(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Vizebürgermeister Mag. Franz Obermayr zum Straßenbauprogramm 1998 am Donnerstag,
22. Jänner 1998, Altes Rathaus, Pressezentrum, 11 Uhr)
Im städtischen Verkehrsreferat stehen heuer für den Straßenbau insgesamt 95,38 Millionen zur Verfügung. Gegenüber 1997 (86,9 Millionen
Schilling) bedeutet dies ein Plus von 8,48 Millionen Schilling.
Der größte Anteil dieses Budgettopfes, nämlich 39 Millionen Schilling entfallen auf Stadtstraßen-Neubauten. Hierbei sind
besonders der Ausbau der Schu-mannstraße mit 3,4 Millionen Schilling, die Generalsanierung der Straße Im Schlantenfeld mit 2,8 Millionen
Schilling, die Verkehrsaufschließungen im Wohnbaugebiet Ennsfeld mit 2,3 Millionen Schilling und jene beim neuen Sportzentrum Ebelsberg
mit zwei Millionen Schilling erwähnenswert. 20,48 Millionen Schilling stehen für drei Sonderbauvorhaben, die Umfahrung Ebelsberg, die
Verkehrsaufschließung der Solar City Pichling und die Ortsplatzgestaltung in St. Magdalena bereit. 10,5 Millionen Schilling betragen die
finanziellen Gesamtmittel für Rad- und Wanderwege: zum Beispiel eine Million Schilling für die Verbreiterung des ostseitigen Radweges
entlang der Wiener Straße in einen Zwei-Richtungs-Radweg (von Bulgariplatz bis zur Oberfeldstraße).
Das Straßenbauprogramm 1998 sieht auch sieben Millionen Schilling für lärmmindernde Beläge vor, wovon eine Million auf
Straßenneubauten von Bundesstraßen entfällt. Als weitere Budgetpunkte sind fünf Millionen Schilling für Straßenraumgestaltungen, 4,5
Millionen Schilling für die Aufschließung von Betriebsbaugebieten (Industriepark Pichling und Betriebsbaugebiet Franzosenhausweg) und
jeweils drei Millionen Schilling für Park-and-ride-Parkplätze sowie die Errichtung von Gehsteigen eingeplant. Für das Kapitel Brücken
sind 2,9 Millionen Schilling verfügbar, die für die Errichtung eines Ent-wässerungssystemes bei der ÖBB-Unterführung Turmstraße und
die Neuerrichtung der Stützmauer an der Donatusgasse benötigt werden.
Definitivprogramm
Ordentlicher Haushalt
Lärmmindernde Beläge S 6,000.000,--
Straßenneubauten - Bundesstraßen S 1,000.000,--
Summe: S 7,000.000,--
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Außerordentlicher Haushalt
Straßenneubauten - Stadtstraßen
1. Am Hartmayrgut, Ausbau zwischen Freistädter Straße und Reindlstraße S 1,800.000,--
2. Auf der Wies, Ausbau zwischen Millsteigerstraße und Klausenbachstraße S 700.000,--
3. Im Schlantenfeld, Generalsanierung zwischen Hofmannstraße und Dornlandweg S 2,800.000,--
4. Sombartstraße, Ausbau im Bereich des Seniorenheimes S 2,000.000,--
5. Ackerlweg Verlängerung zur Hollmühlstraße S 1,500.000,--
6. Zibermayrstraße, Ausbau zwischen Wieningerstraße und Hoheneckerstraße S 1,200.000,--
7. Hörzingerstraße, Aufschließungsstraße im Bereich der Neubauten S 1,600.000,--
8. Lannergasse, Ausbau zwischen Grabnerstraße und Ziehrerstraße S 1,400.000,--
9. Bergschlößlgasse, Ausbau im Bereich der Neubauten S 500.000,--
10. An der Sonnleithen, Aufschließung der Athos Immobilien Wohnbauten S 1,000.000,--
11. Schumannstraße, 2. Etappe Ausbau der Schumannstraße zwischen Brunnenfeldstraße und Haus Nr. 116 S 3,400.000,--
12. Am Langen Zaun, 2. Etappe Ausbau zwischen Dauphinestraße und Nr. 5 S 1,000.000,--
13. Glögglweg, Ausbau zwischen Prinz-Eugen-Straße und Haus Nr. 11 S 1,200.000,--
14. Blumauerstraße, Restarbeiten im Bereich der Fa. Braunsberger S 300.000,--
15. Stülzgasse, Ausbau S 1,600.000,--
16. Wohnbaugebiet Ennsfeld, Verkehrsaufschließung S 2,300.000,--
