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Forschungsprojekte

Pflegevorsorge für ältere Menschen

Die Pflegevorsorge für ältere Menschen umfasst ein Bündel von Angeboten. Neben der klassischen stationären Pflege gibt es noch die mobile Versorgung, bestehend aus Altenfachbetreuung, Heimhilfe und Hauskrankenpflege, sowie Kurzzeitpflege und betreubares Wohnen. Für die zentralen Bereiche stationäre Pflege und mobile Betreuung und Hilfe (Altenfachbetreuung und Heimhilfe) legt die Stadt Linz nunmehr eine detaillierte Bedarfsanalyse und Prognose bis zum Jahr 2020 vor.

Bevölkerungsprognose

Ausgangspunkt der vorliegenden Bevölkerungsprognose ist die Linzer Hauptwohnsitzbevölkerung am 1. 1. 2007 mit 189.343 Personen.

Die Annahmen über die Entwicklung der Lebenserwartung und der Fruchtbarkeit basieren auf der jüngsten Linzer Entwicklung und wurden unter Berücksichtigung der aktuellen Bevölkerungsprognose der Statistik Austria für Oberösterreich und Österreich formuliert.

Die Bevölkerungszahl verändert sich einerseits durch Geburten und Sterbefälle, andererseits durch Zu- und Wegzüge. Da für die Stadt Linz eine Vorhersage der Wanderungsbewegungen seriös nicht durchführbar ist, wurden, um dennoch Entwicklungen beschreiben zu können, Wanderungsszenarien definiert. Für sie können keine Wahrscheinlichkeitsaussagen getroffen werden, sie sind als Modellrechnungen zu verstehen.

Das folgende PDF-Dokument erlaubt es, durch Vor- und Zurückblättern die jährliche Veränderung der Bevölkerungspyramide direkt am Bildschirm mitzuverfolgen. Die ersten Seiten des Dokuments gewähren zunächst einen kleinen Rückblick in die Vergangenheit, d. h. auf die Altersverteilung der Bevölkerung in den Jahren 2002 bis 2006. Auf den darauf folgenden Seiten ist schließlich die prognostizierte Verteilung der Männer und Frauen in den Jahren 2007 bis 2020 dargestellt. Durch einfaches Drehen des Mausrads verändert sich der Stichtag um je ein Jahr.

Volksschulen Prognose 2013

Volksschulen sollen relativ nahe am Wohnort der SchülerInnen zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund wird die Stadt in 13 Planungsgebiete eingeteilt. Aufbauend auf einer stadtteilbezogenen Bevölkerungsprognose werden für Linz gesamt und jedes der 13 Planungsgebiete die zu erwartenden SchülerInnenzahlen und der daraus resultierende Bedarf an Schulen und Klassenräumen bis zum Schuljahr 2012/13 prognostiziert.

Im Schuljahr 2006/2007 besuchten rund 7.100 Kinder eine Volksschule in Linz. Dafür wurden 351 Klassenräume benötigt. Dem gegenüber stehen 395 vorhandene Klassenräume. Durch die generative Entwicklung und die Reduktion der Klassenschülerhöchstzahl von 30 auf 25 wird sich der Klassenbedarf bis zum Schuljahr 2012/2013 auf rund 360 Klassenräume erhöhen.

Hauptschulen Prognose 2013

Hauptschulen haben einen weiteren räumlichen Bezug zum Wohnort der SchülerInnen als Volksschulen. Aufbauend auf einer stadtteilbezogenen Bevölkerungsprognose werden für Linz gesamt und jedes der 5 Hauptschulplanungsgebiete die zu erwartenden SchülerInnenzahlen und der daraus resultierende Bedarf an Klassenräumen bis zum Schuljahr 2012/13 prognostiziert.

Im Schuljahr 2006/2007 besuchten rund 4.500 Kinder eine Hauptschule in Linz. Dafür wurden 194 Klassenräume benötigt. Dem gegenüber stehen 205 vorhandene Klassenräume. Der Klassenbedarf wird sich bis zum Schuljahr 2012/2013 auf rund 190 Klassenräume reduzieren.

