In Kooperation mit dem Buddhistischen Zentrum Linz und dem Verein Himalayaprojekt.
Die Buddhistische Tibetische Medizin ist eine aktive Wissenschaft die ohne Unterbrechung von dem Lehrer auf den Schüler bis in unsere heutige Zeit weitergeben wurde und noch immer weitergegeben wird. Die grundlegende Philosophie dieses Heilsystems ist der Buddhismus.
Der Himalaya und Tibet waren seit frühester Geschichtsschreibung bekannt als das „Land der Heilkräuter“ die Gesundheit und langes Leben geben. Die Menschen die dort lebten entwickelten schon vor Tausenden von Jahren eine eigene Medizintradition. Es wurden schamanistische Rituale praktiziert und Tiere geopfert, um Wohlergehen und Heilung für die damalig dort lebenden Menschen und Tiere zu erlangen. Durch die Einführung des Buddhismus in Tibet gingen diese Gebräuche und Riten immer mehr zurück und die Menschen änderten ihr Verhalten. Der Buddhismus wurde als grundlegende Philosophie eingeführt. Dies führte dann zu einer tiefgreifenden Veränderung die alle Bereiche des Lebens umfasste. So entstand die Buddhistische Tibetische Medizin.
Die Pflanzen-Medizin ist mit dem Medizin Buddha verbunden. Nach den Belehrungen des Medizin Buddha ist alles was wir auf dieser Erde in der Natur finden können Medizin. Dies ist leider heutzutage nicht mehr der Fall, viele Pflanzen sind schon verschwunden oder sterben aus und kostbares Wissen über die Heilkraft der Pflanzen ist über die Jahrtausende verloren gegangen.
In der Ausstellung konnten die Beucher zahlreiche tibetische Heilpflanzen kennenlernen. Eine Zusammenfassung wurde in einem Sonderheft von ÖKO.L veröffentlicht, welches zum Preis von € 4,00 + Porto bestellt werden kann. botanischergarten@mag.linz.at
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