Betreuung eines Botanischen Gartens beim Aloisianum (Gymnasium der Jesuiten) auf dem Freinberg.
Der Verein für Naturkunde errichtet einen Botanischen Garten an der Dinghoferstraße.
Die Stadt Linz übernimmt die Anlage an der Dinghoferstraße als öffentliche Einrichtung.
Wegen Verbauung des Areals muss der Garten weichen. Die Pflanzenbestände werden von der Stadtgärtnerei übernommen. Nach dem 2. Weltkrieg sind aber nur noch kärgliche Reste vorhanden.
Der Landesschulrat für OÖ stellt beim Linzer Bürgermeister den Antrag auf Errichtung eines neuen Botanischen Gartens.
Eine 1,8 ha große Fläche an der Roseggerstraße wird für die Anlage eines neuen Botanischen Gartens gewidmet.
Am 5. Mai 1952 wird der neue Garten durch Bürgermeister Dr. Ernst Koref eröffnet und der Bevölkerung übergeben.
Das Areal wird durch Grundankäufe erweitert.
Die Internationale Organisation für Sukkulentenforschung = IOS erklärt den Botanischen Garten der Stadt Linz zum Träger einer Schutz- und Typpflanzen-Sammlung für Kakteen, der 4. in Europa.
Eröffnung des erweiterten Areals und Ankauf einer Grundparzelle für die Anlage der Pflanzensystematik.
Auf dem Gelände der ehemaligen Linzer Glashütte entsteht der Rosengarten. Die endgültige Größe von 4,3 ha ist erreicht.
Neubau des Tropenhauses mit Umstellung der Heizung auf Erdgas.
Erneuerung des Sukkulenten- und des Orchideenhauses und Neubau eines Schauhauses als Verbindungshaus.
Montage einer Außenschattierung beim Tropenhaus.
Eröffnung des vollständig erneuerten Rosariums.
Verlegung und Wiedererstellung eines Anzuchthauses aus der ehemali-gen Stadtgärtnerei Harbach in den Bereich der völlig desolaten Freilandkästen.
Errichtung einer Freiluftbühne mit 100 Sitzplätzen. Sie ist in Form eines Kreissegmentes gestaltet und stufenförmig abgesenkt, die Bühne selbst durch ein graziles Kunststoffdach vor Regen geschützt. Damit einhergehend entsteht ein Lärmschutzwall aus großen Granitfindlingen.
Umbau mit Neugestaltung des Eingangsbereiches. Es wird ein Seminarraum, eine Lagerhalle, Arbeitsräume und ein kleines Restaurant errichtet, in den vorhandenen Altbau wird das Büro der Gartenverwaltung und die Dienstwohnung verlegt.
Durch magistratsinterne Umstrukturierungen wird die Naturkundliche Station der Stadt Linz aus dem ehemaligen Amt für Natur- und Umweltschutz herausgelöst und mit dem Botanischen Garten zusammengelegt. Die Abteilung der Stadtgärten Linz heißt seither „Botanischer Garten und Naturkundliche Station“.
Anlage eines „Naturgartens“ mit Insektenhotel, Bienenschaukasten, Natursteinmauer, Igel-Unterschlupf etc. durch die Naturkundliche Station.
Neubau des Kalthauses, Eröffnung am 25. September 2008 durch Bürgermeister Franz Dobusch
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