Winterdienst Splittrouten 2020/2021

Ausschreibungsdatum: 10. August 2020

A. 1. Auftraggeber

Landeshauptstadt Linz
Vergabestelle: Stadtgrün und Straßenbetreuung, Hauptstraße 1-5, A-4041 Linz
Auskünfte:  Administrativ: Edith-Maria Sonnleithner, Zimmer 3072, Telefon +43 732 7070 3328
Technisch: DI Stiedl Martin, Zimmer 3070, Telefon +43 732 7070 3330

Direktvergabe mit Bekanntmachung im Unterschwellenbereich

A. 2. Gegenstand der Leistung

Dienstleistungsauftrag

Winterdienst Splittrouten 2020/2021
Schneeräumung, Splittstreuung, Splitteinkehrung:
Süd - Solar City Pichling - FB/GW/RW ca. 15 km;
Süd - Pichling Zone 1 - GW/RW - ca. 9 km;
Nord - Nord Zone 5 - GW/RW - ca. 14 km
inkl. Haftungsübernahme pro Route

Art und Umfang der Leistung: Schneeräumung, Splittstreuung, Splitteinkehrung:

Süd - Solar City Pichling - FB/GW/RW ca. 15 km;
Süd - Pichling Zone 1 - GW/RW - ca. 9 km;
Nord - Nord Zone 5 - GW/RW - ca. 14 km
inkl. Haftungsübernahme pro Route

Aufteilung in Lose: nein
Erfüllungsort: Stadtgebiet von Linz
Leistungsfrist:  ab 1. November 2020 bis 31. März 2021
CPV-Code: 90620000
NUTS-Code: AT 312

Eignung:

Der Auftraggeber hat nach § 80 Abs. 1 Bundesvergabegesetz 2018 festgelegt, dass der Bieter seine Befugnis, Leistungsfähigkeit und berufliche Zuverlässigkeit mit folgenden Nachweisen zu belegen hat:

  • Nachweise der beruflichen Zuverlässigkeit nach § 82 Bundesvergabegesetz 2018
    aktueller Auszug aus dem Firmenbuch und Auskunft aus dem Gewerbeinformationssystem Austria (GISA) oder gleichwertige Dokumente der zuständigen Behörden des Sitzstaates, Strafregisterbescheinigung bzw. Registerauskunft für Verbände  oder gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Sitzstaates des Unternehmers (maximal 1 Jahr alt), letztgültige Kontobestätigung bzw. Unbedenklichkeitsbescheinigung  des zuständigen Sozialversicherungsträgers oder letztgültige Rückstandsbescheinigung nach § 229 a Bundesabgabenordnung (BAO) oder gleichwertige Dokumente der zuständigen Behörden des Sitzstaates des Bieters.
  • Nachweis der Befugnis nach § 81 Bundesvergabegesetz 2018
    • Nachweise nach §§ 84 und 85 Bundesvergabegesetz 2018
    • Nachweise für die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: keine
    • Nachweise für die technische Leistungsfähigkeit: keine

Die Nachweise können auch durch eine jeweils aktuelle Eintragung in einem Katasterdienst, wie beispielsweise im Österreichischem Auftragnehmerkataster (ANKÖ), A-1150 Wien, Anschützgasse 1, Telefon: +43 1 333 66 66 0, office@ankoe.at (im Internet unter der Adresse http://www.ankoe.at abrufbar) geführt werden. Die Unternehmer werden aus Gründen der Verwaltungsökonomie eingeladen, die Eignungsnachweise über einen solchen Katasterdienst zu erbringen.

Der Bieter kann auch durch die Vorlage einer Eigenerklärung als Beilage zum Angebot belegen (§ 80 Abs. 2 Bundesvergabegesetz 2018), dass er die vom Auftraggeber verlangten Eignungskriterien erfüllt und die festgelegten Nachweise auf Aufforderung dem Auftraggeber unverzüglich beibringen kann. Darüber hinaus muss in der Eigenerklärung konkret angegeben werden, über welche Befugnisse der Bieter verfügt.

