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Stadt Linz - Kultur

Bauernberganlagen

PARKANLAGEN

Standort:Bernardisstraße 1
Stadtteil:Froschberg
Datierung: 1911

Standort im Stadtplan (neues Fenster)

Bauernberganlagen

Umfangreiche Parkanlage auf den Bauernberg, bzw. Gugl genannten Ausläufern des Freinbergmassives, unmittelbar oberhalb der Stadt, begrenzt vom anschließenden Park der Villa Hatschek sowie dem parallel zur Höhenschichtlinie verlaufenden Straßenzug Auf der Gugl und der unteren Roseggerstraße. Gegen Westen über die baumbepflanzten Straßenzüge des benachbarten Villenviertels, den Botanischen Garten und die teils unverbauten Westabhänge des Freinberges Anschluss an die Freinberganlage, den sogenannten "Linzer Grüngürtel". Zentrum der Bauernberganlagen sind zwei übereinander liegende ehemalige Sandgruben von beträchtlichen Ausmaßen, die durch teilweise Aufschüttung und Ablöschung zu gartenenartigen "Kleinlandschaften" umgestaltet wurden. In einer Doppelschleife zieht sich von der Stadt die Guglauffahrt (seit 1994 Bernardisstraße) bis zur Höhe auf der Gugl: Hauptweg durch die Anlage und ehemalige Zufahrt zur Villa Hatschek. Am höchsten und zugleich am weitesten gegen die Stadt vorgeschobenen Punkt befindet sich das "Gugl-Rondeau": halbkreisförmige Aussichtsterrasse mit Brunnenanlage.

Die Bepflanzung ist abwechslungsreich gestaltet und von großer Artenvielfalt gekennzeichnet. Teils freie Rasenflächen, teils parkartiger Baum- und Buschbestand.

Geschichte

1885 erfolgte der Kauf der Bauernberggründe durch den Linzer Verschönerungsverein. In der Folge begann die Ausgestaltung, deren Umfang und Aussehen unbekannt ist. 1893 war ein Großteil des Geländes als Sandgrube in Verwendung. 1910 schenkte Ludwig Hatschek die an seine Villa angrenzenden Gründe der Stadt zur Schaffung von Parkanlagen. Ab 1911 begann eine neue Phase der Ausgestaltung. Josef Schweiger, Linzer Stadtgartendirektor und Schöpfer des Parkes der Hatschek-Villa wurde mit der Ausführung betraut. 1911 bis 1915 wurden der Park angelegt und die Kunstwerke aufgestellt. 1912 der "Berggeist" von Adolf Wagner von der Mühl, 1913 der Aphroditetempel und der Neptunbrunnen, alles Spenden Ludwig Hatscheks. Luftbild: M. Pertlwieser, Planungsamt




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