Linz. Eine Stadt lebt auf.



Wir berichteten: Jg. 44/28, 12. Februar 1997
Mehr als 4.700 Vorsprachen bei
Familien- und Jugendberatung im vergangenen Jahr

Jetzt vor Zecken schützen!
Zeckenschutz-Impfaktion beginnt am 17. Februar

484 Geburten im Jänner

AEC auf der "Global Village '97" vertreten




Mehr als 4.700 Vorsprachen bei
Familien- und Jugendberatung im vergangenen Jahr


Hochbetrieb herrscht beim Institut für Familien- und Jugendberatung der Stadt Linz an der Anastasius-Grün-Straße. Allein im Vorjahr wurde das Beratungs- und Serviceangebot der städtischen Psychologen und Sozialarbeiter dieser Einrichtung bei 4.709 Vorsprachen in Anspruch genommen.

Der Großteil der Beratungen betraf verschiedene Themenstellungen der Kindererziehung. Insgesamt suchten im Jahr 1996 1.889 Personen Hilfestellung bei diesen Fragen, wobei in erster Linie Schulschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten der Sprößlinge neben allgemeinen Erziehungsfragen im Vordergrund standen. Eine sehr rege Frequenz verzeichnete auch die sogenannte Erwachsenenberatung, bei der vor allem in bezug auf Themen im Zusammenhang mit Ehe und Partnerschaft insgesamt 752 Einzelkontakte verzeichnet wurden.

In 80 Fällen wurde das von der Stadt Linz gebotene Rechtsberatungsangebot in Anspruch genommen, bei 68  Einzelgesprächen die Sozialberatung für einkommensschwächere Familien. Weitere 1.920 Termine entfielen auf Probleme der Familienplanung.

Service und Beratung durch das Amt für Jugend und Familie sind grundsätzlich kostenlos und können ohne Voranmeldung beansprucht werden. Alle Anliegen und Probleme werden vertraulich behandelt. Telefonisch stehen die Berater unter der Linzer Nummer 7070/4449 zur Verfügung.

Seit einem Jahr bietet die Stadt Linz speziell für die Bewohner des rasch wachsenden Stadtteils Ebelsberg auch im neugeschaffenen Eltern-Kind-Zentrum Beratung in sozialer, psychologischer und juristischer Hinsicht sowie in Fragen der Mutter- und Jugendsexualberatung an. Auch in Ebelsberg ist das Beratungs- und Serviceangebot kostenlos und vertraulich. Das dortige Betreuerteam ist unter der Telefonnummer 30 10 56 zu erreichen.

Robert Hubmann 7070/1367

Jetzt vor Zecken schützen!
Zeckenschutz-Impfaktion beginnt am 17. Februar


Am Montag, 17. Februar, beginnt im städtischen Gesundheitsamt im Neuen Rathaus der erste Teil der diesjährigen Zeckenschutz-Impfaktion. Gesundheitsreferent Stadtrat Dr. Peter Sonnberger lädt alle Linzerinnen und Linzer ein, die Immunisierung in Anspruch zu nehmen, um die Gefahr einer durch Zeckenbiß übertragenen Hirnhautentzündung zu bannen.

Bereits ab dem vollendeten ersten Lebensjahr ist es möglich, sich impfen zu lassen. Mit der Immunisierung sollte so bald wie möglich begonnen werden, da erst nach drei Teilimpfungen der volle Schutz erreicht wird. Im Gesundheitsamt wird von 17. Februar bis 7. März 1997 der erste Teil der Zeckenschutzimpfung in den Impfräumen des Gesundheitsamtes, Neues Rathaus, Eingang Fiedlerstraße, durchgeführt. Geimpft wird montags bis freitags zwischen 7.30 bis 12 Uhr und montags und donnerstags zusätzlich von 14 bis 17 Uhr. Am 20. März 1997 wird die Immunisierung in der Mutterberatungsstelle Eltern-Kind-Zentrum Ennsfeld in der Zeit von 8.30 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr zusätzlich angeboten.

Sowohl Personen, die eine Grundimmunisierung benötigen, als auch solche, die eine Auffrischungsimpfung oder die dritte Teilimpfung brauchen, sind eingeladen. Der zweite Teil der Impfung findet von 7. bis 18. April 1997 statt.

Robert Merschitzka 7070/1369

484 Geburten im Jänner

Im Jänner erblickten 484 Kinder in Linz das Licht der Welt, 184 von ihnen wurden von Linzer Müttern zur Welt gebracht.

36 Paare gaben sich im abgelaufenen Monat in Linz das Ja-Wort. Dem stehen 148 Eheauflösungen gegenüber, 86 durch Tod und 62 durch Scheidung.

Das städtische Einwohner- und Standesamt verzeichnete im Jänner 1997 320 Sterbefälle, 194 von ihnen waren Linzerinnen und Linzer.

Daniela Palk 7070/1354

AEC auf der „Global Village ’97" vertreten

Mit insgesamt vier Produktionen ist das Ars Electronica Center Linz auf der diesjährigen “Global Village” (13. bis 19. Februar 1997) im Wiener Rathaus vertreten.

Auf dem Programm stehen Konferenzschaltungen mit dem Lernraum des AEC, bei dem täglich moderierte zweistündige Gespräche zum Thema “Tele-Learning, Tele-Education” durchgeführt werden. Bei Videokonferenzschaltungen zwischen der Media Lounge im Wiener Rathaus und dem Sky Media Loft im AEC können BesucherInnen miteinander plaudern. Auch das Telekommunikationsprojekt “Telematic dreaming” von Paul Sermon wird bei der Ausstellung demonstriert. Wiener Rathausbesucher und AEC-Gäste haben dabei die Möglichkeit, sich gemeinsam “ins Bett zu legen”. Ebenfalls ausgestellt wird das Prix Ars Electronica-Preisträgerprojekt “Motion Phone” von Scott Snibbe und die Ars Electronica Center Station “Urban Islands”.

Die Multi Media Lounge im Süd-Vestibül des Rathauses dient als Erfahrungszone zum Thema multimedialer Netzwerke und neuer Interfaces.

Sabine Hörschläger 7070/1354