Informationen zum Coronavirus

FAQs - Oft gestellte Fragen

Das BürgerInnen-Service hat oft gestellte Fragen gesammelt und mit den zuständigen Geschäftsbereichen für Sie beantwortet.

  • Waschen Sie Ihre Hände häufig!
  • Reinigen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit einer Seife oder Desinfektionsmittel.
  • Vermeiden Sie Händekontakt (Händeschütteln)!
  • Halten Sie Distanz!
    Halten Sie einen Abstand von mindestens einem Meter zwischen sich und allen anderen Personen ein, die husten oder niesen.
  • Berühren Sie nicht Auge, Nase und Mund!
    Hände können Viren aufnehmen und das Virus im Gesicht übertragen.
  • Halten Sie sich an die behördlichen Vorgaben zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.
  • Achten Sie auf Atemhygiene!
    Halten Sie beim Husten oder Niesen Mund und Nase mit gebeugtem Ellenbogen oder einem Taschentuch bedeckt und entsorgen Sie dieses sofort.
  • Sorgen Sie für eine gute Raumlüftung!

Melden Sie sich beim Gesundheitstelefon 1450. Je nachdem, ob Sie Symptome einer Erkrankung mit dem neuen Coronavirus haben oder nicht, kann es sein, dass Sie in Heimquarantäne kommen und Ihren Gesundheitszustand selbst überwachen müssen oder auf das neue Coronavirus getestet werden. Das genaue Vorgehen erfahren Sie von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesundheitsnummer 1450. Es kann sein, dass die Gesundheitsbehörde Sie auch von sich aus kontaktiert. Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, werden gefragt, mit welchen Personen sie Kontakt hatten. Die Gesundheitsbehörde nimmt dann zu den genannten Personen Kontakt auf.

Wenn der Verdacht besteht, dass Sie das Coronavirus haben, melden Sie sich beim Gesundheitstelefon 1450. Im Anschluss wird sich das Rote Kreuz mit Ihnen bezüglich der Vereinbarung eines Termins für die Testung in Verbindung setzen. Wie lange es dauert, bis sich das Rote Kreuz bei Ihnen meldet, lässt sich nicht genau sagen. Einsätze bei Personen mit akuten Beschwerden werden zum Beispiel vorgereiht. Wichtig: Ist ein Test angekündigt, gelten Sie als Verdachtsfall und dürfen das Haus nicht mehr verlassen. 

Sie werden getestet, ob Sie das Coronavirus wirklich haben. Dafür wird ein Nasen-Rachen-Abstrich genommen. Die Proben werden von ausgewählten Labors untersucht und von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) ausgewertet. Die AGES übermittelt die Befunde an die Gesundheitsbehörde. Sie werden von der Gesundheitsbehörde über das Ergebnis Ihres Befundes informiert.
 

Beim Gesundheitstelefon 1450 werden Ihre Daten aufgenommen und dann an das Rote Kreuz für die Vereinbarung eines Termins für die Testung weitergeleitet.

Sie werden vom Roten Kreuz einen Tag vor der Testung angerufen, um den konkreten Termin zu vereinbaren. Je nach aktuellen Fallzahlen kann es sein, dass es einige Tage dauert, bis sich das Rote Kreuz bei Ihnen wegen der Terminvereinbarung meldet.

In der Regel erfahren Sie binnen 96 Stunden das Testergebnis. Wenn der Befund vorliegt, werden Sie von der Gesundheitsbehörde benachrichtigt. Sie werden verlässlich kontaktiert und müssen nicht von sich aus Kontakt mit dem Roten Kreuz oder mit der Gesundheitsbehörde aufnehmen. Die Gesundheitsbehörde ist von Montag bis Sonntag im Einsatz, es ist daher auch möglich, dass Sie am Wochenende kontaktiert werden. Wenn Ihr Befund negativ ist, werden Sie mittels E-Mail - bzw. per Post - verständigt. Wenn Ihr Befund positiv ist, setzt sich die Gesundheitsbehörde mit Ihnen telefonisch in Verbindung.

Viele Menschen machen sich Sorgen, dass sie möglicherweise mit dem neuen Coronavirus infiziert sind. Um Gewissheit zu haben, möchten sich viele testen lassen. In vielen Fällen ist ein Test aber nicht zielführend. Bitte beachten Sie, dass die Ergebnisse von Schnelltests aus dem Einzelhandel von der Gesundheitsbehörde nicht anerkannt werden. Der Grund ist, dass nicht nachvollziehbar ist, ob der Abstrich korrekt durchgeführt wurde und von welcher Person die Probe stammt.

Wer wird getestet?
Personen, mit jeder Form von akuten Atemwegsinfekten – egal, ob mit oder ohne Fieber – die mindestens eines der folgenden Symptome haben, für das es keine andere plausible Ursache gibt: Husten, Halsschmerzen, Katarrh, das heißt eine Entzündung der oberen Atemwege, Plötzlicher Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns
Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einer Person, die positiv auf das neue Coronavirus getestet worden ist, hatten.

