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Bewirtschaftung von Parkplätzen
Es gibt innerhalb bzw. im Nahbereich der Innenstadt derzeit noch etwa
2.000 Stellplätze außerhalb des öffentlichen Straßenraumes,
die unbeschränkt nutzbar sind. Dazu zählen das Urfahraner Jahrmarktgelände
und einige kleinere Parkplätze, wie etwa beim Stadion und bei den
Friedhöfen.
Diese Stellplätze sollen schrittweise bewirtschaftet werden: Das
Ziel ist, die MIV-Berufspendler damit zum Umsteigen auf den öffentlichen
Verkehr zu motivieren. Das kann durch Sonderformen der Bewirtschaftung,
etwa ein Kombiticket, das die Benutzung des Streckennetzes der Linz Linien
mit einer Parkkarte verbindet, erreicht werden.
Garagenleitsystem
Im Zentrum von Linz gibt es 15 Parkgaragen mit etwa 5.300 Stelllplätzen.
Die Regelungen (Öffnungszeiten, Kosten) sind unterschiedlich und
auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt. Derzeit gibt es ein Wegweisungskonzept
mit fixen Informationen. Im Zusammenhang mit dem Verkehrssystem-Management
(VSM) wird ein schrittweise entwickelbares dynamisches Garagenleitsystem
eingerichtet, das im Endausbau in eine individuelle MIV-Routenführung
eingebettet werden kann. Das Ziel ist, Umwegfahrten zu minimieren und
die Akzeptanz von Garagen zu verbessern.
Konsensorientierte Planung
Die Weiterentwicklung der Parkraumbewirtschaftung ist ein konfliktträchtiges
Unterfangen; es gibt kontroversielle Positionen und Interessenslagen.
Es geht darum, die Ansprüche der BewohnerInnen, die Handlungsspielräume
der Beschäftigten (Einpendler) sowie die Wünsche und Sorgen
der Wirtschaft angemessen zu berücksichtigen. Dazu wird ein kooperatives
Planungsverfahren eingerichtet: Innerhalb eines Jahres soll mit Hilfe
einer geeigneten Moderation bzw. Mediation ein Konsens über die stufenweise
Ausweitung und Verbesserung der Parkraumbewirtschaftung (Pkt. 2.6.12.6.3)
erarbeitet werden. (Übersicht S5
Parkraumbewirtschaftung
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