Um den Schau- und Erlebniswert der Schmetterlingsschau zusätzlich zu erhöhen, wurde das Tropenhaus speziell adaptiert: von einer Holzbrücke aus konnte man die Schmetterlingspuppen beobachten und mit ein wenig Glück sogar beim Schlüpfen zusehen. Bereits die Puppen, die über eine holländische Firma bezogen werden, sind an und für sich eine Pracht: Manche sehen aus, wie Goldtropfen, andere wie Rindenstücke oder eingerollte Blätter. Die Tiere stammen übrigens alle aus kontrollierten Zuchtfarmen aus Asien, Afrika oder Mittelamerika. Es handelt sich also um keine Fänge aus der freien Natur! Die geschlüpften Insekten konnten sich in der tropischen Pflanzenvielfalt frei bewegen. Mit Früchten, zuckerhaltigen Säften und speziellen Nektarpflanzen wurden sie gefüttert. Leider währt die Schönheit nicht lange. Die Lebenszeit ist beschränkt: Nach 10 bis 14 Tagen sterben sie, wobei sich manche Arten durchaus vermehren können und Eier der nächsten Generation legen. In den letzten Jahren sind uns immer wieder Nachzuchten gelungen.
Informationen über Schmetterlinge im Allgemeinen und zu den wichtigsten Arten im Besonderen wurden in Form von Schautafeln geboten. Eine Broschüre, mit der alle vorkommenden Arten bestimmt werden können, war beim Portier käuflich zu erwerben.
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