Spatenstich zum Bau der Umfahrung Ebelsberg
Symposion „Frauen - Bildung - Politik“
MED-Center am Winterhafen genehmigt
Cuts of Schnabel
Wort-Bilder von Michèle Schnabel
Spatenstich zum Bau der Umfahrung Ebelsberg
Morgen, Mittwoch, 12. November, findet ab 9.30 Uhr im Bereich der ÖBB-Wagenwerkstätte, Turmstraße (Werkseinfahrt 2) die Spatenstichfeier zur Umfahrung Ebelsberg statt. An den Feierlichkeiten nehmen unter anderen Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, die Landesräte Dipl.-Ing. Erich Haider und Franz Hiesl, Bürgermeister Dr. Franz Dobusch, Vizebürgermeister Mag. Franz Obermayr, Gen.-Dir. Komm.-Rat Dr. Ludwig Scharinger (Raiffeisenlandesbank Oberösterreich) und Vorstandsvorsitzender Ing. Ernst Nußbaumer (Strabag Österreich AG) teil.
Für dieses Straßenbauprojekt wird ein eigens entwickeltes Finanzierungs-Sondermodell angewendet. Dabei wird die Umfahrungsstraße von der UEB-Umfahrungsstraße Ebelsberg ErrichtungsgesellschaftmbH privat errichtet und von der Stadt Linz anschließend refinanziert. Gesellschafter der UEB ist die Raiffeisen-Impuls-Leasing-Gesellschaft mbH, mit der die Stadt Linz die entsprechenden vertraglichen Vereinbarungen einging.
In weniger als drei Jahren, genauer im Juni 2000, wird also die Umfahrungsstraße Ebelsberg für den Verkehr zur Verfügung stehen und damit eine enorme Entlastung für den Ortskern Ebelsberg und die entlang der Wiener Straße liegenden Wohngebiete bis zum Bulgariplatz bringen. Ein täglicher Verkehrsstrom von 22.000 Fahrzeugen kann dadurch aus den belasteten südlichen Wohngebieten verlagert werden. Gleichzeitig wird die Verlängerung der Straßenbahnlinie Ebelsberg beziehungsweise bis Pichling erst dadurch ermöglicht. Die Gesamtkosten für das Projekt, das in vier Baulosen von der Strabag Österreich AG gebaut wird, betragen inklusive Grundstücks- und Erschließungskosten 1,315 Milliarden Schilling.
Unter intensiver Bürgerbeteiligung wurde die Trassenführung so festgelegt, daß die Beeinträchtigungen für Mensch und Natur so gering wie möglich gehalten werden. Die Umfahrungsstraße beginnt an der B 1 in Ebelsberg bei der Uferkurve mit einem Kreisverkehr und führt ab der Traundorfer Straße in Tunnellage, anschließend über die Traun, parallel zur Wiener Straße zwischen VA-Werksgelände und ÖBB-Güterbahnhof bis zur Einbindung in die A 7. Als Anschlüsse zu den übrigen Stadtteilen sind die Lunzerstraße, die Turmstraße und die Aigengutstraße vorgesehen. Die 5,4 Kilometer lange neue Straße bildet eine wichtige Entlastungs- aber auch Erschließungsfunktion für die südlichen Siedlungsgebiete zum einen und die Industrie zum anderen.
Susanne Feichtlbauer 7070/1355
Symposion „Frauen - Bildung - Politik“
Am Mittwoch, 12. November, veranstaltet die Pädagogische Akademie des Bundes Oberösterreich gemeinsam mit dem Linzer Frauenbüro, der VHS und der Interuniversitären Koordinationsstelle für Frauenforschung und -studien ein Symposion zum Thema “Frauen - Bildung - Politik” in der Pädagogischen Akademie, Kaplanhofstraße. Nach der Eröffnung durch Frauenministerin Mag. a. Barbara Prammer und Landeshauptmann-Stellvertreter Christoph Leitl um 8.30 Uhr folgen vormittags verschiedene Referate. Der Nachmittag ist mehreren Arbeitskreisen gewidmet, außerdem wird eine Offene Werkstatt angeboten. Das detaillierte Programm ist im Frauenbüro im Neuen Rathaus, Zimmer E002 erhältlich. Kartenbestellungen werden unter der Linzer Nummer 77 04 01-205 gerne entgegengenommen.
Dagmar Seel 7070/1366
MED-Center am Winterhafen genehmigt
Mit der dritten Vorlage des Projektes MED-Center am Winterhafen der Firma Sinus Objektbau konnte der Linzer Gestaltungsbeirat am 10. November überzeugt werden.
