Linz. Eine Stadt lebt auf.



Wir berichteten: Jg. 44/191, 14. Oktober 1997
Wohnanlage „Am Unterwachtberg“ (Ebelsberg XIV) im ersten Bauabschnitt fertig

SBL: Sanierung der Altbauten
Neue Vortrags- und Schulungsräume mit multifunktionaler Nutzung

Zusätzliche Ampel bei Kreuzung Schörgenhub-/Dauphinestraße

Ansturm auf Nordico
Neuer Tagesrekord mit 2.340 BesucherInnen


Wohnanlage „Am Unterwachtberg“ (Ebelsberg XIV) im ersten Bauabschnitt fertig

Die Wohnbebauung “Am Unterwachtberg” (Ebelsberg XIV) durch die WAG wird in Kürze in der ersten Bauetappe fertiggestellt. Bereits ab November werden die ersten von insgesamt 56 Wohneinheiten im Rahmen des ersten Bauabschnitts (Ebelsberg XIV/1) durch die WAG an die MieterInnen übergeben. Die Gesamtkosten für diese Bauetappe betragen rund 50 Millionen Schilling. Die Verbauung erfolgt maximal drei- bis viergeschoßig und beruht, ebenso wie die gesamte Verbauung des Unterwachtbergs (Ebelsberg XIV/1 bis 5), auf einem Projekt des Linzer Architekten Mag. Helmut Werthgarner. Die Wohnanlage wird mit umweltfreundlicher Fernwärme beheizt. Verkehrsmäßig wird die neue Wohnanlage über die Kremsmünsterer Straße beziehungsweise den Beuttlerweg erschlossen. Durch die Verbauung “Am Unterwachtberg” wird die Lenkstraße in eine Stichstraße umgewandelt und damit dieser Wohnbereich vom Durchzugsverkehr entlastet. Parallel mit der Errichtung des Bauabschnittes Ebelsberg XIV/1 erfolgte auch die Renaturierung des Wambachs, wobei seitens der Stadt rund fünf Millionen Schilling in die Revitalisierung der Uferzonen und die Schaffung von Mäandern und Uferböschungen, investiert wurden. Bereits im Frühjahr 1998 ist der Baubeginn für Ebelsberg XIV/2 und 3 vorgesehen, wobei ein Pflegestützpunkt als “Filiale” des Seniorenzentrums Dauphinestraße mit 30 Pflegebetten sowie 18 Mietwohnungen im Rahmen des Projekts “Betreutes Wohnen für Senioren” errichtet werden. Der Pflegestützpunkt wird künftig von der Stadt Linz auf Mietbasis geführt. Ab 1998 beziehungsweise 1999 entstehen im Rahmen der Bauabschnitte 4 (73) und 5 (55) weitere 128 Wohneinheiten der WAG am Unterwachtberg. Bei der Planung wurde auch großer Wert auf Grüngestaltung und Erhalt von Freiräumen gelegt. Die Gesamtverbauung erfolgt nicht höher als viergeschoßig und in locker gegliederter Zeilenform.

Robert Hubmann 7070/1367

SBL: Sanierung der Altbauten
Neue Vortrags- und Schulungsräume mit multifunktionaler Nutzung


Saniert wird in den kommenden Monaten der Altbau des SBL-Betriebsgebäudes an der Huemerstraße 3 - 5. Es handelt sich dabei um die Neugestaltung beziehungsweise den Umbau des gesamten Kantinenbereiches. Die baulichen Maßnahmen betreffen einerseits die Adaptierung beziehungsweise Erneuerung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsanlagen sowie die Erneuerung der Fassade und der Fensterelemente. Die Innengestaltung der Kantine wird nach einem mit Praktikern erarbeiteten Vorschlag als Mischform zwischen Essensausgabeeinheit und Buffetbetrieb mit einem neuen Speisesaal für rund 120 Personen errichtet. Im Mittelteil des bisherigen Kantinenbereiches wird ein Vortrags- und Schulungssaal geschaffen und daran anschließend ein Sitzungsraum, die dann gemeinsam auch für diverse Veranstaltungen, Theateraufführungen usw. genutzt werden können. Somit wird die gesamte Kantine gestalterisch in vier funktionale Bereiche untergliedert und eine optimale und vielfältige Nutzung dieser Raumeinheit gewährleistet. Für den Umbau wurden Kosten in Höhe von 19,4 Millionen Schilling vom Aufsichtsrat der SBL freigegeben.

Johannes Kastner 7070/1348

Zusätzliche Ampel bei Kreuzung Schörgenhub-/Dauphinestraße


Vor wenigen Wochen wurde an der Kreuzung Schörgenhub-/Dauphinestraße eine zusätzliche Verkehrslichtsignalanlage installiert. Die Notwendigkeit dieser zweiten Ampel begründet sich aus der enormen Erhöhung der Verkehrsmengen in diesem Kreuzungsbereich. Speziell der Linksabbiegestrom von der Schörgenhubstraße in die Dauphinestraße hat derartig zugenommen, daß zu den Hauptverkehrszeiten ein Ausfahren von der angrenzenden Hirtstraße in die Schörgenhubstraße nicht mehr möglich war. Zur Verbesserung dieser Verkehrssituation wurde diese zusätzliche Ampel inklusive Haltebalken errichtet. Möchte nun ein Fahrzeug aus der Hirtstraße über die Schörgenhubstraße in die Dauphinestraße fahren, erfolgt im Einfahrtsbereich zur Schörgenhubstraße über eine im Boden angebrachte Induktionsschleife eine Anmeldung auf das Phasenprogramm dieser neuen Signalanlage. Aus der Schörgenhubstraße kommende Fahrzeuge werden dadurch bereits an dieser Ampel angehalten und ermöglichen so den Fahrzeugen aus der Hirtstraße ein Einfahren in den Staubereich zwischen beiden Ampelanlagen. Durch diese Regelung wird nun bei Bedarf ein Ausfahren aus der Hirtstraße in Richtung Dauphinestraße ermöglicht, ohne die Leistungsfähigkeit dieser Kreuzung zu vermindern. Die Kosten für diese zusätzliche Signalanlage betrugen 500.000 Schilling.

Susanne Feichtlbauer 7070/1355

Aquarellistische Eindrücke
Bilder von Marianne Silber im AKh


42 Bilder von Marianne Silber werden ab 16. Oktober 1997 einen Monat lang im Neubau I des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Linz präsentiert. Die 1949 in Linz geborene Künstlerin hat sich seit ihrer Begegnung mit dem Maler und Grafiker Maximilian Gebhartl vor acht Jahren der Aquarellmalerei verschrieben. Zu ihren Lieblingsmotiven zählen die Städte Linz und Krumau sowie vor allem auch Blumen. Marianne Silber, ehemalige Lehrerin für Bildnerische Erziehung, hält an der Volkshochschule Linz Aquarellmalkurse ab. Die Eröffnung der Ausstellung “Aquarellistische Eindrücke” durch Stadtrat Mag. Franz Obermayr findet am Mittwoch, 15. Oktober 1997, um 19.30 Uhr statt. Für die musikalische Umrahmung sorgen der Auswahlchor der Musikschule der Stadt Linz und Sänger RIK.

Sabine Hörschläger 7070/1354