17. Beuttlerweg, Aufschließung der WAG-Wohnbauten und Wohnbau 2000 S 2,000.000,--
18. Dachsweg, Ausbau zwischen Rathfeldstraße und ÖBB-Unterführung S 1,500.000,--
19. Traundorfer Straße, Teilausbau zwischen Oidener Straße und Hechtweg S 1,500.000,--
20. Libellenweg, Aufschließung von Einfamilienhäusern östlich Möwenweg S 500.000,--
21. Rädlerweg, Ausbau zwischen Auwiesenstraße und ESG-Straßenbahntrasse S 900.000,--
22. Sportzentrum Ebelsberg, Aufschließung S 2,000.000,--
23. Schörgenhubstraße, Restausbau zwischen Auwiesenstraße und Weidingerbach S 550.000,--
24. Freiwillige Schützenstraße, Straßenausbau ab Zeillingerweg S 450.000,--
25. Schwaigaustraße, Zufahrt zur Sportanlage ASKÖ Pichling S 500.000,--
26. Klettfischerweg, Endausbau und Errichtung einer Aufschließungsstraße nördlich des Falterweges S 1,100.000,--
Bauliche Maßnahmen im Zuge der Errichtung von Signalanlagen S 500.000,--
Diverse Maßnahmen zur Förderung des öffentlichen Verkehrs S 2,000.000,--
Erneuerung von Straßenbelägen S 1,000.000,--
Unvorhergesehene Wohnbauaufschließungen und Verkehrsverbesserungen S 200.000,--
Summe: S 39,000.000,--
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Sonderbauvorhaben
Umfahrung Ebelsberg - Süd-Osttangente S 11,480.000,--
Solar City, Verkehrsaufschließung S 5,000.000,--
St. Magdalena, Ortsplatzgestaltung S 4,000.000,--
Summe: S 20,480.000,--
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Park-and-ride-Parkplätze - Sondergefahrenstellen
27. Maderleithnerweg, Teilausbau S 1,000.000,--
28. Parkplatzgestaltung Hopfengasse zwischen Kapuzinerstraße und Limonigasse S 2,000.000,--
Summe: S 3,000.000,--
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Gehsteige
Errichtung vorwiegend in Abhängigkeit der Realisierung von Hochbauten und zum Zweck der Schließung von Gehsteiglücken S 3,000.000,--
Summe: S 3,000.000,--
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Rad- und Wanderwege
29. Pulvermühlstraße, Radwegerrichtung im Bereich der Neubauten S 700.000,--
30. Riesenederfeld, Wanderweg zur Straße Am Grünen Hang S 1,100.000,--
31. Ottensheimer Straße, Umgestaltung des Rastplatzes nach der Unterführung Rudolfstraße S 200.000,--
32. Wegscheider Straße, Herstellung eines Rad- und Gehweges von der Stadtgrenze bis zur Kolpingstraße S 600.000,--
33. Posthofstraße, Rad- und Gehwegverbindung zwischen der Posthofstraße und der Industriezeile S 400.000,--
34. Petzoldstraße, Anbindung an bestehenden Radweg S 100.000,--
35. Wiener Straße, Verbreiterung des ostseitigen Radweges in einen Zweirichtungsradweg vom Bulgariplatz bis zur Oberfeldstraße S 1,000.000,--
36. Sportzentrum Ebelsberg, Aufschließung mit Geh- und Radwegen S 2,000.000,--
37. Marktmühldamm, Radwegverbindung zwischen Wiener Straße und Kremsmünsterer Straße S 800.000,--
38. Rampe Oberwasserkanal, Abflachung und Staubfreimachung der Rampe westlich der Unterführung der A7 S 100.000,--
Installierung von Schließfächern, Bereich Altes Rathaus S 400.000,--
Radwegebeschilderung, Ankauf und Montage von Hinweistafeln S 1,000.000,--
Farbliche Übergänge, rote Signalbeschichtung bei gefährlichen Kreuzungen S 300.000,--
5. Linzer Rad Tag S 400.000,--
Tour de Radio S 400.000,--
Diverse kleinere Radwegerrichtungen und Verbesserungen S 1,000.000,--
Summe: S 10,500.000,--
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Brücken
39. Abtrag und Neuerrichtung der Stützmauer Donatusgasse S 300.000,--
40. ÖBB Unterführung Turmstraße, Errichtung eines Entwässerungssystems S 2,600.000,--
Summe: S 2,900.000,--
