Verkehrsberuhigung senkt die Lärm- und Abgasbelastung und fördert gleichzeitig die Verkehrssicherheit. Dabei kommen straßenpolizeiliche Mittel, wie die Einführung von 30 km/h-Zonen ebenso zum Einsatz wie bauliche Maßnahmen oder auch ungewöhnliche, kreative Lösungen, wie etwa in der Robert-Stolz-Straße, Wischerstraße und am Dießenleitenweg, wo neuartige Konzepte für Kreissegment-Bodenschwellen umgesetzt worden sind.
Weiters werden Schutzwege mit LED-Beleuchtungen im Boden besser gekennzeichnet. Diesbezüglich gibt es in der Dauphinestraße ein Pilotprojekt.
Besonders innovativ war die Stadt durch die in Österreich erstmals umgesetzte Verkehrslichtsignalanlage, die durch den Fahrradverkehr beeinflusst werden kann.
Durch niveaugleiche Gehsteige wie zum Beispiel in der Herrenstraße und Klosterstraße wird das für die Straßenverkehrsordnung diskutierte Planungsprinzips der Begegnungszonen bzw. shared space (gemeinsame Verkehrsfläche für sämtliche Mobilitätsformen) vorweg genommen und gestalterisch bereits umsetzt.
In Zukunft sollen schwache Verkehrsteilnehmer wie FußgängerInnen und RadfahrerInnen vermehrt als gleichwertige Partner im Straßenverkehr erachtet werden, was in einer neuartigen Straßenraumgestaltung vermehrt zum Ausdruck kommen soll.
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