Gebäudereinigung 11 Linzer Schulen

Ausschreibungsdatum: 21. November 2017

A. 1. Auftraggeber

Landeshauptstadt Linz
Vergabestelle: Gebäudemanagement und Tiefbau, Infrastrukturelles Gebäudemanagement, 4041 Linz, Hauptstraße 1 - 5,
Auskünfte: Administrativ: Helmut Haslinger, Zimmer 3001, Telefon  +43 732 7070 3765
Technisch: Doris Gruber, Zimmer 3002, Telefon  +43 732 7070 3760

Offenes Verfahren im Oberschwellenbereich

A. 2. Gegenstand der Leistung

Dienstleistungsauftrag
Gebäudereinigung 11 Linzer Schulen

Art und Umfang der Leistung:
Gebäudereinigung (Unterhalts-, Grund-, Fenster- und Vorhangreinigung) in der
1. Auhofschule (VS 51)  
2. Dornachschule (VS 40)
3. F.-Hüttner-Schule (NMS 26, VS50) inkl. Ausspeisung
4. Grillparzerschule (VS 10)
5. Leonardo da Vinci Schule (NMS 15, VS 16, PTS) inkl. Ausspeisung
6. Magdalenaschule (VS 42)
7. Robinsonschule (VS 49)
8. Römerbergschule (VS 06)
9. Stadlerschule (VS 43)
10. Theodor-Grill-Schule (VS 46)
11. Dr. Ernst Koref Schule (NMS 22, VS 30) inkl. Ausspeisung

Eine Teilvergabe der ausgeschriebenen Leistungen nach Objekten ist vorgesehen. Der Bieter hat die Möglichkeit nur für einzelne Objekte anzubieten. Die Teilvergabe der Leis-tungen innerhalb eines Objektes (Unterhalts-, Grund-, Fenster-, Vorhangreinigung, Ausspeisung) ist nicht möglich. Die „Verknüpfung“ einzelner Positionen (Abgabe eines Teilangebotes unter der Bedingung des Zuschlages einer oder Mehrerer weiterer Objekte) ist unzulässig.

CPV-Code: 90911200-8 Gebäudereinigung
Aufteilung in Lose: ja
Erfüllungsort: Linz
Leistungsfrist: 1. April 2018

Eignung:
Der Auftraggeber hat nach § 70 Abs. 1 Bundesvergabegesetz 2006 festgelegt, dass der Bieter seine Befugnis, Leistungsfähigkeit und berufliche Zuverlässigkeit mit folgenden Nachweisen zu belegen hat: 

  • Nachweise der beruflichen Zuverlässigkeit nach § 72 Bundesvergabegesetz 2006
    aktueller Auszug aus dem Firmenbuch bzw. aus einem in Anhang VII des Bundesvergabegesetzes 2006 angeführten Berufs- oder Handelsregister, Strafregisterbescheinigung oder gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes des Unternehmers (maximal 1 Jahr alt), letztgültiger Kontoauszug der zuständigen Sozialversicherungsanstalt oder letztgültige Rückstandsbescheinigung nach § 229 a Bundesabgabenordnung (BAO) oder gleichwertiger Dokumente der zuständigen Behörden des Herkunftslandes des Bieters.
  • Nachweis der Befugnis nach § 71 Bundesvergabegesetz 2006
  • Nachweise nach §§ 74 und 75 Bundesvergabegesetz 2006
    Nachweise für die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: keine
  • Nachweise für die technische Leistungsfähigkeit:
    Nachweis über die abgeschlossene Meisterprüfung im Lehrberuf  Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger oder gleichwertige Qualifikation im Herkunftsland.
    Nachweis über mindestens 3 aufrechte Reinigungsverträge mit je einem Auftraggeber über ein Volumen von je € 40.000,-- exkl. USt. pro Geschäftsjahr (oder höher) und einer durchgehenden Laufzeit von mindestens 3 Jahren. Wenn Referenzen im Ausland angeführt werden, wird der Nachweis gefordert, dass das in Aussicht gestellte Leitungspersonal über ausreichende Kenntnisse des österreichischen Arbeitsrechts verfügt.
    Nachweise über erbrachte Leistungen (Referenzen) müssen jedenfalls folgende Angaben enthalten:
    1. Name und Sitz des Leistungsempfängers sowie Name und Telefonnummer der Auskunftsperson;
    2. Wert der Leistung (Auftragssumme jährlich);
    3. Zeit (Auftrag seit) und Ort der Leistungserbringung ;
    4. Angabe, ob die Leistung fachgerecht und ordnungsgemäß ausgeführt wurde.
    Nachweis, dass die mit der Objektleitung betrauten MitarbeiterInnen zumindest ähnliche Referenzobjekte bereits erfolgreich betreut haben.

Die Nachweise können auch durch den Nachweis einer jeweils aktuellen Eintragung beim Auftragnehmerkataster Österreich, A-1150 Wien, Anschützgasse 1, Telefon: +43 0 1 333 66 66 0, Fax: +43 0 1 333 66 66 19 (im Internet unter der Adresse http://www.ankoe.at  (Neues Fenster) abrufbar) oder im Vergabeexplorer Ing. Wolfgang Sumser, A-1010 Wien, Teinfaltstraße 8, Tel: +43 1 535 00 90 300, Fax: +43 0 1 535 00 90 370 (im Internet unter http://www.vergabeexplorer.at  (Neues Fenster) abrufbar) geführt werden. Die Unternehmer werden aus Gründen der Verwaltungsökonomie eingeladen, die Eignungsnachweise über den Vergabeexplorer Ing. Wolfgang Sumser oder die „Liste geeigneter Unternehmer“ des Auftragnehmerkatasters Österreich zu erbringen.