Kindergärten Bedarfsprognose 2006 - 2012

Kindergartenplätze müssen möglichst nahe am Wohnort der Kinder zur Verfügung gestellt werden. Aufbauend auf einer stadtteilbezogenen Bevölkerungsprognose werden für Linz gesamt und jedes der 13 Feinraster-Planungsgebiete und 5 Grobraster-Planungsgebiete die zu erwartende Zahl an Kindergartenkindern bis zum Betriebsjahr 2011/12 prognostiziert und den vorhandenen Kapazitäten gegenübergestellt.

Am 1.März 2007 besuchten 5.294 Kinder Linzer Kindergärten. Im Betriebsjahr 2006/07 standen im gesamten Stadtgebiet von Linz (ohne Volkshilfekindergarten Raimundstraße) insgesamt 5.462 Kindergartenplätze zur Verfügung. Die Zahl der Kinder wird bis zum Prognosehorizont (Betriebsjahr 2011/2012) voraussichtlich leicht steigen. Die Infrastruktur wird dem zeitlichen Verlauf der Bedarfszahlen angepasst, das Platzangebot in der Stadt Linz wird in den nächsten Jahren um etwa 400 Plätze wachsen.

Jugendbefragung 2006

Im Mai und Juni 2006 wurden alle Linzer Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren eingeladen, die Lebensqualität und das städtische Angebot im Rahmen einer Befragung zu beurteilen. 2.658 Jugendliche beantworteten den Fragebogen, der via Internet zur Verfügung gestellt wurde. Das entspicht einer Antwortquote von 29,3 %.

Alle jene Jugendlichen, die über keinen eigenen PC mit Internetzugang verfügten, hatten die Möglichkeit, in den Stadtbibliotheken und Jugendzentren des Vereins Jugend & Freizeit bereitgestellte Computer zu nutzen.

Bürgerbefragung 2004

Im Herbst 2004 hat die Stadt Linz nach Umfragen im Jahr 1995 und 1999 erneut eine breit angelegte Bürgerbefragung gestartet. Mehr als 45.000 Hauptwohnsitz-LinzerInnen im Alter zwischen 18 und 75 Jahren erhielten einen Fragebogen. Für die Auswertung lagen insgesamt 21.069 Fragebögen vor, die Rücklaufquote lag um 45 Prozent.

Ziel der Befragung war es, das Meinungsbild der Linzer Bevölkerung zu verschiedenen Themenstellungen zu erhalten. Neben der Möglichkeit in offenen Fragen Probleme und Wünsche zu deponieren, wurden in geschlossenen Fragen die Stadtteilverbundenheit, Eigenschaften der Wohngegend, die Beurteilung der Infrastruktur, der Parkplatzsituation und der Lärmbelastung erhoben.
Die Einschätzung der öffentlichen Sicherheit war in Zusammenarbeit mit der Polizei ein Schwerpunkt der Umfrage 2004. Neu aufgenommen wurden zwei Fragen zu Bildungsangebot und Arbeitsplatzsituation.

Wanderungsbefragung

Im Februar/März 2002 wurde die Wanderungsbefragung durchgeführt. Die Grundgesamtheit bildeten Personen zwischen 18 und 75 Jahren, die im Jahr 2000 mit Hauptwohnsitz nach Linz zugezogen bzw. von Linz weggezogen sind, mit Ausnahme der ins Ausland abgewanderten Personen.

Von den zustellbaren 3.083 Wegzugs- und 3.121 Zuzugs-Fragebögen konnten 1.097 bzw. 1.021 Fragebögen ausgewertet werden (Antwortquote 32,7 % bzw. 35,6 %). Erfragt wurden die Beweggründe für den Umzug im Allgemeinen und für den Zuzug nach bzw. Wegzug von Linz im Speziellen. Weiters wurden einige Parameter der vergangenen sowie der aktuellen Wohnsituation erhoben und verglichen: Eigentumsverhältnis, Wohnungs-/Haustyp, Wohnfläche, Haushaltsgröße und -typ, Wegzeit zum Arbeits-/Ausbildungsplatz, Beurteilung der Wohn- und Lebensqualität, usw.

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dass Linz zu Beginn des Jahres 2008 189.528 EinwohnerInnen zählte.
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