Stadt finanziert Kinderdorf-Haus in
Linzer Partnerstadt Chengdu
Mit 700.000 Schilling wird die Stadt Linz die Errichtung eines SOS-Kinderdorfes in der Linzer Partnerstadt Chengdu unterstützen. Die Kostenbeteiligung wurde dem Gemeindereat vom Finanzausschuß zur Beschlußfassung empfohlen. Sie ermöglicht den Bau von einem der 15 Häuser, die für die Unterbringung von Kindergartenfamilien mit insgesamt rund 120 Kindern vorgesehen sind. Das Kinderdorf geht ab Ende 1996 etappenweise in Betrieb. Es ist sieben Kilometer vom Zentrum der rund neun Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt der Provinz Sechuan entfernt. In einer zweiten Bauphase sollen auch ein Kindergarten, ein Gemeinschaftszentrum und Personalunterkünfte entstehen.
SOS-Kinderdorf International ist seit 1985 in China aktiv. Derzeit werden in der Volksrepublik vier Kinderdörfer, drei Jugendeinrichtungen, je zwei Kindergärten und Sozialzentren sowie eine Mittelschule betrieben. Neben dem Projekt Chengdu ist ein weiteres Kinderdorf in Kaifeng in Bau. Weltweit gibt es 361 SOS-Kinderdörfer in 125 Ländern. Sie bieten rund 30.000 Kindern ein Zuhause. Die angeschlossenen Einrichtungen betreuen weitere 200.000 Kinder und Jugendliche.
Die 1983 begonnenen partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Linz und Chengdu werden kontinuierlich gepflegt. So informierten sich im heurigen Sommer Manager aus der Partnerstadt über das Leistungsangebot der Linzer Firma EBG. Ein Linzer Medizinstudent sammelt derzeit in Chengdu, einem Zentrum fernöstlicher Alternativmedizin, Erfahrungen auf dem Gebiet der Akupunktur.
Christian Freimüller 7070/1362
„Mein Lieblingsspielplatz“ - „Mein Lieblingspark“
Linzer Volksgarten und Botanischer Garten
als beliebteste Anlagen gewählt
Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts von Sozialstadträtin Dr. Ingrid Holzhammer und Grünreferent Stadtrat Dr. Peter Sonnberger waren alle Linzerinnen und Linzer aufgerufen, ihren Lieblingsspielplatz beziehungsweise ihre Lieblingsparkanlage zu erkoren. Zum beliebtesten Spielplatz wurde die Anlage im Linzer Volksgarten gewählt. Als beliebteste Parkanlage ging der Botanische Garten auf der Gugl hervor, es folgten der Wasserwaldpark, die Erholungsanlage Plesching, die Bauernberg- und Freinberganlagen, der Donaupark, der Bergschlößlpark, der Hummelhofwald, der Linzer Tiergarten am Pöstlingberg und der Heilhamer Park. Unter den TeilnehmerInnen der Aktion “Mein Lieblingsspielplatz” wurden attraktive Preise vergeben: Den ersten Preis, ein großes Kinderfest am Wunschspielplatz sowie ein Tischtennistisch und ein Spielgerät im Gesamtwert von 35.000 Schilling gewann der sechsjährige Alexander Baumann, den zweiten und dritten Preis (je ein Tischtennistisch oder ein anderes Spielgerät für den Lieblingsspielplatz) gewannen der neunjährige Gerhard Altmüller und die fünfjährige Tamara Tobisch.
Als Anerkennung für die Teilnahme an der Aktion “Mein Lieblingspark in Linz” kann der Gewinner Wilfried Mlakar ein Picknick im Grünen im Wert von 5.000 Schilling genießen. Auch Anregungen, Wünsche und Kritik der TeilnehmerInnen wurden vom städtischen Grün- und Gartenressort entgegengenommen. Es wird versucht, bestmöglich zu reagieren und einen Großteil der Anregungen positiv zu erledigen.
Das am Dienstag, 12. November, neuerlich vorgelegte Projekt für ein “Wohn- und Ausbildungszentrum” in der ehemaligen Lederfabrik an der Leonfeldner Straße 328 wurde vom Linzer Gestaltungsbeirat in seiner überarbeiteten Form einstimmig befürwortet.
Nach den Plänen von Architekt Mag. Rassinger können durch die Revitalisierung des historischen Gebäudekomplexes mehrere Hochschulinstitute, vier Wohnungen und eine Hausmeisterwohnung eingerichtet werden. Es sind auch zusätzlich noch Büros für Dienstleistungsbetriebe vorgesehen.
