Um überhaupt den Erfolg von Sanierungsmaßnahmen nachweisen zu können, ist die Beobachtung der Schadstoffkonzentrationen mit Hilfe von Luftmessnetzen sinnvoll. Mittlerweile sind in den meisten Messgebieten Luftmessnetze seit 1 bis 2 Jahrzehnten installiert, sodaß bei einer Verfolgung der Luftschadstoffdaten über mehrere Jahre ein Trend zur Verbesserung (oder auch Verschlechterung?) der Luftbelastung herauslesbar sein sollte. Sanierungsmaßnahmen in Betrieben und bei anderen Emittentengruppen müssten sich jedenfalls langfristig in einer verminderten Immissionsbelastung an Luftschadstoffen manifestieren.
Die Verfolgung längerer Zeiträume zur Bestimmung des Belastungstrends ist unbedingt notwendig, da aufgrund unterschiedlichen meteorologischen Einflüssen die Immissionsbelastungen außerordentlich stark schwanken können. Beispielsweise wird ein Monat mit vornehmlich regnerischer Witterung und viel Wind wesentlich geringere Immissionskonzentrationen aufweisen als ein Monat, in dem häufig Inversionswetterlagen vorherrschen.
Luftgütevergleiche werden durch das Amt für Umweltschutz bereits seit mehreren Jahren durchgeführt. Im Städtevergleich 1993 wurde Städte bzw. Regionen aus Österreich und Deutschland (alte und neue Bundesländer), weiters Städte aus Schweden, Norwegen, Schweiz und Ungarn mit einbezogen. Im vorliegenden Bericht wurde noch weitere Städte in Italien und Spanien miteinbezogen.
Als Kritikpunkt wird immer wieder angemerkt, dass ein Vergleich der Immissionsbelastung aus fachlichen Gründen nicht möglich ist, da
Den Autoren sind diese Tatsachen durchaus bewusst. Eine stärker objektivierende Basis erreichen die Auswertungen jedoch dann, wenn man längere Zeiträume betrachtet und daraus die Trends der Entwicklung der Schadstoffimmissionen abliest. Nachdem die Stadt Linz internationale und nationale Städtevergleiche schon seit einigen Jahren durchführt, wurden in diesen Bericht für einige Immissionskenngrößen auch eine mehrjährige Trendentwicklung für die einzelnen Immissionsgebiete mit aufgenommen.
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