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Straßenraumgestaltung S 5,000.000,--
Summe: S 5,000.000,--
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Aufschließung von Betriebsbaugebieten
41. Aufschließung Industriepark Pichling S 3,000.000,--
42. Aufschließung Betriebsbaugebiet Franzosenhausweg S 1,500.000,--
Bereits seit 1991 untersuchen Mitarbeiter der Natur-kundlichen Station Tierfährten im Schnee, um Rückschlüsse auf Lebensräume von
Wildtieren im Linzer Stadtgebiet ziehen zu können. Im heurigen Winter wird diese Erhebung fortgesetzt. Bisher wurden bei der
Winterspuren-Kartierung insgesamt 168 500 mal 500 Meter große Quadranten untersucht, wobei Fußabdrücke, der Spurverlauf,
Ruheplätze von Rehen und Feldhasen, Fraßspuren und Losungen (Kot des Wildes) herangezogen wurden. Dabei konnte das Vorkommen
von Rehen, Feldhasen, Steinmardern, Iltissen, Herme-linen, Füchsen und Eichhörnchen sowie Kleinsäugetierarten wie Mäuse, Ratten,
Siebenschläfer, Baumschläfer, Haselmaus und Spitzmaus nachgewiesen werden. Auch Flugwild (Rebhuhn, Fasan, verschiedene Entenarten),
Graureiher und verschiedene Sing- und Greifvögel hinterließen ihre Spuren im Schnee.
Bedingt durch die unterschiedlich langen Kartierungszeiträume - abhängig von der Dauer der Schneelage - sind seit Beginn der
Untersuchung noch einige Gebiete ausständig. Bei günstigen Schneeverhältnissen sollen heuer daher noch folgende Bereiche kartiert
werden: Uni-Viertel, Schiltenberg, Wambacherwald, Hummelhofwald und das Industrie- bzw. Hafengebiet. Die Ergebnisse werden
dann in das Linzer Wildtierforschungsprogramm - zur nachhaltigen Sicherung der Artenvielfalt im Linzer Stadtgebiet - voll
eingebunden.
In drei Außenstellen, die unter dem Namen "Kompaß" laufen, bietet das städtische Amt für soziale Angelegenheiten Rat und Orientierung
in sozialen Fragen. Bereits seit zwei Jahren bewähren sich diese Serviceeinrichtungen bestens. Der "jüngste Kompaß" für das Stadtgebiet
Linz-Nord, bisher an der Dornacher Straße 11 eingerichtet, hat nun ein neues Quartier bezogen. Im Arbeiter-Samariterbund-Gebäude an
der Reindlstraße 24 wird nun montags und dienstags von 9 bis 11 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr Sozialberatung angeboten (Telefon: 71 21 01).
Die beiden anderen Sozialberatungsstellen stehen weiterhin allen Ratsuchenden unter den folgenden Adressen offen:
Kompaß Ost: Sozialzentrum Ing.-Stern-Straße 15 - 17, Telefon: 69 54/52 71, geöffnet Montag von 16 bis 18 Uhr, Dienstag von 9 bis 11
Uhr und Donnerstag von 18 bis 20 Uhr.
Kompaß Süd: Sozialzentrum Dauphinestraße 94, Telefon: 31 93/84 42, geöffnet Montag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr,
Dienstag von 9 bis 11 Uhr.
In allen drei Anlaufstellen kann kostenlos umfassende Beratung und Un-terstützung in schwierigen Lebenslagen in Anspruch genommen
werden. Auch die Vermittlung zu Vereinen und sozialen Einrichtungen zählt zum Aufgabengebiet der MitarbeiterInnen. Alle Daten werden
natürlich streng vertraulich behandelt.
Seit den frühen Morgenstunden wurden rund 60 Tonnen Salz und 16 Tonnen Splitt auf den Linzer Straßen von den Räum- und
Streukommandos des städtischen Winterdienstes aufgebracht.
Mit der Schneeräumung in den Hauptverkehrsstraßen wurde bereits um drei Uhr früh mit 20 Fahrzeugen begonnen.
Seit 6 Uhr sind rund 30 Fahrzeuge und zirka 180 Mitarbeiter des Winterdienstes im Dauereinsatz.
In Linz werden rund 550 Kilometer Stadtstraßen und Gehwege sowie rund 120 Kilometer Radwege und 70 Stiegenanlagen betreut.