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MEHR SCHWUNG
Die neue Linzer Verkehrspolitik will spürbare Erfolge in absehbarer
Zeit schaffen. Dazu sind entschlossenes Handeln und politische Konsequenz
erforderlich. Allerdings wird der finanzielle Handlungsspielraum der öffentlichen
Hand immer kleiner. Umso mehr muss die Stadt Prioritäten
setzen und ihre Ressourcen auf Schwerpunkte konzentrieren.
Einen wichtigen Impuls setzt das Projekt Nahverkehrsdrehscheibe
Hauptbahnhof, das bis zum Jahr 2003 fertig gestellt werden soll.
Dieses Projekt muss als Impuls der neuen Verkehrspolitik verstanden werden
und um zusätzliche Maßnahmen ergänzt werden: Optimierung
und Ausdehnung des Linz Linien-Liniennetzes, Verknüpfung mit dem
regionalen ÖPNV, Verbesserungen im Verkehrsverbund aber auch eine
Neugestaltungsoffensive im Straßenraum etwa mit dem Pilotprojekt
Wiener Straße (unter anderem im Zuge der Umfahrung Ebelsberg).
Mehr Bewegung in der Linzer Verkehrspolitik soll auch durch Pilotprojekte
entstehen, die einerseits zur Erprobung innovativer Maßnahmen, andererseits
als Signal für den Willen zur Umsetzung dienen. Derartige neue Lösungen
dürfen ebenso wie unkonventionelle Vorschläge nicht an bürokratischen
Hürden scheitern mehr Mut zum Risiko ist gefragt.
Bei der Planung und Umsetzung sollen nicht nur Fachleute, sondern auch
BürgerInnen ihre Erfahrungen einbringen. Schließlich soll in
regelmäßigen Abständen überprüft werden, ob
die angestrebten Ziele erreicht und die Maßnahmen wie geplant umgesetzt
werden.
Nicht zuletzt unter dem Aspekt Mehr Schwung und eingedenk
des Spannungsfelds geistiger und physischer Mobilität lautet der
Leitsatz des Verkehrskonzeptes:
Linz in Bewegung.
Mehr Lebensqualität 
Mehr Gerechtigkeit im Verkehr 
Mehr Schwung
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