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NAHVERKEHRSKONZEPT
Angesichts bereits vorhandener Probleme mit dem Kfz-Verkehr aus dem Umland
und der absehbaren Siedlungsentwicklung sind Verbesserungen im regionalen
öffentlichen Verkehr unerlässlich. Diese Verbesserungen müssen
aber auch innerstädtische Verkehrsbeziehungen bestmöglich abdecken.
Auf Grundlage der PROGNOS-Studie (1995) wurde eine weiterführende
Systemstudie (Basler & Partner, 1999) erarbeitet. Aus der Sicht der
Stadt Linz ergeben sich daraus folgende Schwerpunkte:
Nahverkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof - www.drehscheibe-linz.at
Dieses Vorhaben ist Voraussetzung für weiterführende ÖPNV-Verbesserungen.
In einer ersten Phase (2003) werden die Strassenbahnlinie 1, ein gemeinsamer
Busterminal für regionale und städtische Linien sowie die Linzer
Lokalbahn (LILO) in den Hauptbahnhof eingebunden. Die Durchbindung der
LILO wird im Rahmen eines Planungsabkommens zwischen dem Land Oberösterreich
und der Republik Österreich einer gesonderten Planung zugeführt.
In diesem Rahmen ist für die LILO ein geeigneter Endpunkt östlich
des Hauptbahnhofes zu finden. Derzeit bestehen im Wesentlichen zwei Optionen:
- über die Summerauerbahn z. B. bis St. Georgen an der Gusen
- über die Westbahn z. B. bis Kleinmünchen
Die Variante Westbahn ist durch Gleisüberwerfungen mit deutlich höheren
Investitionskosten verbunden, bietet allerdings auch die Option, mit dem
4-gleisigen Ausbau der Westbahn die LILO bis Enns weiterzuführen (ab
2006). Im Bereich der solarCity wird eine direkte Anbindung des Siedlungsschwerpunktes
geprüft. Ab 2006 kann auch eine Durchbindung von weiteren Regionalverkehrszügen
auf die Westbahn erfolgen. Die Anlenkung der Nahverkehrsgleise der Westbahn
an den Flughafen LinzHörsching erschließt den Flughafen
(2010).
City-S-Bahn
Angestrebt wird eine Verbindung vom Mühlkreisbahnhof zum Hauptbahnhof,
mit einer Durchbindung auf die Pyhrnbahn. Damit kann neben den Linz Linien-Straßenbahnlinien
eine zweite Schienenverbindung in Nord-Süd-Richtung geschaffen werden.
Die zahlreichen offenen Systemfragen werden in einem Planungsvertrag zwischen
dem Land Oberösterreich und der Republik Österreich behandelt.
Einen ersten Schritt, der ab dem Jahr 2004 realisiert werden könnte,
stellt die Tieflegung der Mühlkreisbahn zwischen Mühlkreisbahnhof
und Peuerbachstraße dar. Die Umsetzung des Gesamtprojektes City-S-Bahn
wird jedenfalls wesentlich von der Stadtentwicklung entlang der Trasse bestimmt:
Gezielte Entwicklungsimpulse im Osten der Stadt können das Projekt
vorantreiben.
Erschließung Harter Plateau
Das hohe Fahrgastpotential rechtfertigt ein Schienenverkehrsmittel, gemäß
Systemstudie ist eine Straßenbahnlinie am zweckmäßigsten.
Die Planung dieser Linie steht erst in den Anfängen, die Finanzierung
ist noch offen, ebenso fehlen noch konkrete Bauzeitpläne; daher werden
zwischenzeitlich ein Busspur-Ausbau entlang der Unionstraße und die
Führung von Schnellbuslinien umgesetzt.
A
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