Die bisher größte Ausstellung, die das Stadtmuseum Nordico je für ein Gastmuseum konzipierte, wird am 24. Mai in Anwesenheit von Kulturstadtrat Dr. Reinhard Dyk, Nordico-Direktor Dr. Willibald Katzinger, und dem Kunsthistoriker des Nordico, Dr. Herfried Thaler, in Modena eröffnet.
Anlaß der Einladung ist ein fulminantes Kulturprogramm, das in Gedenken an die vor vierhundert Jahren erfolgte Verlegung der Residenz des Herrschergeschlechtes der Este von Ferrara nach Modena, realisiert wird. 130 Meisterwerke europäischer Zeichenkunst aus der Graphischen Sammlung des Nordico werden bis 12. Juli im Palazzo Santa Margherita, dem Ausstellungszentrum der Parnterstadt Modena, gezeigt. Die Ausstellung trägt den Titel :"Il fondamento dell'arte. Da Rubens a Kokoschka: disegni dal Museo Nordico di Linz". Naturgemäß liegt diesmal der Schwerpunkt mit 46 Werken auf italienischen Zeichnungen. Besonders die Entwürfe für den Neptunbrunnen in Bologna, die Engelsburg in Rom, den Dom von Piacenza und eine Reihe von Altarbildern und Fresken werden das Interesse des italienischen Publikums erregen. Außerdem werden 58 Zeichnungen des 19. Jahrhunderts und der Klassischen Moderne gezeigt. Werke der oberösterreichischen Künstler Kleens Brosch, Hans Franta und Alfed Kubin traten gemeinsam mit Blättern von Edgar Degas, Paul Signac, Henri de Toulouse-Lautrec, Oskar Kokoschka, Egon Schiele und Gustav Klimt die Reise in die Emilia-Romagna an.
Aber nicht nur Modena kommt in den Genuß der wertvollen Graphischen Sammlung von Linz. Eine der wertvollsten und schönsten Zeichnungen des Nordico ist bis Ende Juni in der Hall Napoleon des Pariser Louvre zu sehen. Es handelt sich um Francesco Salviatis Studie einer Madonne mit Heiligen aus dem Jahre 1540, die zu Beginn des heurigen Jahres in der Villa Medici in Rom im Mittelpunkt des Interesses stand. Das Linzer Blatt, als bisher einzige, bekannte Vorstudie für die Gesamtkomposition eines Altarbildes Salviatis in Bologna zählt zu den Höhepunkten der Ausstellung in Paris.
Der Botanische Garten auf der Gugl hat auch heuer den Monat Mai zum Seniorenmonat erklärt. Anders ausgedrückt, ältere Herrschaften können die wundervoll blühende Anlage noch zwei Wochen bei kostenlosem Eintritt besichtigen. Ein Besuch der sich lohnt, denn derzeit präsentieren sich zahlreiche Bäume, Sträucher und Pflanzen in voller Pracht. Auf der Gugl wird aber nicht nur Grünes geboten, sondern auch Kultur. Jeden Mittwoch im Mai spielt von 15 bis 16 Uhr die Magistratsmusik unter der Leitung von Kapellmeister Franz Hartmann. Und wer bei seinem Spaziergang auf Untersberger Marmor, einen Pflanzenwagen aus Stahl, auf ein verzinktes Drahtgebilde oder sogar auf Betonsäulen stößt, ist auf den Spuren von oberösterreichischen Künstlerinnen und Künstlern. Seit kurzem ist nämlich der Skulpturenpark im Botanischen Garten neu eingerichtet worden.
Während der Mai noch im Zeichen der Senioren steht, wird der Juni im Botanischen Garten zum Rosenmonat erklärt und dann dreht sich natürlich einen Monat lang alles um die Königin der Blumen.
Am Mittwoch, 20. Mai 1998, wird die mobile Problemabfallsammlung von 13 bis 16.30 Uhr an der Ecke Teufelstraße/Stadlerstraße (Grünmarkt Bindermichl) durchgeführt.
Nachdem bereits im Herbst des Vorjahres mit dem Ausbau des Straßenzuges Am Langen Zaun begonnen wurde, ist für heuer eine zweite Etappe zwischen Haus Nummer 3 und der Einbindung in die Dauphinestraße vorgesehen. Mit den Bauarbeiten wird bereits diese Woche begonnen. Dabei wird der Straßenquerschnitt der ersten Bauetappe auf einer Länge von etwa 100 Metern fortgesetzt. An der westlichen Straßenseite wird ein zwei Meter breiter Gehsteig, anschließend ein zwei Meter breiter Längsparkstreifen, der durch Grüninseln unterbrochen wird sowie eine fünf Meter breite Fahrbahn neu angelegt. Die Kosten für diese Baumaßnahmen betragen eine Million Schilling. Mit der Fertigstellung dieses Straßenausbaus in etwa sechs Wochen wird einem Wunsch der dort ansässigen Bevölkerung entsprechend nachgekommen.