In einem zukunftsträchtigen Sozialmodell muss die Grundversorgung der BürgerInnen abgesichert sein. Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leistungen von allgemeinem Interesse müssen bedürfnisorientiert erbracht werden. Ziel dabei ist es, die Lebensbedingungen der BürgerInnen durch öffentliche Dienstleistungen zu verbessern und die soziale Ausgrenzung Einzelner damit zu verhindern.
Bereits im Sozialprogramm 1990 wurden Leitlinien der Sozialpolitik formuliert, die auch 21 Jahre später ihre Richtigkeit haben und zum Großteil ihre Anwendung im neuen Linzer Sozialprogramm finden. Sowohl die Bedürfnisorientierung wie auch der Ansatz einer präventiven Sozialpolitik, die Aufrechterhaltung der Selbstbestimmung, die Serviceorientierung sowie eine bedarfsgerechte Versorgung an Sozialleistungen haben auch heute noch ihre Aktualität und ihre Wichtigkeit. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass Sozialpolitik als moderne Infrastrukturpolitik betrachtet werden kann. Vor allem in jenem Sinne, dass sie den BürgerInnen Freiheiten und Wahlmöglichkeiten erlaubt und deren Lebensausgestaltung nicht einschränkt.
Das nun hier vorliegende neue Sozialprogramm ist in seiner Struktur unterteilt in vier Kapitel:
Jeder Themenbereich umfasst mehrere Ziele, unter denen die sozialpolitischen Maßnahmen und Schwerpunktsetzungen der nächsten Jahre untergeordnet sind.
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