Im Allgemeinen kann man sagen, dass sich die einzelnen Städte und Regionen immer mehr in ihren Belastungen annähern. Auffallend ist, dass die Zeit der großen Abnahmen der Luftbelastungen in den Städten der ehemaligen DDR in den letzten Jahren vorbei ist. Die Belastungen entsprechen weitgehend dem europäischen Mittelfeld.
Nach wie vor besonders herausragende Belastungen (im Jahresmittel) weisen folgende Städte auf:
Rotterdam, Madrid, Sofia
Graz, Barcelona, Kopenhagen, Mailand, Riga, Sofia
Salzburg, Bristol, Leipzig, London, Lyon, Mailand, Stockholm
Barcelona, London, Lyon, Madrid, Mailand
Mailand, Sofia
Hallein, Chemnitz, Göteborg, Leipzig, Lissabon, Liverpool, Lyon, Riga, Stockholm, Zürich
International gesehen darf für die Immissionssituation in Linz Folgendes kurz zusammengefasst werden (Basis: Jahresmittelwerte):
|
Messwerte |
National (Landeshauptstädte und |
international |
Belastungstendenz 2000 - 2003 |
|---|---|---|---|
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SO2 |
durchschnittlich |
durchschnittlich |
gleich bleibend |
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Feinstaub |
durchschnittlich |
durchschnittlich |
(*) |
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NO2 |
durchschnittlich |
durchschnittlich |
steigend |
|
CO |
niedrig |
durchschnittlich |
gleich bleibend |
|
Ozon |
durchschnittlich |
durchschnittlich |
steigend |
(*) Werte von 2001 sind nur teilweise und Werte von 2002 und 2003 fast vollständig verfügbar. Die Angabe eines Trends ist bei dieser Datenlage fachlich noch nicht sinnvoll
Man kann - grob gesprochen - sagen, dass in Linz das Belastungsniveau der Langzeitbelastungen bereits so niedrig liegt, dass seit einigen Jahren kaum mehr Änderungen zu verzeichnen sind. Meteorologische Besonderheiten haben schon einen größeren Einfluss auf die Entwicklung der Luftbelastung als leichte Verbesserungen bei den Emissionen der einzelnen Betriebe. Im übrigen werden betriebsseitige Emissionsminderungen durch die Emissionen des ständig steigenden KFZ-Verkehrs wieder wett gemacht. Mit dem Problem eines für die Luftbelastung ungünstigen meteorologischen Einflusses haben im Jahr 2003 übrigens die meisten Städte und Regionen in Europa zu kämpfen gehabt, wo ebenfalls meist höhere Werte registriert wurden als in den Jahren zuvor.
Bei Spitzenbelastungen (z. B. maximale Tagesmittelwerte) nimmt Linz keine negativ herausragende Stellung mehr ein (dies gilt national als auch international).
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