Überregionale Erreichbarkeit

Linz liegt im Schnittpunkt zweier transeuropäischer Verkehrskorridore: Die „Magistrale für Europa“, die mitteleuropäische Ost-West-Achse kreuzt in Linz den Korridor X, der von Slowenien und Kroatien nach Deutschland bzw. in die Tschechische Republik führt. Dieser Korridor gewinnt mittelfristig stark an Bedeutung, Linz wird als Verkehrsknoten strategisch aufgewertet. Daraus ergibt sich eine verbesserte Erreichbarkeit gegenüber konkurrierenden Stadtregionen und eine Aufwertung als Wirtschaftsstandort. Gleichzeitig müssen die Verkehrsnetze ausgebaut werden, womit ökologische Risken verbunden sind.

Es wird darum gehen, einen Ausgleich zwischen wirtschaftlichen Vorteilen und Umweltbelastungen zu finden: Die Lebensqualität darf durch eine bessere Erreichbarkeit der Region nicht beeinträchtigt werden.

Abb. 23: Erreichbarkeit konkurrierender mitteleuropäischer Stadtregionen
gemessen am BIP im Radius von 5 Stunden Fahrzeit (Straße)

Erreichbarkeitspotential
Bestand
2020 mit Nordkorridoren
Potential
Rang
Potential
Rang
 Katowice
76
5
344
1
Linz
60
8
298
2
Praha
144
1
297
3
Dresden
137
2
275
4
Berlin
124
3
248
5
Budapest
66
6
226
6
Wien
82
4
430
7
Graz
55
9
181
8
Warszawa
66
7
135
9
Klagenfurt
38
10
128
10
Ljubljana
36
11
112
11
Quelle: GSD Abschlussbericht, BMwA 1999

 

 
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