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Was ist Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit steht für eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generationen entspricht, ohne die Möglichkeit zukünftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.

Nachhaltige Politik soll jene Rahmenbedingungen schaffen, die gleichzeitig die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten, wirtschaftlichen Wohlstand ermöglichen und für sozialen Ausgleich sorgen.

Nachhaltigkeit bedeutet wesentlich das Miteinander von Mensch, Natur und Wirtschaft zum Nutzen aller Beteiligten.

Nachhaltigkeit wird daher auch als „Zukunftsbeständigkeit“ bezeichnet.

Allgemein ist der Begriff „Nachhaltigkeit“ schon lange aus der Waldnutzung bekannt. Einem nachhaltig genutzten Wald wird demnach nur so viel Holz entnommen wie auch wieder nachwachsen kann.

Der Begriff "Nachhaltigkeit" wird mittlerweile auch auf andere Lebensbereiche ausgedehnt. Dabei spielen Vorbeugen und Vorsorgen eine große Rolle. Die Lebens- und Wirtschaftsweise, die Energiewirtschaft und vor allem die Verkehrssysteme müssen so verändert werden, dass sie dauerhaft umweltverträglich werden. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs spielt dabei die Hauptrolle.

Eine Nachhaltige Entwicklung ist auf 3 Säulen aufgebaut: Ökologie, Wirtschaft und Soziales. Es reicht also nicht, etwa im Bereich Umwelt besonders ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele zu definieren, während andere Bereiche vernachlässigt werden.

Die Vereinten Nationen haben im Jahr 1992 den Prozess der Agenda 21 eingeleitet.

In Linz wurde im Jahr 1995 vom Gemeinderat ein Grundsatzbeschluss über die Umweltschutzpolitik in Linz gefasst, der durch das Prinzip der Nachhaltigkeit geprägt ist.

Um den Stand der Nachhaltigen Stadtentwicklung verfolgen zu können, muss diese auch messbar gemacht werden. Im Jahr 1998 beauftragte daher der Gemeinderat die Stadtverwaltung mit der Erstellung eines konkreten Handlungsprogramms.

Dieses Programm sollte Folgendes enthalten:

  • Nachhaltigkeits-Indikatoren
  • Nachhaltigkeits-Ziele
  • Maßnahmen und Fristen zur Erreichung der Ziele

Da Nachhaltigkeits-Ziele die verschiedensten Interessen berühren, müssen sie auf breiter Basis (unter Einbeziehung betroffener Dienststellen und Interessenvertretungen) erarbeitet werden. Im September 2001 wurde ein "Arbeitskreis Linzer Agenda 21" ins Leben gerufen, der unter dem Vorsitz der früheren Umweltreferentin Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal und unter Mitwirkung sowohl von MitarbeiterInnen des Linzer Magistrats aus den verschiedensten Dienststellen als auch von VertreterInnen externer Organisationen die genannten Vorgaben erfüllen soll.

Es wurde vorgesehen, dass die Ergebnisse aus diesem Arbeitskreis in die „Linzer Agenda 21“ einfließen und dort zu einer erfolgreichen Zukunftsgestaltung für die Stadt Linz beitragen.

Im Anschluss daran war eine Vorlage an den Linzer Gemeinderat geplant.


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