Die „Industrieschnee"-Proben weisen bei einer Reihe von Komponenten gegenüber frisch gefallenem Naturschnee einen deutlich höheren Gehalt an Inhaltsstoffen auf. Nachdem für Schnee keine Grenzwerte für Inhaltsstoffe existieren, wurden die sehr strengen Trinkwassergrenzwerte als Maßstab zur Beurteilung herangezogen. Trinkwassergrenzwerte werden nur von einigen wenigen Parametern (Eisen, Mangan, Ammonium, Nitrit, PAH) überschritten. Die Trinkwassergrenzwerte sind unter dem Hintergrund festgelegt worden, dass über Jahre hindurch täglich mehrere Liter Wasser konsumiert werden. Dies ist jedoch im Falle von „Industrieschnee" (und auch Naturschnee) auszuschließen.
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