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Anbaufreie Hochleistungsstrassen In diese Kategorie fällt derzeit nur die A7-Mühlkreis-Autobahn, für die aus Sicht der Stadt Linz folgende Maßnahmen erforderlich sind: Anschlussstelle Auhof Ein halbseitiger Anschluss im Bereich Auhof soll den Knoten Dornach und damit die Altenberger Straße entlasten. Einhausung Bindermichl Dieses Projekt ist angesichts der hohen Lärmbelastung für die Wohnbevölkerung ein wichtiges Anliegen der Stadt Linz. Längerfristig sollen zur Netzergänzung folgende Optionen intakt bleiben: 1) Westtangente Tunnelverbindung vom Hauptbahnhof zur Donau, mit einer Donaubrücke im Bereich St. Margarethen. In Verbindung damit kann der westliche Zentrumsbereich vom regionalen Verkehr erheblich entlastet werden. 2) Nordwestspange Diese Verbindung von der A7-Anschlussstelle Linz Urfahr zur Bundesstraße B127 führt überwiegend als Tunnel unter dem Pöstlingberg und ergänzt die Westtangente zur Entlastung Urfahrs. Westtangente und Nordwestspange könnten durch die aktuellen Bemühungen des Landes Oberösterreich und der Stadt Linz neue Dynamik gewinnen. 3) Ostumfahrung Linz Bei einem starken Anstieg des regionalen und überregionalen Verkehrs ist die Mühlkreisautobahn im Bereich von Linz erheblich überlastet. Die Leistungsfähigkeit der A7 kann in den kritischen Abschnitten nicht mehr erhöht werden, sodass eine unerwünschte Verschlechterung der Erreichbarkeit der Linzer Stadtregion eintreten könnte. Vor allem deshalb muss die Option einer Ostumfahrung bestehen, die folgende Ansprüche zu erfüllen hat: größtmögliche Verkehrswirksamkeit für Linz als Mittel zur Standortproduktion und Entlastung der A7, die damit wieder stärker der Bündelung regionaler Verkehrsströme dienen kann. Diese Ostumfahrung muss östlich von Linz mit der A1 (Westautobahn) verknüpft werden. Das Netz der anbaufreien Hochleistungsstraßen unterliegt dem Verkehrssystem-Management (VSM) mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Intermodalität (Übergang zum Park & Ride und zu öffentlichen Verkehrsmitteln) zu verbessern. Netzergänzungen bei den Hochleistungsstraßen müssen als Standortproduktion hochwertiger Nutzungen ebenso verstanden werden, wie als Anreiz zur Verkehrsberuhigung in bislang stark belasteten Bundes- und Hauptstraßen. Nur in diesem stadtwirtschaftlichen und umweltorientierten Sinne sind Netzerweiterungen überhaupt vertretbar. Regionale Hauptstrassen In diese Kategorie fallen die Bundesstraßen B. Diese Straßen dienen als regionale, zumeist radiale Verbindungen in das Umland, sie haben aber auch vielfältige Funktionen als Stadtstraßen. Eine ausreichende Leistungsfähigkeit und Verkehrsqualität müssen im Sinne der Straßenverkehrsordnung gesichert sein; diese Straßen sind mit 50 km/h befahrbar. Bevorrangungen für den öffentlichen Verkehr müssen mit den Ansprüchen des MIV abgewogen werden, der Radverkehr ist nach Möglichkeit getrennt von MIV zu führen. Städtische Hauptstrassen Diese Straßen ergänzen das Bundesstraßennetz und ermöglichen die Abgrenzung dazwischenliegender verkehrsberuhigter Bereiche. Städtische Hauptstraßen unterliegen ausschließlich den verkehrspolitischen Zielvorstellungen der Stadt Linz. Für
diese Straßen gelten folgende Planungsgrundsätze:
Das übrige Straßennetz der Stadt Linz dient überwiegend der Erschließung. Für die Gestaltung der Erschließungsstraßen werden folgende Prioritäten vorgegeben. Abb. 37: Prioritätenreihung in Erschließungsstrassen
Damit
diese Prioritätenreihung im Planungsalltag handhabbar ist, wird eine
Checkliste für konkrete Straßenprojekte
entwickelt, die folgende Merkmale enthält:
Radverkehr Der Radverkehr ist ein verkehrspolitischer Hoffnungsträger und muss daher auch abseits der Hauptstraßen und Erschließungsstraßen konsequent gefördert werden: Nicht nur durch zusätzliche Radverkehrsanlagen (Routen, Abstellanlagen usw.) sondern auch durch ein gezieltes Programm zur Motivation und Bewusstseinsbildung der VerkehrsteilnehmerInnen. Abb. 38: MIV-Netzgliederung |
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| KONTAKT: Stadtplanung Linz Hauptstrasse 1-5 A - 4041 Linz Tel.: +43 (0)70/7070-3131 Fax: +43 (0)70/7070-3132 mail: stpl@mag.linz.at |
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