Die Veröffentlichung des Preisindex erfolgt üblicherweise in der 3. Woche nach Monatsende des Berichtsmonates (Beispielsweise für den Juni in der 3. Juliwoche).
Auszug aus der APA Aussendung der Statistik Austria für den Monat Dezember:
Wien, 2012-01-16 - Die Inflationsrate für Dezember 2011 betrug nach Berechnungen von Statistik Austria 3,2% (November 3,6%, Oktober 3,4%). Dieser deutliche Rückgang der Teuerung (niedrigster Wert seit März 2011 mit 3,1%) ist überwiegend auf statistische Basiseffekte (siehe methodische Informationen) bei Mineralölprodukten und Nahrungsmitteln zurückzuführen. Deren Preise waren im Dezember 2010 bereits kräftig gestiegen, weshalb sich im 12-Monatsvergleich niedrigere Veränderungsraten als in den Vormonaten ergaben. Dennoch blieben Mineralölprodukte (+14%), die sich gegenüber dem Vormonat etwas verbilligten, Hauptpreistreiber; ohne sie hätte die Inflation 2,6% betragen. Weitere wichtige Preistreiber waren Ausgaben für Wohnen und Nahrungsmittel.
Der Indexstand des Verbraucherpreisindex 2010 (VPI 2010) für den Monat Dezember 2011 betrug 104,3. Gegenüber dem Vormonat (November 2011) stieg das durchschnittliche Preisniveau um 0,2%.
Auszug aus der APA Aussendung der Statistik Austria für den Monat Dezember:
Wien, 2012-01-05 - Der Index der Großhandelspreise, GHPI 2010, für den Monat Dezember 2011 beträgt nach Berechnungen von Statistik Austria 107,4 (vorläufige Zahl) und ist damit gegenüber November 2011 um 0,6% gesunken. Im Vergleich zum Dezember 2010 haben sich die Großhandelspreise um 3,4% erhöht. Im November 2011 hatte die Jahresveränderungsrate noch +5,5% betragen. Im Jahresdurchschnitt 2011 lagen die Großhandelspreise mit einem Indexstand von 108,3 um 8,3% über dem Preisniveau von 2010 (2010 gegenüber 2009: +5,0%).
Deutliche Verbilligungen gegenüber November 2011 ergaben sich bei "Blumen und Pflanzen" (-6,9%), "Sonstigen Mineralölerzeugnissen" (-4,3%), "Motorenbenzin (inkl. Diesel)" (-3,4%), "Getreide, Saatgut und Futtermitteln" (-1,7%) sowie "Nicht-Eisen-Metallen" (-1,6%). Preiserhöhungen wiesen insbesondere "Technische Chemikalien" (+4,6%), "Lederwaren sowie Reiseaccessoires" (+2,9%), "Obst, Gemüse und Kartoffeln" (+2,7%), "Tapeten und Fußbodenbeläge" (+2,3%) sowie "Altmaterial und Reststoffe" (+2,1%) auf.
Auszug aus der APA Aussendung der Statistik Austria für den Monat Dezember:
Wien, 2012-01-16 - Der Baukostenindex (BKI 2010) für den Wohnhaus- und Siedlungsbau betrug laut Berechnungen von Statistik Austria für den Jahresdurchschnitt 2011 102,3 Punkte und stieg somit gegenüber dem Jahr 2010 um 2,3 Prozent. 2010 betrug die Jahresveränderungsrate noch 3,2%, womit der durchschnittliche Kostenanstieg 2011 - vor allem ab Mai 2011 (siehe Tabelle) - etwas gedämpfter ausfiel als 2010. Für den Monat Dezember 2011 erhöhte sich der Indexwert für Wohnhaus- und Siedlungsbau im Jahresvergleich um 1,5 Prozent (102,4 Punkte), zum Vormonat aber lediglich um 0,1%.
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