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UMSETZUNGSMANAGEMENT
Das neue Linzer Verkehrskonzept erfordert durch den Handlungsschwerpunt
Verkehrssystem-Management zusätzliche personelle und
materielle Ressourcen, und zwar aus den folgenden Gründen:
- Das Verkehrssystem-Management ist eine inhaltliche Innovation, die
nicht neben dem Tagesgeschäft der Planung betrieben
werden kann.
- Das Verkehrssystem-Management ist ein Kommunikations- und Kooperationsprojekt,
was einen erheblichen Zeitaufwand beansprucht.
Dafür sind nicht nur magistratsinterne, sondern auch externe personelle
Ressourcen notwendig. Das Verkehrssystem-Management ist darüber hinaus
Teil einer strategischen Verkehrsplanung, für die bisher angesichts
operativer Prioritäten zu wenig Zeit vorhanden war.
Es müssen personelle Ressourcen geschaffen werden, um über das
Tagesgeschäft hinaus längerfristig Konzepte und Strategien entwickeln
zu können, die mit dem Tagesgeschäft in Einklang stehen
ein ständiges Feedback mit den laufenden Planungen ist notwendig.
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Für die Organisation des Verkehrssystem-Management wäre eine
Stabstelle der Bauverwaltung inhaltlich am zweckmäßigsten.
Es ergeben sich aber durch die Aufgabenverteilung gemäß Statut
der Stadt Linz Kompetenzprobleme, sodass eine organisatorische Stufenlösung
vorgeschlagen wird: In der ersten Stufe sollen im Rahmen einer Projektgruppe
unter der Federführung des Amtsleiters des Stadtplanung Linzes Grundlagen
der Zusammenarbeit festgelegt werden (Verkehrsplanung, Linz Linien, ÖBB,
Post, Land OÖ., Bezirksverwaltungsdirektor, Amt für Technik,
Finanzrechts- und Steueramt und Polizei). Dabei werden die Vorteile und
Nachteile einer Stabstellenlösung zu beurteilen sein.
Die volle Handlungsfähigkeit des Verkehrssystem-Managements entsteht
allerdings nicht nur durch entsprechendes zusätzliches Personal sondern
auch durch eine entsprechende Anerkennung bzw. eine Auftragsbefugnis gegenüber
anderen Gebietskörperschaften (Umlandgemeinden, Land OÖ.) und
Firmen. Eine Kooperation mit dem Land Oberösterreich ist unumgänglich,
die Unterstützung der Landespolitik ist eine unabdingbare Voraussetzung
für das Gelingen des Verkehrssystem-Managements.
Die Arbeit der Beratergruppe geht mit Verabschiedung des Verkehrskonzeptes
zu Ende. Es wird empfohlen, ein derartiges Gremium für die Umsetzung
des Verkehrskonzeptes zu schaffen, das quartalsweise zusammentrifft und
das Controlling der Umsetzung übernimmt etwa in Form eines
Verkehrsbeirates.
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