Johann-Wilhelm-Klein-Straße 60


Angebot für unter Dreijährige erweitert

Die Kindergartenvollversorgung für Kinder ab dem dritten Lebensjahr sowie die Vollversorgung im Hortbereich sind in Linz bereits seit Jahren gewährleistet. Auch im Betriebsjahr 1999/2000 konnte allen Eltern ein Betreuungsplatz angeboten werden - in 93 Prozent der Fälle (1260 Kindern) sogar der Erstwunschkindergarten, in sieben Prozent der Fälle der Zweitwunschkindergarten.

34 Kinder wurden an einen Caritaskindergarten oder einen privaten Kindergarten vermittelt.

In den Horten wurden für das Betriebsjahr 1999/2000 793 Kinder aufgenommen, so dass nun insgesamt 2935 Hortkinder betreut werden.

Vier neue Vorkindergartengruppen

Vorrangiges Ziel ist es nun, die Versorgung für die unter Dreijährigen zu sichern. Dazu hat die Stadt Linz ihr Angebot an Vorkindergartengruppen im vergangenen Jahr stark erweitert. Nach der Einrichtung von je einer Vorkindergartengruppe im Kindergarten Reischekstraße und Hofmannsthalweg im vergangenen Betriebsjahr wurden zu Beginn des heurigen Betriebsjahres vier neue Vorkindergartengruppen eröffnet: Zwei davon im Kindergarten Straßlandweg und zwei im Kindergarten Johann-Wilhelm-Klein-Straße.

Parallel zum Ausbau im Bereich der Vorkindergartengruppen erfolgte bereits 1998 die Aufstockung der städtischen Subventionen für Privatinitiativen (rund 15,4 Millionen Schilling jährlich) und die Unterbringung bei Tagesmüttern (insgesamt 3,3 Millionen Schilling jährlich).

Bei den Anmeldungen für Krippen und Vorkindergärten bestätigte sich auch heuer im Wesentlichen der Trend, dass nicht einmal 50 Prozent der angemeldeten Kinder auch tatsächlich einen Betreuungsplatz benötigen. Viele Mütter entschließen sich kurzfristig, ihr Kind doch noch länger zu Hause zu betreuen. So wurden die heuer offenen 139 Plätze 303 Eltern angeboten. Wegen akuter Ausfälle stehen jetzt noch 15 freie Plätze zur Verfügung. Weitere Aufnahmen erfolgen im Jänner und März 2000. Zu diesen Daten wechseln Kinder aus Krippen und Vorkindergärten, die das dritte Lebensjahr erreicht haben, in die Kindergärten. Zwischenzeitlich werden nur Ausfälle nachbesetzt.

Amt Tagesheimstätten: vorhandene Plätze 1999/2000

Krippen: 194
Vorkindergartengruppen: 133
Kindergärten: 3670
Horte: 3078

Finanzierung

Amt Tagesheimstätten: Gesamtkosten 328 Millionen Schilling
davon: Stadt Linz:150 Millionen Schillingrund 46 Prozent
Land Oberösterreich:109 Millionen Schillingrund 33 Prozent
Elternbeiträge:69 Millionen Schillingrund 21 Prozent


Im Einzelnen:
KrippenStadt Linz 63 %Land OÖ 25 %Eltern 12 %
KindergärtenStadt Linz 49 %Land OÖ 32 %Eltern 19 %
HorteStadt Linz 35 %Land OÖ 38 %Eltern 27 %


Qualitätssicherung

Nach der Sicherung der Vollversorgung der über Dreijährigen im Kindergartenbereich konnte die Neubauoffensive (seit 1991 rund 700 Millionen Schilling Gesamtinvestition) weitgehend abgeschlossen werden. In den vergangenen Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt in den städtischen Tagesheimstätten auf die Qualitätssicherung. Dazu wurde gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Leitbildkatalog erstellt. In diesem ATH-Leitbild sind - ausgehend vom Leitbild des Linzer Magistrates - Zielkriterien gesammelt. Leistungen und Qualität werden einheitlich definiert, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter festgelegt, und für die Kunden - die Kinder und Eltern - somit transparenter.

