
| Wir berichteten:Jg. 43/144, 5. August 1996 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 |
Dagmar Seel 7070/1366
Knapp 85 Prozent aller Linzer Haushalte sind bereits an die Energieträger Erdgas und Fernwärme angeschlossen. Die Umrüstung von Kohle- oder Ölheizungen auf die umweltfreundlichen Wärmespender wurden mit mehr als 89 Millionen Schilling aus dem Umweltfonds gefördert. Vor etwa zehn Jahren wurde dieser städtische Fonds ins Leben gerufen, mit dem Ziel, bis zum Jahr 2010 90 Prozent der Linzer Haushalte an das Erdgas oder die Fernwärme anzuschließen. Von seiten des Umweltfonds wurden in den vergangenen zehn Jahren rund 6.500 Umstellungen auf Erdgas und rund 5.400 Umstellungen auf Fernwärme finanziell unterstützt. Der Trend zu dieser “reinen Energie” wird durch städtische Zuschüsse zwischen 10.000 und 20.000 Schilling pro Fall gefördert. Der Anteil der Fernwärme beträgt zur Zeit nahezu 30 Prozent. Der Fernwärmeausbau konzentrierte sich in jüngster Zeit auf das Franckviertel, wo rund 2.500 Wohnungen angeschlossen wurden und somit mehr als 66 Prozent aller Haushalte im gesamten Bereich zwischen der Hittmairstraße, der Fröbelstraße und der Ing.-Stern-Straße umweltfreundliche Energie beziehen.
(Johannes Kastner 7070/1348)
Die finnische Partnerstadt von Linz präsentiert sich in einer Ausstellung unter dem Titel “Tampere - seine Architektur, seine Natur und sein Leben” dem Linzer Publikum. Die Eröffnung findet am 12. August 1996 um 19 Uhr im Foyer der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung statt. Vizebürgermeister Hans Nöstlinger und der finnische Honorarkonsul Dr. Josef Simbrunner werden mit dem stellvertretenden Oberbürgermeister von Tampere Reijo Hautala erstmals einen hochrangigen Vertreter der Stadt Tampere in Linz begrüßen können. Das Musikensemble “Werner Bros” aus Tampere gibt an diesem Abend moderne Versionen finnischer Volksweisen und bekannter Oldies zum Besten.
Die Ausstellung, die vom 13. August bis 6. September zu sehen ist, umfaßt Fotografien, Zeichnungen sowie Skizzen und maßstabsgetreue Modelle der architektonischen und landschaftlichen Besonderheiten Tamperes. Die nordischen Jahreszeiten, das Beziehungsgeflecht Mensch und Natur, die finnische Lebensweise und die hochentwickelten Technologien werden ebenfalls präsentiert. Moderne Designermode aus Tampere symbolisiert unter anderem die städtische Lebensart der Finnen.
Das Ausstellungskonzept stammt vom finnischen Architekten und Städteplaner Jorma Mukala. Er hat sich mit seiner Lehrtätigkeit in Finnland und Holland, als Mitarbeiter eines ministeriellen Bauausschusses in Finnland und als Gewinner mehrerer Architekturwettbewerbe bereits internationale Anerkennung erworben.
Am Samstag, den 10. August vormittags, wird er in der Ö2-Sendung “Archimboldo” bei Walter Witzany zu Gast sein.
Christian Reiter 7070/1373