Die Abgabe einer Eigenerklärung nach § 80 Abs. 2 Bundesvergabegesetz 2018 ist nur zum Beleg der Nachweise der Befugnis und beruflichen Zuverlässigkeit zulässig.

Nachweise für die Leistungsfähigkeit sind zwingend dem Angebot beizulegen bzw. durch den Nachweis über eine jeweils aktuelle Eintragung beim Auftragnehmerkataster Österreich zu erbringen.

A. 3. Hinweis nach § 21 Abs. 1 Bundesvergabegesetz 2018

Bewerber oder Bieter, die im Gebiet einer anderen Vertragspartei des EWR-Abkommens oder in der Schweiz ansässig sind und die für die Ausübung einer Tätigkeit in Österreich eine behördliche Entscheidung für ihre Berufsqualifikation einholen müssen, haben ein darauf gerichtetes Verfahren möglichst umgehend, jedenfalls vor Ablauf der Angebotsfrist einzuleiten.

B. 1. Ausschreibungsunterlagen

Die Ausschreibungsunterlagen sind von 10. August 2020 bis 18. Aúgust 2020 kostenlos erhältlich.

Anforderung: ausschließlich in elektronischer Form auf der e-Vergabe Plattform der Auftraggeberin (und gleichzeitig des ANKÖ) unter https://linz.vergabeportal.at/List

B. 2. Einreichung der Angebote

Alle Bestandteile des Angebotes sind innerhalb der Angebotsfrist ausschließlich in elektronischer Form auf der e-Vergabe Plattform der Auftraggeberin (und gleichzeitig des ANKÖ) unter https://linz.vergabeportal.at/List, www.linz.at/ausschreibung oder www.vergabeportal.at einzureichen. Alle Bestandteile des Angebotes sind entsprechend elektronisch auszufüllen bzw. zu erstellen, einzuscannen und elektronisch auf das Beschaffungsportal hochzuladen (insbesondere Beilagen).

Die Angebote müssen mit einer qualifizierten elektronischen Signatur abgegeben werden. Unterlagen in Papierform werden ebenso wenig berücksichtigt wie eine Einreichung per Fax oder per E-Mail.

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Stadt Linz (AGB 2008) in der Fassung des Beschlusses des Gemeinderates vom 17. Oktober 2013 und die sonstigen Bestimmungen laut Ausschreibungsunterlagen.

Bekanntmachung im Internet abrufbar unter: http://www.linz.at/ausschreibung

Für den Auftraggeber:
Für die Landeshauptstadt Linz:
Mag. Christian Furtlehner e.h.

Der Abschluss und die Auflösung von Verträgen obliegt nach dem Statut für die Landeshauptstadt Linz (StL 1992) in Verbindung mit der Geschäftsordnung für den Magistrat der Landeshauptstadt Linz (GEOM), insbesondere abhängig von den im StL 1992 festgelegten Wertgrenzen folgenden Organen: Gemeinderat der Landeshauptstadt Linz, Stadtsenat der Landeshauptstadt Linz, einzelnen ressortmäßig zuständigen Mitgliedern des Stadtsenates der Landeshauptstadt Linz, Magistrat der Landeshauptstadt Linz

Die Zuständigkeit für vergabebezogene Ausschreibungen der Unternehmensgruppe Stadt Linz richtet sich nach den jeweiligen gesellschaftsrechtlichen Vorgaben (insbesondere Aktiengesetz, GmbH-Gesetz in Verbindung mit den jeweiligen Gesellschaftsverträgen) und liegt grundsätzlich bei den jeweiligen Geschäftsführungen.

Die Stadt Linz und ihre Unternehmen bekennen sich zu einer ökosozialen Beschaffungsstrategie. Der Einkauf von umweltfreundlichen Produkten und die Beachtung von Fair-Trade-Grundsätzen, die verstärkte Einbeziehung regionaler Klein- und Mittelbetriebe und Frauenförderung sind dabei besondere Schwerpunkte.

Details zur ökosozialen Beschaffung

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