Die Qualitätsstandards im erzieherischen Bereich erleichtern die Beobachtung der Entwicklung der Kinder und haben ein durchgängiges Qualitätsniveau zum Ziel.

Trotzdem bleibt ein großer Spielraum für inhaltliche Schwerpunkte erhalten, um die methodische Vielfalt zu gewährleisten. Dazu wird für jede Tagesheimstätte ein spezifisches Profil erstellt. Schwerpunkte wie etwa Montessori-Pädagogik, Situatives Lernen, EDU-Kinestetik oder Motopädagogik bewähren sich nun bereits seit Jahren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den städtischen Tagesheimstätten werden in pädagogischen Sonderbereichen zur frühkindlichen Förderung laufend geschult.

In Expertengruppen wurden auch erstmals in Linz Qualitätsstandards für die Betreuung der unter Dreijährigen definiert und ein Rahmenplan festgelegt.

Wesentliche Punkte:
- wenig möbliert, dafür viel Platz für freien Bewegungsraum
- essen, spielen und schlafen in einem Raum
- Kinder sollen eigenständig essen lernen

In den neuen Vorkindergartengruppen in der Johann-Wilhelm-Klein-Straße 60 sowie am Straßlandweg wurden diese Rahmenbedingungen bereits umgesetzt.

Wissenswertes zu städtischen Betreuungseinrichtungen

Krippen und Vorkindergärten:
Die Krippen der Stadt Linz sind von Montag bis Freitag von 6.30 bis 17.30 Uhr, die Vorkindergärten bis 17 Uhr geöffnet. Voraussetzung für den Besuch der städtischen Einrichtungen sind die Berufstätigkeit der Eltern und ein Hauptwohnsitz mit Bundeswahlrecht in Linz. Die Beiträge sind sozial gestaffelt.

Nähere Informationen: Schwester Christa Hinterdorfer, Leiterin der Abteilung Krippen im Amt Tagesheimstätten unter der Telefonnummer 7070/2905 oder 2902, jeweils montags und donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr.

Kindergärten und Horte:
Im Hinblick auf die Einführung flexibler Arbeitszeiten wurden auch die Öffnungszeiten der städtischen Kindergärten flexibilisiert. So haben die städtischen Kindergärten grundsätzlich von 6.30 bis 17 Uhr geöffnet. Jeweils drei Einrichtungen - in diesem Jahr die Kindergärten Reischekstraße, Hauderweg und Allendeplatz - halten bis 20 Uhr geöffnet.

Die städtischen Horte sind von Montag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr, an schulfreien Tagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Im August, zwischen Weihnachten und Neujahr sowie in der Karwoche die sind die Tagesheimstätten großteils geschlossen. Für Kinderkrippen und Kindergärten gibt es die Möglichkeit eines Ausweichbetriebes. Die Elternbeiträge sind sozial gestaffelt.

Nähere Informationen über Kindergärten: Irmtraud Madlmayr, Leiterin der Abteilung Kindergärten im Amt Tagesheimstätten unter der Telefonnummer 7070/2902.

Nähere Informationen über Horte: Monika Czejka, Leiterin der Abteilung Horte im Amt Tagesheimstätten unter der Telefonnummer 7070/2895.
Ernährungsberatung im Linzer Gesundheitsamt

Seit November 1998 haben alle Linzerinnen und Linzer die Möglichkeit sich kostenlos über "richtige Ernährung" beraten zu lassen. Im Gesundheitsamt der Stadt Linz vermittelt eine erfahrene Diätassistentin fundiertes Wissen und deren Umsetzung in die Praxis.

