Montag, 20. September 1999

Fußgängerbrücke beim Chemie-Knoten
Im Zuge des derzeit von der Landesbaudirektion im Bau befindlichen Bauloses beim Knoten Chemie Linz errichtet die Stadt Linz eine teilverglaste Fußgängerüberführung über die St.-Peter-Straße.
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Linz - Stadt der Frauen
Hohes Alter
Neues Parkleitsystem
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Fußgängerbrücke beim Chemie-Knoten
Im Zuge des derzeit von der Landesbaudirektion im Bau befindlichen Bauloses beim Knoten Chemie Linz errichtet die Stadt Linz eine teilverglaste Fußgängerüberführung über die St.-Peter-Straße. Die rund 29 Tonnen schwere Stahlkonstruktion wird im Werk vorgefertigt und anschließend per Kran eingehoben. Die Überführung verfügt über eine Länge von 52 Metern und eine Breite von vier Metern. Der darauf befindliche zwei Meter breite Fußgängerbereich wird zur Hälfte überglast. Die Stiegenaufgänge werden mittels Stahlseilen mit Rankgerüsten ausgestattet, die nachfolgend begrünt werden. Die Konstruktion ist feuerverzinkt, die Verglasung erfolgt kittlos.
Der neue Übergang wird den täglichen Weg der hier arbeitenden Menschen zu und von ihren Arbeitstätten sicherer und angenehmer gestalten.
Für den Einbau der Brücke wird am Samstag, 25. September ab 14 Uhr und falls notwendig auch am Sonntag, 26. September der Bereich rund um den Chemie-Knoten ganztägig für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
Die Kosten für die Fußgängerbrücke inklusive der bei diesem Baulos städtischerseits notwendigen Straßenbaumaßnahmen betragen 6,5 Millionen Schilling.
Susanne Feichtlbauer +43 (0)732/7070-1355
Linz - Stadt der Frauen
Auch heuer veranstaltet die VHS Linz gemeinsam mit dem Linzer Frauenbüro einen frauenhistorischen Spaziergang durch die Linzer Innenstadt. Dabei stellt Dipl.-Ing. Christine Nowotny die Situation der Frau zu verschiedenen Zeiten und unter verschiedenen Aspekten dar. Während des Rundganges werden einzelne Persönlichkeiten anhand der Orte, an denen sie gelebt beziehungsweise gewirkt haben, hervorgehoben. Die Veranstaltung findet am 12. Oktober 1999 zwischen 15.30 und 17.30 Uhr statt, Treffpunkt ist die Dreifaltigkeitssäule am Linzer Hauptplatz. Anmeldeschluss ist der 28. September 1999. Die Anmeldungen werden bei der VHS Linz (FAX (0)732/65 46 25 oder per e-mail info@vhs.mag.linz.at) entgegengenommen. Für April 2000 ist ein weiterer frauenhistorischer Spaziergang geplant.
Birgit Rösler-Nemeth +43 (0)732/7070-1347
Hohes Alter
Frau Anna Kollingbaum, Elisabethstraße 23, vollendet am 22. September das 95. Lebensjahr.
Bürgermeister Dr. Franz Dobusch ließ der Jubilarin Ehrengeschenke und ein Glückwunschschreiben überreichen.
Neues Parkleitsystem
(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Verkehrsreferent Stadtrat Berthold Amerstorfer zum Thema "Parkleitsystem" am Montag, 20. September 1999)
Weitere Gesprächspartner:
Dipl.-Ing. Otmar Brunner, Planungsamt
Dipl.-Ing. Gerhard Karl, Planungsamt
Noch in diesem Jahr erhält Linz ein neues Parkleitsystem. Dadurch wird den AutofahrerInnen auf acht Haupteinfahrtsstraßen, wie zum Beispiel der A7-Mühlkreisautobahn, der B1-Wiener Straße oder der Rohrbacher Bundesstraße, der effizienteste Weg zu rund 6000 Stellplätzen angezeigt. Davon befinden sich rund 1400 auf den Großparkplätzen des Urfahrer Marktgeländes und des Stadionparkplatzes, 4600 in folgenden Parkhäusern beziehungsweise Tiefgaragen:
Hauptplatz Tiefgarage
City-Parkhaus
Mozart-City Garage
Hessenplatz-Tiefgarage
Garage Seilerstätte
Garage Südbahnhof
Parkhaus Blumau
Parkhaus Grünmarkt
Garage Neues Rathaus
Lentia Tiefgarage
Design Center Tiefgarage
Bahnhof Garage
Garage Dametzstraße-Zentrum
Mit der Umsetzung des Parkleitsystems wird noch im Oktober begonnen, die Fertigstellung ist für Ende 1999 geplant.
Die Gesamtkosten betragen rund 1,4 Millionen Schilling.
Drei-Farben-Charakteristik
Für das neue Leitsystem wurde das Linzer Stadtgebiet in die Bereiche Urfahr, Zentrum Ost und Zentrum West - getrennt durch die Landstraße - eingeteilt. Jede der drei Zonen wurde mit charakteristischer Farbe ausgestattet, die sich auf den acht Informationstafeln und den 179 Wegweisern (Gebietswegweiser und Wegweiser zu den Parkgaragen) wiederfinden:
Urfahr: grün
Zentrum Ost: rot
Zentrum West: gelb
(Farbtafeln Parkleitsystem: können angefordert werden)
Konzeption
Nach mehrjähriger Vorarbeit durch das städtische Planungsamt wurde in rund 15 Monaten das Konzept für das neue Parkleitsystem entwickelt. Die Prämisse dabei war, den Verkehr von der Stadtgrenze zu den Stellplätzen so zu leiten, dass die Landstraße als Fußgängerzone nicht gequert werden muss. Federführend bei der Konzeption war der Wiener Experte Ing. Heinz Holzmann, der für die Standorte der Tafeln verantwortlich zeichnet. Bei der Entwicklung des Designs wurde er von Vertretern der städtischen Baudirektion, vom City-Ring sowie der Werbeagentur Crea Team unterstützt.
Das Parkleitsystem ist so aufgebaut, dass es in weiterer Folge mit einem dynamischen System nachgerüstet werden kann. Dieses zeigt dann auf den Wegweisern zu den Parkgaragen die Anzahl der freien Stellplätze in den Parkhäusern und Tiefgaragen.
Vorteile und Nutzen
Vor allem Ortsunkundige werden rasch und ohne Umwege zu Garagen geleitet, in denen das Fahrzeug ohne Zeitlimit abgestellt werden kann. Darüber hinaus befinden sich die Stellplätze in unmittelbarer Nähe von Straßenbahn- oder Bushaltestellen. Der wegfallende Parkplatzsuchverkehr spart den AutofahrerInnen unnötige Kilometer, Zeit und Nerven. Die entfallende Lärm- und Schadstoffbelastung wiederum trägt zur Hebung der Lebensqualität bei. Nicht zuletzt kann dieses Mobilitätsverhalten auch zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen.
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