Insgesamt enthält das Kochbuch bereits zu diesem frühen Zeitpunkt vier verschiedene Rezepte zur Linzer Torte / zum Linzer Teig, was neuerlich ein Beweis für die allgemeine Beliebtheit und die weite Verbreitung dieses Backwerks in der Barockzeit ist!
Von den jüngeren Rezepten unterscheiden sie sich vor allem dadurch, dass der Teig stets mit Butterschmalz bereitet wird, in den dann noch ein Butterziegel eingearbeitet wird. Außerdem wird die Torte als „Schüsseltorte“ zubereitet, d. h. man hat sie in einer (silbernen) Schüssel - ähnlich den heutigen Pasteten - mit Fruchtfülle und einem Gitter darüber gebacken. Gewürze werden nur einmal verlangt und das in Form eines „gut gewürzten Gitters“. Mandeln gehören zu jedem Rezept.
150 g Butter
250 g Mehl (700)
150 g Staubzucker
100 g geröstete Haselnüsse
1 Ei
Gewürze (Vanille, Zitrone, Zimt, Nelkenpulver)
10 g Backpulver
300 g Ribiselmarmelade
Die Butter und den Zucker verkneten. Das gesiebte, mit dem Backpulver vermischte Mehl, Nüsse, Eier und Gewürze dazukneten.
Den fertigen Teig kalt stellen, nach einiger Zeit aus dem Kühlschrank nehmen und vierteln. Dreiviertel des Teiges auf ca. 1,5 cm ausrollen (Tortendurchmesser ca. 22 cm), die Ribiselmarmelade aufstreichen. Den restlichen Teig zu Rollen formen und als Gitter und Rand auf die Marmelade auflegen. Mit Ei bestreichen, am Rand mit gehobelten Mandeln bestreuen.
Backzeit 40-45 Minuten bei ca. 190 Grad Celsius.
Gutes Gelingen!
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