Mit Jänner 2011 wurde der österreichische Verbraucherpreisindex auf einer neuen Basis veröffentlicht. Da sich die Verbrauchsgewohnheiten der Konsumenten seit Einführung des VPI 2005 stark verändert haben, war es notwendig den zugrundeliegenden Warenkorb zu aktualisieren und eine neue Preisindexreihe zu beginnen.
Der neue Preisindex VPI 2010 hat für das Jahr 2010 einen Durchschnittswert von 100 und wird ab Jänner 2011 fortgeschrieben. Die bestehenden Indexreihen werden mit der Steigerungsrate des VPI 2010 weitergeführt (verkettet).
Der Regionalindex für Linz auf der neuen Basis (Durchschnittsindexwert für 2010 = 100) wird von Statistik Austria derzeit nicht veröffentlicht.
Auszug aus der APA Aussendung der Statistik Austria für den Monat Dezember:
Wien, 2012-01-16 - Die Inflationsrate für Dezember 2011 betrug nach Berechnungen von Statistik Austria 3,2% (November 3,6%, Oktober 3,4%). Dieser deutliche Rückgang der Teuerung (niedrigster Wert seit März 2011 mit 3,1%) ist überwiegend auf statistische Basiseffekte (siehe methodische Informationen) bei Mineralölprodukten und Nahrungsmitteln zurückzuführen. Deren Preise waren im Dezember 2010 bereits kräftig gestiegen, weshalb sich im 12-Monatsvergleich niedrigere Veränderungsraten als in den Vormonaten ergaben. Dennoch blieben Mineralölprodukte (+14%), die sich gegenüber dem Vormonat etwas verbilligten, Hauptpreistreiber; ohne sie hätte die Inflation 2,6% betragen. Weitere wichtige Preistreiber waren Ausgaben für Wohnen und Nahrungsmittel.
Der Indexstand des Verbraucherpreisindex 2010 (VPI 2010) für den Monat Dezember 2011 betrug 104,3. Gegenüber dem Vormonat (November 2011) stieg das durchschnittliche Preisniveau um 0,2%.
Wird von Statistik Austria nicht mehr veröffentlicht.
Quelle: Statistik Austria
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