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Ruhender Verkehr
Das Stellplatzangebot am Zielort beeinflusst die Wegewahl stärker
als ÖPNV-Angebote oder Staus auf den Straßen. Stellplatzregelungen
werden, wie das die Parkraumbewirtschaftung zeigt, eher akzeptiert als
Fahrbeschränkungen in Form von Rückbauten oder Verkehrsdosierungen.
Deshalb ergänzt ein umfassendes Stellplatzkonzept eine ÖV-Bevorrangung
am besten.
Dazu gehören:
Ein Park & Ride-Konzept, mit dem Schwerpunkt
auf kleinen, dezentralen Anlagen entlang der radialen ÖPNV-Achsen
ins Umland;
ein schrittweise entwicklungsfähiges Parkraummanagement,
in das nach und nach die noch unbewirtschafteten Groß-Parkplätze
in Linz und die City-Parkgaragen einbezogen werden;
eine bedarfsorientierte Weiterentwicklung der Parkraumbewirtschaftung,
die bestehende Regelungen abrundet und organisatorisch vereinfacht;
und letztlich eine Strategie zur Bewältigung der Stellplatznachfrage
in den Wohngebieten der Zwischenkriegszeit. Dabei müssen auch
die gesetzlichen Grundlagen für die Schaffung von Stellplätzen
angepasst werden:
Bei guter ÖV-Erschließung kann die Stellplatzverpflichtung
abhängig von den Nutzungen reduziert werden; für Wohnsammelgaragen
sind verbesserte logistische Rahmenbedingungen zu schaffen.
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