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Auf dieser Zielebene gibt es also einen breiten Konsens, nicht nur in Linz:
Auch andere vergleichbare Städte streben mehr Lebensqualität
durch weniger Autoverkehr an. Es gibt in diesem Sinne auch nur
eine verkehrspolitische Zukunft, wenn die gewachsene europäische
Stadt lebenswert bleiben soll.
Trotz dieser Übereinstimmungen unterscheidet sich die Verkehrspolitik
europäischer Städte. Jede Stadt nähert sich dem gemeinsamen
Ziel auf andere Weise, setzt andere Schwerpunkte und gewinnt dadurch verkehrspolitische
Kontur: Zürich gilt als Mekka der Straßenbahn, Graz steht für
den Radverkehr, München für ein attraktives Schnellbahnnetz in
die Region. Dieses Image hat für die Verkehrspolitik einer Stadt große
Bedeutung, es erleichtert die Kommunikation über Verkehrsfragen, sowohl
zwischen EntscheidungsträgerInnen als auch mit den Bürgerinnen
und Bürgern. Konkrete Maßnahmen werden leichter verständlich,
wenn sie einem gefestigten und akzeptierten Image folgen.
Linz will ein vergleichbares verkehrspolitisches Image gewinnen,
das Verkehrsleitbild ist ein erster Schritt dazu.
Ein Leitbild beschreibt den Weg in eine wünschenswerte und machbare
Verkehrszukunft, es ist anschaulich und plakativ. Ein Leitbild soll hohe
Prägekraft für Politik, Verwaltung und vor allem die Bevölkerung
entfalten, es dient der Orientierung, Motivierung und Koordinierung.
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