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Stadt Linz - Kultur

Grundriss der Dreifaltigkeitskapelle und Texttafel

GEDENKTAFELN

Standort:Alter Markt 1
Stadtteil:Innere Stadt
Datierung: 1978

Standort im Stadtplan (neues Fenster)

Grundriss der Dreifaltigkeitskapelle und Texttafel

Am neuen Gebäude des Alten Marktes 1 eine Marmortafel mit Kurzbeschreibung der Geschichte: "Der „Alte Markt“, schon in der Römerzeit besiedelt, trägt seinen Namen seit 1960. Er war Mittelpunkt des am Fuße der Burg im 11. Jahrhundert ausgebildeten alten Wiks, folgte der fränkischen Siedlung bei der Martinskirche nach und bildete auch das Zentrum des ältesten babenbergischen Linz.

Seine Verbauung Ende des 13. Jahrhunderts wurde durch die vor 1230 anzusetzende Stadterweiterung Herzog Leopolds V. mit dem mächtigen Hauptplatz möglich. Das alte Stadtgebiet erwarben Juden, die den Schutz der landesfürstlichen Burg gesucht hatten. Mittelpunkt ihrer Siedlung war die auf dem Platz errichtete 1335 urkundlich erwähnte Synagoge. Nach der Judenvertreibung 1420 stiftete Mert Raminger an ihrer Stelle die Dreifaltigkeitskapelle. Sie wurde 1789 säkularisiert. Der gesamte Hausbestand fiel 1945 amerikanischen Bomben zum Opfer. Text: Wilh. Rausch. 1978"

Weiters wurden die Umrisse von Synagoge und Dreifaltigkeitskapelle in der Pflasterung des Platzes kenntlich gemach.

Geschichte

Der historische Abrisss ist aufgrund neuerer Forschungen zum Teil überholt. Davon abgesehen handelt es sich bei den Straßenzügen Altstadt (bis etwa Nr. 14), Badgasse, Hahnengasse, Hofberg, Hofgasse tatsächlich um die Keimzelle des (früh)mittelalterlichen Linz.




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