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DAS
LEITBILD
Das Leitbild beschreibt die verkehrspolitischen Ziele der Stadt Linz und
richtet sich an alle: Die Politik, die Verwaltung, die Interessensvereinigungen
und an jene, die das Verkehrsgeschehen täglich und am meisten bestimmen
die Bürgerinnen und Bürger. Politik und Verwaltung setzen
durch den Ausbau der Verkehrsanlagen wesentliche Rahmenbedingungen für
das Verkehrsverhalten, letztlich aber entscheiden die BürgerInnen jeden
Tag, welche Verkehrsmittel sie für ihre Wege und Fahrten verwenden.
Für die bestehende und die künftige Verkehrssituation sind in
diesem Sinne alle verantwortlich. |
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Die Linzer Verkehrspolitik hat folgende LEITZIELE:
MEHR LEBENSQUALITÄT
durch eine stadtverträgliche Mobilität. Städtisches Leben
ohne Verkehr ist undenkbar. Niemand kann und will die Mobilität
gemessen an der Zahl der täglich zurückgelegten Wege
einschränken. Angestrebt wird aber eine stadtverträgliche Mobilität,
die allen BürgerInnen eine möglichst sozial gerechte, sichere,
umweltschonende und damit nachhaltige Nutzung eines alltagstauglichen
Verkehrssystems ermöglicht. In der Charta von Aalborg,
die am 27. März 1995 unterzeichnet wurde, verpflichten sich die europäischen
Städte, die Grundsätze der Nachhaltigkeit zu beachten, indem
sie das
Kfz-Verkehrsaufkommen senken und dabei dennoch die Erschließungsqualität
verbessern und das soziale Wohl und die städtische Lebensweise aufrechterhalten.
Was braucht Linz dazu?
Mehr Sicherheit
Das heißt nicht nur weniger Verkehrsunfälle, sondern auch mehr
subjektive Sicherheit. Alle VerkehrsteilnehmerInnen sollen sich in Linz
sicher unterwegs wissen, keine Angst haben beim Überqueren einer
Hauptstraße, beim Radfahren oder in einer Tiefgarage.
Weniger Umweltbelastung
Die Belastungen der Umwelt durch den Verkehr Abgase und Lärm
sollen geringer werden. Das verbessert die Lebensqualität
aller, denn wir sind im Durchschnitt nur eine Stunde am Tag unterwegs,
spüren aber 24 Stunden lang die negativen Auswirkungen des Verkehrs.
Auf dem Weg zur Nachhaltigkeit
Linz soll auch langfristig eine lebenswerte Stadt bleiben. Das ist nicht
gesichert, wenn sich bestehende Trends fortsetzen, wie z. B. die Zunahme
des Autoverkehrs. Das Verkehrssystem muss deshalb zukunftstauglich werden;
es gilt, das Angebot im nichtmotorisierten und öffentlichen Verkehr
zu verbessern, und zwar möglichst kostengünstig und effektiv.
Die Erreichbarkeit in der Stadtregion, besonders für den Wirtschafts-
und Einkaufsverkehr, darf dabei nicht leiden: Eine bessere Abstimmung
der Tätigkeitsbereiche Raumplanung und Verkehrsplanung kann die Entwicklung
selbständiger Stadtteile fördern im Sinne einer Stadt
der kurzen Wege.
Mehr Freiheit vom Auto
Mehr Gerechtigkeit im Verkehr 
Mehr Schwung
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