Auf Grund dieser Nachhaltigkeitsgrundsätze wurde die städtische Verwaltung 1998 mit der Erstellung eines konkreten Handlungsprogramms beauftragt. In diesem Handlungsprogramm ("Lokale Agenda 21") sollen Ziele und Fristen definiert sowie erforderliche Maßnahmen aufgezeigt werden, wie diese Ziele zu erreichen sind.
Da eine nachhaltige Entwicklung auf den drei Säulen Ökologie, Wirtschaft und Soziales aufgebaut ist, berühren konkrete Nachhaltigkeitsziele die unterscgiedlichsten Interessen. Es macht daher Sinn, diese Ziele auf möglichst breiter Basis zu erarbeiten.
Im September 2001 wurde der Arbeitskreis „Linzer Agenda 21“ ins Leben gerufen, an dem unter dem Vorsitz von Frau Stadträtin Christiana Dolezal, VertreterInnen des Linzer Magistrats aus den verschiedensten Fachdienststellen sowie externe Organisationen teilnahmen.
Zu den folgenden Themenbereichen sind Arbeitsgruppen eingerichtet worden, deren Aufgaben in einer 1. Phase in der Ausarbeitung von Nachhaltigkeitsleitzielen und Nachhaltigkeitsindikatoren bestand. Die diesbezüglichen Ergebnisse bilden die Basis für das - auch "Linzer Agenda 21" genannte - Nachhaltigkeitsprogramm und sind vom Linzer Gemeinderat am 26. Juni 2003 einstimmig beschlossen worden. In weiterer Folge wurde die vorläufige Endfassung der "Linzer Agenda 21" erarbeitet, die Nachhaltigkeitsindikatoren, Ziele sowie Maßnahmen umfasst und am 15. März 2007 vom Linzer Gemeinderat - ebenfalls einstimmig - verabschiedet worden ist.
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