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VERKEHRSSICHERHEIT
Die künftige Verkehrssicherheitsarbeit und die dauerhafte
Senkung von Unfallziffern ist eine permanente Knochenarbeit
ruht auf zwei Säulen: Der systematischen Sanierung von Problemstellen
und ein Programm zur Bewusstseinsbildung unter dem Motto Vorsicht
Rücksicht.
Sanierung von Problemstellen
Die bisherige Arbeit wird grundsätzlich weiter geführt, allerdings
wird folgenden Aufgaben künftig mehr Beachtung geschenkt:
- Schulwegsicherung und Sicherung von Schulvorplätzen,
- Verbesserung der Verkehrssicherheit im Bereich von Bushaltestellen,
- Analyse und Sanierung neuralgischer Kreuzungen, u. a. durch gesicherte
Aufstellflächen für den Fußgängerverkehr,
- mehr Verkehrssicherheit im Radverkehr ohne Verschlechterung der Bedingungen
für den Fußgängerverkehr,
- Beachtung des subjektiven Sicherheitsempfindens aller VerkehrsteilnehmerInnen
und systematische Sanierung von Angst-Räumen, also
von unübersichtlichen oder schlecht beleuchteten Zonen wie z. B.
Unterführungen.
Die kontinuierliche Verkehrssicherheitsarbeit wird im Rahmen jährlicher
Rechenschaftsberichte evaluiert (Verkehrsunfallstatistik, Vorher-Nachher-Untersuchungen).
(Übersicht S8 Problemstellen-Sanierung )
Vorsicht Rücksicht
Bauliche Maßnahmen allein schöpfen die Möglichkeiten zur
Verbesserung der Verkehrssicherheit nicht aus, es bedarf einer begleitenden
Öffentlichkeitsarbeit, die das Thema stärker ins Bewusstsein der
Bevölkerung rückt. Schon derzeit gibt es Verkehrssicherheits-Kampagnen,
die aktuelle Probleme thematisieren wie etwa die Schulwegsicherung.
Innerhalb eines Jahres wird ein Kommunikationskonzept entwickelt, das für
einen Zeitraum von fünf Jahren einen Verkehrssicherheitsdialog
führt, durch den abgesehen von Initiativen auf Bundesebene
rücksichtsvolleres Verhalten im Verkehr erreicht werden soll. Aktuelle
Themen werden laufend in diesen Dialog eingebracht. (Übersicht
S7 Vorsicht - Rücksicht ) |
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