Die Bedeutung richtiger Ernährung für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit ist eine gesicherte Erkenntnis der Ernährungs- und Sozialmedizin und unter Fachleuten unumstritten. Derzeit leidet etwa die Hälfte der Bevölkerung der westlichen Welt an so genannten Zivilisationskrankheiten, die vorwiegend auf falsche Ernährungs- und Lebensweise zurückzuführen sind. Dazu zählen Übergewicht, Erkrankungen wie Bluthochdruck, Zuckerkrankheit im Erwachsenenalter, zu viel Fett und Cholesterin im Blut, Gicht und chronische Verstopfung. Ziele der Ernährungsberatung sind daher neben einer prophylaktischen Ernährungsaufklärung für Menschen, die an einer gesundheitsfördernden Kost interessiert sind, auch eine umfassende Ernährungsinformation- und Beratung für Erwachsene und Kinder mit Gewichtsprobleme, werdende Mütter oder Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter. Durch die ernährungsmedizinische Beratungsstelle will die Stadt Linz einen wesentlichen Beitrag zur Hebung der Volksgesundheit leisten.

Die Beratung erfolgt nur nach telefonischer Voranmeldung im Gesundheitsamt der Stadt Linz unter den Linzer Nummern 7070/2617 oder 2601.

René Hagenauer +43 (0)732/7070-1352

Generalsanierung der Keimlgutgasse

Einer Generalsanierung unterzogen wird heuer die Keimlgutgasse in Urfahr/Pöstlingberg. Auf einer Gesamtlänge von 280 Metern wird der Straßenzug ab der Emil-Futter-Straße bis zum Objekt Keimlgutgasse 50 in einer Breite von fünf bis sechs Metern erneuert. Im Zuge der Sanierung ist ergänzend die Herstellung des südseitigen 1,5 Meter breiten Gehsteiges von der Emil-Futter-Straße bis zur Oberladtstraße vorgesehen.

Susanne Feichtlbauer +43 (0)732/7070-1355

Zehn Jahre Bauernmarkt Spallerhof
Jubiläumsveranstaltung mit Gewinnspiel


Mit einem Marktfest begehen Beschicker und Kunden Freitag Nachmittag das Jubiläum "Zehn Jahre Bauernmarkt Spallerhof". Am Jubiläumsnachmittag wird mit Musik und einem Gewinnspiel gefeiert, bei dem es 36 Preise zu gewinnen gibt, gespendet von den Beschickern.

1989 schien es ein Wagnis, jeden Freitag Nachmittag Ecke Spallerhofstraße/Glimpfingerstraße einen regelmäßigen Bauernmarkt zu etablieren. Seit drei Jahren ist der private Bauernmarkt in die Reihe der Linzer Märkte und unter die Schirmherrschaft des Wirtschaftsservice Linz gekommen.

Acht bis neun Beschicker bieten allwöchentlich ihre bäuerlichen Produkte vom Frischfleisch bis zu den frischen Krapfen an. Einmal monatlich gesellt sich auch ein Weinhändler dazu, alle 14 Tage gibt es eine Honigverkäuferin.

Der Bauernmarkt Spallerhof wird ganzjährig betrieben und kann auf zahlreiche Stammkundschaften verweisen.

Elisabeth Oberlik +43 (0)732/7070-1361

Jubiläum


Herr Leopold Priesner, Landwiedstraße 21, vollendet am 18. September das 90. Lebensjahr. Herr Franz Kuhn, Schießlgang 5, vollendet am 19. September das 95. Lebensjahr. Frau Elfriede Heinrich, Figulystraße 26, vollendet am 20. September das 96. Lebensjahr. Frau Anna Knoll, Kaisergasse 36, vollendet am 20. September das 95. Lebensjahr. Frau Katharina Ratzenböck, Prager Straße 4, vollendet am 21. September das 95. Lebensjahr. Frau Theresia Königstorfer, Sonnenpromenade 50, und Herr Karl Hubatka, Unionstraße 54, vollenden am 21. September das 90. Lebensjahr.

Bürgermeister Dr. Franz Dobusch ließ den Jubilaren Ehrengeschenke und Glückwunschschreiben überreichen.

Frau Johann Kirchberger, Binderlandweg 24, vollenden am 19. September das 97. Lebensjahr. Herr Johann Buemberger, Nietzschestraße 24, vollendet am 21. September das 95. Lebensjahr.

Bürgermeister Dr. Franz Dobusch gratulierte auf schriftlichem Wege.

Link Weitere Berichte 1999

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KONTAKT

Amt für Presse und Information
Medienservice
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