Die Sanierung der historischen Gebäude an der Leonfeldner Straße erfolgt nach den Richtlinien des Denkmalschutzes. Der historische Teil umfaßt den zentralen quergestellten Haupttrakt mit den nördlichen Gebäuden, die gemeinsam einen vierkantigen Hof bilden. Klar getrennt vom Altbau wird im Süden ein u-förmiger Neubau mit drei Geschoßen errichtet, sodaß ein zweiter geschlossener Innenhof entsteht. Der nördliche Bauteil dieses zweiten Hofes ersetzt das alte Magazingebäude der ehemaligen Lederfabrik.
Entscheidend für die positive Beurteilung des Projektes war die Tatsache, daß wesentliche Vorschläge, die der Gestaltungsbeirat im heurigen Jahr angeregt hat, vom planenden Architekten berücksichtigt wurden.
Der Hauptzugang zum Wohn- und Ausbildungszentrum erfolgt nun, nicht wie ursprünglich vorgesehen südwestlich, sondern vom Norden her durch die beiden Innenhöfe.
Die notwendigen 118 Pkw-Abstellplätze mit Zu- und Abfahrtsmöglichkeit werden ebenfalls im nördlichen Bereich angeordnet und durch Baumpflanzungen sowie einer Begrünung aufgelockert. Eine wichtige Forderung des Gestaltungsbeirats für ein verbessertes Verkehrskonzept wird durch den Bau einer Bushaltestelle mit Kehrschleife nördlich des Altbaus erfüllt.
Das architektonische Übergreifen des u-förmigen Neubaus über einen Teil des Verbindungstraktes zum quergestellten historischen Hauptgebäude ist einer klaren Trennung von Alt- und Neubau gewichen. Die Gebäudehöhe des Neubaus mit drei Geschoßen konnte durch diese bessere bauliche Gliederung vom Gestaltungsbeirat akzeptiert werden.
Für die endgültige Verwirklichung des Projektes empfiehlt der Gestaltungsbeirat lediglich eine größere Durchlässigkeit im Bereich des nördlichen Haupteinganges. Die Durchgänge zu den beiden Innenhöfen sollten hier großzügiger gestaltet werden.
Christian Reiter 7070/1373
Am 15. November „Licht ins Dunkel“ in der Sporthalle
Restkarten noch erhältlich
Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen für die mit Unterstützung der Stadt Linz und des ORF Oberösterreich durchgeführte große Musikgala im Rahmen der Aktion “Licht ins Dunkel”. Sie geht am Freitag, 15. November, (Beginn 20 Uhr) in der Linzer Stadt- und Sporthalle über die Bühne. In der von Leo Walch moderierten Veranstaltung wartet ein geballtes Programm mit zahlreichen Showgrößen aus dem Bereich der volkstümlichen Musik auf die Besucher. Unter anderem spielen Slavko Avsenik mit Sohn Gregor und den Jungen Original Oberkrainern, Stefanie Hertel und Stefan Mross, Christina Bach und das Ikarus Show Orchester, die Alpenrebellen, die Jungen Klostertaler, die Mönchdorfer Buam und die “Kasermandln”. Weiters die Haderlumpen, die Innkreisbuam, die Gschwandtner Buam mit Vroni, Schurli und die Motorbienen, der Linzer Kinderchor mit der Showkapelle “Roulette” und die Musikkapelle Schönering.
Restkarten für die Veranstaltung und im besonderen auch für die Generalprobe (15. November, ab 14 Uhr) sind in den Linzer Kartenbüros und bei allen Raiffeisenbanken noch erhältlich.
Die gesamte Veranstaltung wird von der Stadt Linz auf dem Wege einer äußerst kostengünstigen Bereitstellung der Stadt- und Sporthalle und im organisatorischen Bereich seitens der LIVA unterstützt.
Robert Hubmann 7070/1368
Linzer Handball-Stadtmeisterschaften
Die bereits traditionelle Veranstaltung der Linzer Handball-Stadtmeisterschaften wird heuer am 23. und 24. November in der Harbachschule durchgeführt. Gespielt wird in sämtlichen Jugendbewerben und in einer Männerkategorie. Bei den Herrenmannschaften haben sich mit HSG Linz, ASKÖ Waldegg und ASKÖ Urfahr Spitzenteams beworben.
Die Jugend-E-Mannschaften werden zehn Minuten, die Jugend-D- und Jugend-C-Mannschaften 15 Minuten, die Jugend-B- und Jugend-A-Mannschaften zweimal 15 Minuten und die Männer zweimal 20 Minuten pro Match spielen. Bei Unentschieden nach jedem Spiel jedes Bewerbes gibt es ein Sieben-Meter-Werfen.
Auch der im Auftrag der Oberösterreichischen Landessportorganisation durchgeführte Hubert-Fürstberger-Cup 1996/97 beginnt am 18. November 1996 mit der Qualifikationsrunde. Den oberösterreichischen Handballfreunden steht also in der Sportstadt Linz ein ereignisreicher Herbst bevor.