Sport- und Freizeitanlage Ebelsberg
Kellerarbeiten laufen auf Hochtouren
Symposion "50 Jahre Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am AKh Linz
Hochbetrieb bei Pilzbegutachtung
Seit August mehr als 100 Beratungen
Ein Fest für Senioren
Sport- und Freizeitanlage Ebelsberg
Kellerarbeiten laufen auf Hochtouren
Auf Hochtouren laufen die Arbeiten zur Realisierung der neuen Sport- und Freizeitanlage Ebelsberg an der Hartheimerstraße. Nachdem die
Kellerwände für das Saunagebäude bereits fertiggestellt wurden, erfolgt derzeit die Betonierung der Kellerdecke. Überdies wird kräftig an
der Grobaufschüttung des Nebenspielfeldes gearbeitet. Sollten die Arbeiten auch weiterhin planmäßig ablaufen, ist mit einer Fertigstellung
der neuen Sauna beziehungsweise des Eislaufplatzes mit Ende 1998 zu rechnen. Die endgültige Fertigstellung dieser vielseitigen und
modernen Anlage ist für 1999 vorgesehen.
Gerade für die rasch gewachsenen südlichen Linzer Stadtteile stellt die Sport- und Freizeitanlage Ebelsberg eine attraktive Bereicherung
des Freizeitangebotes dar. Optimal an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen, kann die 25.000 Qua-dratmeter große Anlage mit
einer breiten Palette an Sportarten aufwarten. Als Herzstücke der Anlage, die übrigens mit Bürgerbeteiligung konzipiert wurde, gelten
ein Lehrschwimmbecken sowie ein Eislaufplatz und zwei Bolzplätze, auf denen von Streetball bis hin zu Landhockey die verschiedensten
Mannschaftssportarten ausgeübt werden können.
Sauna, Lehrschwimmbecken, Eislaufplatz, Bolzplätze, Faustballplätze, Fußballhauptfeld und Trainingsplatz sowie die Erneuerung der
Stockbahnen werden vom Baumanagement der SBL-Stadtbetriebe Linz realisiert. Die Installation einer Flutlichtanlage, einer
Bewässerungsanlage und die Errichtung von 140 PKW-Abstellplätzen runden die großzügig angelegte Sportanlage ab.
Bereits abgeschlossen wurde die Generalsanierung des Sportheimes der ASKÖ Ebelsberg. Außerdem plant der Verein die Errichtung
einer modernen Ten-nishalle. Beide Projekte der ASKÖ Ebelsberg wurden von der Stadt Linz mit Subventionen von rund zwölf Millionen
Schilling gefördert.
Peter Prass 7070/1368
Symposion „50 Jahre Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am AKh Linz“
Das 50jährige Bestehen der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Linzer AKh ist Anlaß für ein Symposion zu diesem Thema am Samstag, 20. September. Anlaß für ein Symposium zu diesem Thema. Um 9 Uhr eröffnete in Vertretung Bürgermeister Dr. Franz Dobuschs Krankenhausreferentin Dr. Christiana Dolezal im Hörsaal I der Krankenpflegeschule die Veranstaltung. Neben den Vertretern der Krankenhausleitung konnte Univ.-Prof. Prim. Dr. Bernd Gattinger als Vorstand der Abteilung zwei ehemalige Abteilungsvorstände, Univ.-Prof. Dr. Heinz Köle und Univ.-Prof. Dr. Rudolf Fries als Ehrengäste begrüßen.
Die moderne Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie umfaßt heute die Behandlung aller angeborenen oder erworbenen Störungen und Erkrankungen im Gesichtsschädelbereich wie Unfallchirurgie, Tumorchirurgie, rekonstruktuve, kieferorthopädische und ästhetische Chirurgie, die Behandlung entzündlicher Erkrankungen und so weiter. Selbstverständlich nehmen auch kieferchirurgisch - zahnärztliche Probleme zahlenmäßig einen bedeutenden Raum ein. Durch die Errichtung von Spezialambulanzen für Kieferorthopädie und chirurgische Kieferorthopädie, Tumornachsorge, Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten, Kiefergelenkserkrankungen und ästhetische Chirurgie wurde der immer weiter fortschreitenden Spezialisierung in diesem Fachgebiet, dessen Umfang sich ständig erweitert, Rechnung getragen. Ihre Einrichtung hat sich bestens bewährt und wird als Serviceleistung einer modernen Abteilung von den Patienten sehr positiv beurteilt.
Seit dem Jahr 1947 hat sich die Abteilung durch die wissenschaftlichen Leistungen ihrer Mitarbeiter, der daraus resultierenden Anerkennung und durch die ihr aus ihrem Aufgabengebiet erwachsende Funktion zu einer der renommiertesten Abteilungen des deutschsprachigen Raumes entwickeln können.
Unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Otto Hofer (1947 bis 1964) - vormals Direktor der Universitätsdieferklinik der Berliner Charité - wurde im Linzer AKh am 12. Juli 1947 die erste kieferchirurgische Abteilung eröffnet. Die Abteilung, die zu dieser Zeit in einem Barackenbau untergebracht war, verfügte bereits über eine eigene Röntgenabteilung und Eirnichtung und Betrieb waren bereits als mustergültig anzusehen. 1955 übersiedelte die Abteilung in das ehemalige Haus der Barmherzigkeit, damals Bau 14, heute Bau 5.
Zu Beginn der Tätigkeit Univ.-Prof. Dr. Heinz Köle's (1964 bis 1971) wurde durch Umbaumaßnahmen eine Erweiterung der Bettenstation durchgeführt. Er forcierte vor allem die kieferorthopädische Chirurgie sowie die plastische Defektdeckung nach Entfernung von Tumoren, woraus sich eine deutliche Zunahme an ambulanten und operativen Eingriffen ergab, die eine Aufstockung des Personals erforderte.
Univ.-Prof. Dr. Rudolf Fries übernahm 1971 die Abteilung, die umgebaut und erweitert wurde. Auch wurde dadurch eine neuerliche Vermehrung des Personalstandes notwendig. Durch intensive Arbeit gelang es Prof. Fries immer wieder die Abteilung ins Zentrum des internationalen Interesses zu rücken. Wissenschaftlich wurde besonders die Verbeserung der chirurgischen Onkologie forciert.
1989 übernam Univ.-Prof. Prim. Dr. Bernd Gattinger die Abteilung. Unter seiner Leitung wurden im Rahmen der zweiten Etappe des AKh-Um- und Neubaus neue Räumlichkeiten bezogen. Durch die räumliche Trennung in einen Bereich für ambulante Behandlungen, die Bettenstation und der operativen Eingriffe im Rahmen des zentralen Operationsbereiches konnten große Fortschritte für Patienten und Mitarbeiter der Abteilung erreicht werden. Auf medizinischem Gebiet ist die Einrichtung der Spezialambulanzen, die Einführung und Entwicklung modernster Konzepte in allen Teilbereichen des Faches Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, die Vervollständigung des Behandlungssprektrums zum Beispiel durch die Einführung der kraniofazialen Chirurgie in Linz, sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Nachbargebieten, wie der Neurochirurgie, zu vermerken.
Dagmar Seel 7070/1366
Hochbetrieb bei Pilzbegutachtung
Seit August mehr als 100 Beratungen
Hochbetrieb herrschte bei der Pilzberatung des städtischen Marktamtes in den vergangenen Wochen und Monaten. Seit August suchten
mehr als 100 Schwammerlliebhaber die Beratungseinrichtung im Neuen Rathaus auf. Die Experten des Marktamtes, die die vorgelegten
Pilze kostenlos begutachteten, sortierten in großer Zahl Gallenröhrlinge aus, die mit Steinpilzen verwechselt wurden. Diese Pilzart ist
ungenießbar, daher auch der Beiname “Bitterling”.
Weiters wurde zahlreichen Pilzliebhabern vom Genuß der ebenfalls “körbeweise” vorgelegten Maronenröhrlinge abgeraten. Diese
Pilzart weist nach wie vor überhöhte Strahlenwerte als Spätfolge des Reaktorunfalls von Tschernobyl auf.
Auch jetzt im Herbst, in der Pilzsaison, wird die Beratungsstelle frequentiert. Um diese Zeit wachsen vor allem Rotkappen, Ziegenlippen,
Rotfußröhrlinge, Parasole und Steinpilze.
Die Beratungsstelle des städtischen Marktamtes ist bis zum Saisonende, das heißt bis zum Beginn der Frostperiode, täglich von Montag
bis Freitag, jeweils von 7 bis 9 Uhr, geöffnet. Dieses Service im Neuen Rathaus (Zimmer 2189, Voranmeldung nicht notwendig) ist kostenlos.
Robert Hubmann 7070/1367
Ein Fest für Senioren
Schon zur Tradition geworden ist das Zeltfest für Senioren, zu dem Stadträtin Dr. Ingrid Holzhammer und Bürgermeister Dr. Franz Dobusch
alljährlich einladen. Heuer steht es am Samstag, 20. September, in der Europahalle auf dem Urfahraner Marktgelände auf dem Programm.
Zwischen 14 und 17 Uhr erwartet die Gäste ein gemütliches Beisammensein. Die musikalische Untermalung für das Fest kommt von der
Magistratsmusik. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.
Rund 2.000 Seniorinnen und Senioren sind eingeladen. Und nach langjährigen Erfahrungen des Organisators - der Abteilung
Seniorenbetreuung des städtischen Amtes für soziale Angelegenheiten - werden die meisten auch zu dieser ge-selligen Veranstaltung
kommen. So konnten Stadträtin Dr. Ingrid Holzhammer und Bürgermeister Dr. Franz Dobusch beispielsweise im vergangenen Jahr
etwa 1.800 ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger beim Zeltfest begrüßen.
Jutta Steiner-Kronberger 7070/1353