Der Bieter kann auch durch die Vorlage einer Eigenerklärung als Beilage zum Angebot belegen (§ 70 Abs. 2 Bundesvergabegesetz 2006), dass er die vom Auftraggeber verlangten Eignungskriterien erfüllt und die festgelegten Nachweise auf Aufforderung dem Auftraggeber unverzüglich beibringen kann. Darüber hinaus muss in der Eigenerklärung konkret angegeben werden, über welche Befugnisse der Bieter verfügt.

Die Abgabe einer Eigenerklärung nach § 70 Abs. 2 Bundesvergabegesetz 2006 ist nur zum Beleg der Nachweise der Befugnis und beruflichen Zuverlässigkeit zulässig.

Nachweise für die Leistungsfähigkeit sind zwingend dem Angebot beizulegen bzw. durch den Nachweis über eine jeweils aktuelle Eintragung beim Auftragnehmerkataster Österreich oder im Vergabeexplorer Ing. Wolfgang Sumser zu erbringen.

B. 1. Ausschreibungsunterlagen

Die Ausschreibungsunterlagen sind von 21. November 2017 bis 9. Jänner 2018 kostenlos erhältlich.
Anforderung: schriftlich, per Fax +43 732 7070 54 3834, E-Mail: gabriele.greisinger@mag.linz.at oder persönlich bei der Ausgabestelle Gebäudemanagement und Tiefbau, Infrastrukturelles Gebäudemanagement, 4041 Linz, Hauptstraße 1 - 5, Zimmer 3019, Kundendienstzeiten Montag und Donnerstag: 7 bis 12.30 Uhr und 13:30 bis 18 Uhr; Dienstag und Mittwoch: 7 bis 13:30 Uhr und Freitag: 7 bis 14 Uhr. Die Ausschreibungsunterlagen werden brieflich übermittelt.

B. 2. Einreichung der Angebote

bis 18. Jänner 2018, 10 Uhr, bei der Einreichungsstelle: Post Center im Neuen Rathaus, 4041 Linz, Hauptstraße 1-5, Zimmer E008, EG, Kundendienstzeiten Montag und Donnerstag: 7 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 18 Uhr; Dienstag und Mittwoch: 7 bis 13:30 Uhr und Freitag: 7 bis 14 Uhr

B. 3. Zuschlagsfrist

bis 18. Juni 2018

B. 4.

Es werden keine Sicherstellungen verlangt.

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Stadt Linz (AGB 2008) in der Fassung des Beschlusses des Gemeinderates vom 17. Oktober 2013 und die sonstigen Bestimmungen laut Ausschreibungsunterlagen.

Hinweis nach § 20 Abs. 1 Bundesvergabegesetz 2006:
Bewerber oder Bieter, die im Gebiet einer anderen Vertragspartei des EU/EWR-Abkommens oder der Schweiz ansässig sind und die für die Ausübung einer Tätigkeit in Österreich eine behördliche Entscheidung für ihre Berufsqualifikation einholen müssen, haben ein darauf gerichtetes Verfahren möglichst umgehend, jedenfalls vor Ablauf der Angebotsfrist einzuleiten.

Absendung der Bekanntmachung an das Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union am: 20. November 2017

Bekanntmachung im Internet abrufbar unter: www.linz.at/ausschreibung

Für den Auftraggeber: 
Für die Landeshauptstadt Linz:
Mag. Christian Furtlehner e.h.

Informationen zur Vergabe von Ausschreibungen

Der Abschluss und die Auflösung von Verträgen obliegt nach dem Statut für die Landeshauptstadt Linz (StL 1992) in Verbindung mit der Geschäftsordnung für den Magistrat der Landeshauptstadt Linz (GEOM), insbesondere abhängig von den im StL 1992 festgelegten Wertgrenzen folgenden Organen: Gemeinderat der Landeshauptstadt Linz, Stadtsenat der Landeshauptstadt Linz, einzelnen ressortmäßig zuständigen Mitgliedern des Stadtsenates der Landeshauptstadt Linz, Magistrat der Landeshauptstadt Linz

Die Zuständigkeit für vergabebezogene Ausschreibungen der Unternehmensgruppe Stadt Linz richtet sich nach den jeweiligen gesellschaftsrechtlichen Vorgaben (insbesondere Aktiengesetz, GmbH-Gesetz in Verbindung mit den jeweiligen Gesellschaftsverträgen) und liegt grundsätzlich bei den jeweiligen Geschäftsführungen.

Ökosoziale Beschaffung der Stadt Linz

Die Stadt Linz und ihre Unternehmen bekennen sich zu einer ökosozialen Beschaffungsstrategie. Der Einkauf von umweltfreundlichen Produkten und die Beachtung von Fair-Trade-Grundsätzen, die verstärkte Einbeziehung regionaler Klein- und Mittelbetriebe und Frauenförderung sind dabei besondere Schwerpunkte.
Details zur ökosozialen Beschaffung

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