Die Grenz- und Zielwerte des Immissionsschutzgesetz-Luft wurden im Raum Linz im Dezember 2011 nur punktuell und eher geringfügig bei Feinstaub überschritten. Am 3. Dezember registrierten die Stationen 24er-Turm und Römerbergtunnel Tagesmittelwerte über dem Grenzwert¹). Der höchste Wert wurde beim 24er-Turm gemessen und lag um 9,6 μg/m³ über den erlaubten 50 μg/m³.
Die durchschnittliche Feinstaubbelastung im gesamten Dezember war die weitaus geringste innerhalb der letzten 10 Jahre und beispielsweise nur etwa halb so groß wie jene vom Dezember 2002, 2003, 2006, 2007 bzw. 2010. Bei Stickstoffdioxid war der Monatsmittelwert seit 2002 nur in zwei Jahren niedriger als vergangenen Dezember. Dies war jedoch eher dem niederschlagsreichen, milden Wetter zuzuschreiben als der Emissionslage.
¹) Grenzwert für Feinstaub (PM10) laut IG-L: Tagesmittelwert = 50 μg/m³
Quelle: Luftgüte-Messwerte des Landes Oberösterreich
Summiert man die Jahresmittelwerte der Schadstoffe Schwefeldioxid, Feinstaub und Stickstoffdioxid in jeder der 7 größten Landeshauptstädte Österreichs, dann hat Linz die drittbeste Luftqualität hinter Klagenfurt und knapp hinter Wien. Deutlich stärker belastet ist die Luft in Innsbruck, Salzburg und Graz, auch St. Pölten liegt hier hinter Linz.
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