Das Projekt von Architekt Dipl.-Ing. Helmut Ortner beinhaltet 19 Arztpraxen, eine Tagesklinik und einen Mehrzweckraum. Die einzelnen Praxen sind zwischen 90 und 200 Quadratmeter groß, die Tagesklinik ist für 14 Kojen und OP-Räume ausgerichtet. Für die Ärzte und das Betreuungspersonal sind sechs Garconnieren in den Obergeschoßen als Dienstwohnungen vorgesehen.
Zwischen Maxx-Hotel und Autobahnauffahrt soll ein siebengeschoßiger Baukörper in der Form eines Rhombus und parallel zum Donauufer errichtet werden. Gegenüber der Hauptfront springen das 5. und 6. Obergeschoß zurück, wodurch Dachterrassen entstehen. Eine zentrale Halle ermöglicht den Zugang zu den einzelnen Räumlichkeiten.
Die Autozufahrt ist über die des Maxx-Hotels geplant. Die Tiefgarage bietet Platz für 30 Parkplätze, die auf 60 Stapelparker erweiterbar ist.
Der Gestaltungsbeirat empfahl, die seitlichen Fassadenfluchten an der Donau auf die Breite des rückseitigen Bauteiles zurückzunehmen. Im Gegenzug sollten die zweigeschoßigen Dachaufbauten bis zu den darunterliegenden Fassaden erweitert werden. Es wird auch erwartet, die Typologie des Dreitrakters mit einer durchgehenden Halle in der Mitte konsequent durchzuhalten.
Wohnanlage Leondinger Straße erneut vorzulegen
Die an der Leondinger Straße am Froschberg geplante Wohnanlage der gemeinnützigen Wohnungs- und SiedlungsgesmbH Wohnungsfreunde muß von Architekt Dipl.-Ing. Wolfgang Kaufmann ein zweites Mal überarbeitet werden.
Die mit 75 Wohnungen konzipierte Anlage umfaßt Drei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen mit einer Größe zwischen 80 und 100 Quadratmetern.
Wie im letzen Gutachten empfohlen, wurde der straßenbegleitende Baukörper bis zum Kreuzungsbereich Regerstraße-Leondinger Straße verlängert. Die dahinterliegenden kammartigen vier Blocks mit hauptsächlich drei Geschoßen sind dadurch besser eingebunden und schallgeschützt. Lediglich Haus 5 ist viergeschoßig, zwischen Haus 2 und 3 ist der großzügig geplante zentrale Kinderspielplatz situiert.
Die Tiefgarage hat ihre Einfahrt an der Leondinger Straße, 25 Besucherparkplätze sind im Freien angeordnet.
Der Gestaltungsbeirat vermißt noch eine durchgehende Fußgängerverbindung vom Längstrakt zu den Kammbauten, Direktzugänge von der Leondinger Straße und bessere räumliche Beziehungen zwischen den Kammbauten und dem Laubenganghaus. Es ist hier zu überdenken, ob nicht eine einheitliche Fassade des gesamten Baukörpers statt der teilweisen Laubengänge an der Leondinger Straße günstiger wäre.
Gleichzeitig betont der Gestaltungsbeirat, daß die Gliederung der Wohnanlage gelungen ist und diese Bebauung nach Berücksichtigung der genannten Vorschläge eine hohe Wohnqualität bieten wird.
Christian Reiter 7070/1373
Cuts of Schnabel
Wort-Bilder von Michèle Schnabel
Wort-Bilder von Michèle Schnabel sind ab heute im Rahmen des zeitgenössischen Forums “augenstücke” im Clubraum des Nordicos zu sehen. Die 1963 in Holland geborene Künstlerin isoliert Bilder und Worte aus ihren alltäglichen und medialen Zusammenhängen, fügt sie zu unerwarteten Sinnkonstellationen zusammen und schafft eine neue visuelle Ordnung. Sie erfaßt Bilder und Begriffe, wie einen Hundekopf, das Gesicht einer Frau, einen Mixer oder eine Pistole, kopiert diese unzählige Male auf färbiges Papier und klebt sie in geordneten Reihen auf großformatige Flächen. Daraus entstehen beispielsweise “Sister and Dog” in Blau und Rot oder der “Handmixer” in vierfacher Positiv-Negativ-Form.
Michèle Schnabel lebt seit 1984 in Linz und absolvierte an der Hochschule für Künstlerische und Industrielle Gestaltung die Meisterklasse Keramik und Visuelle Gestaltung.
Sabine Hörschläger 7070/1354