Die Heimquarantäne nach einer positiven Testung, wurde auf zumindest 10 Tage ab dem Beginn der Krankheit verkürzt. Die Gesundheitsbehörde entscheidet über die Aufhebung oder Verlängerung der Quarantäne.

Eine bereits angemeldete Testung darf von der zu testenden Person nicht storniert werden.

Eine Selbst-Quarantäne ist bei Einreise aus einem Staat anzutreten, für den zum Einreisezeitpunkt die rechtliche Auflage besteht, dass eine Selbstquarantäne anzutreten ist. Der aktuelle Stand, für welche Länder es eine Reisewarnung gibt, kann auf der Homepage des Bundesministeriums abgerufen werden.

Wenn Sie von einem Land einreisen, für das ein Negativ-Corona-Befund oder eine 10-tägige Quarantäne vorgesehen ist, haben Sie an der Grenze unterschrieben, dass sie sich in eine "freiwillige Heimquarantäne" begeben. Sie bekommen keinen zusätzlichen Bescheid von der Bezirksverwaltungsbehörde.

Die Heimquarantäne kann durch einen negativen Befund selbst beendet werden, ohne dass die Bezirksverwaltungsbehörde verständigt werden muss.

Sollte der Absonderungsbescheid bereits mit einem End-Datum versehen sein, dann endet die Quarantäne mit diesem angegebenen Datum, es kommt kein neuer Bescheid mehr, der die Absonderung beendet.

Die Einhaltung der Quarantäne-Bestimmungen wird von der Polizei kontrolliert.

Die Drive-In-Teststationen sind nur für behördliche Testungen vorgesehen.

Ergebnisse von Corona-Testungen, die vor der Einreise nach Österreich im Ausland gemacht wurden, können freiwillig per Mail (PDF bzw. Scan) an info@mag.linz.at gesendet werden oder direkt im Bürgerservice während der Öffnungszeiten abgegeben werden. Dies gilt auch für Testergebnisse, die eigenständig in Österreich durchgeführt wurden.

Gesundheitszertifikate auf Privatinitiative (denen keine behördliche Corona-Testung vorangegangen ist), die z.B. manche Länder oder Firmen verlangen, wenn man einreisen oder arbeiten möchte, werden nicht von der Gesundheitsbehörde ausgestellt.

Es gibt für Oberösterreich keine offizielle Liste von privaten Labors, die PCR-Tests anbieten. Die Österreichische Gesellschaft für Laboratoriumsmedizin und Klinische Chemie bietet eine Auflistung von Laboren, die PCR-Tests und Antikörper-Test durchführen.

COVID-19 Labore

In Linz sind uns die folgenden Labore bekannt:

Die generellen Informationen zu den Sicherheitsmaßnahmen im Bereich von Schulen finden Sie auf der FAQ-Seite des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Darüber hinaus ist es sinnvoll, sich bei der jeweiligen Schulleitung über etwaige schulautonome Sicherheitsmaßnahmen zu erkundigen.

Die Stadt Linz hat in der Kalenderwoche 41 ein Infoschreiben versendet, in dem Eltern von Kindern in Kinderbildungseinrichtungen (Krabbelstuben, Kindergärten, Horte) um Zustimmung ersucht wurden, dass die Kinder im von der Gesundheitsbehörde angeordneten Fall, bei auf Covid-19 getestet werden dürfen oder die Kinder andernfalls 10 Tage in Quarantäne gehen.

Mittlerweile hat sich die nationale Teststrategie bei unter 10-Jährigen geändert. Aufgrund eines Erlasses des BM für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz erfolgt in Bildungseinrichtungen für unter 10-Jährige bei Auftreten eines positiven COVID-19-Falles eine durchgängige Einstufung aller betroffenen Kinder in dieser Gruppe/Klasse als Kontaktperson 2. Das bedeutet, dass diese Kinder nicht in Quarantäne kommen. Testungen werden von der Gesundheitsbehörde bei epidemiologischer Notwendigkeit und auf ausdrücklichen Elternwunsch veranlasst (Screening, Drive In-Testung). 

Wenn Kinder aus Betreuungseinrichtungen nach Hause geschickt werden, weil sie Krankheitssymptome haben, ist seitens der Stadt Linz vorgesehen, dass die Eltern vom Kinder- oder Hausarzt abklären lassen, ob es sich um Corona-Symptome handelt oder nicht.  

Wenn es corona-typische Symptome sind, muss das Kind gestetet werden (hier hängt es vom Dienstgeber ab, ob die Eltern eine Pflegefreistellung benötigen oder dienstfrei gestellt werden).

Wenn es keine Corona-Symptome sind, wird das Kind vom Kinder- und Hausarzt krank geschrieben und die Eltern benötigen eine Pflegefreistellung.

Es werden nur Personen mit negativem Corona-Befund in einer Pflegeeinrichtung aufgenommen. Bitte wenden Sie sich bezüglich Testung an die jeweilige Leitung (z.B. Seniorenheimleitung).

Seniorenzentren Linz GmbH

In Anbetracht der derzeitigen Situation mit Covid-19, möchten wir Sie über die zu beachtende Rechtslage laut Lockerungsverordnung des Gesundheitsministeriums, BGBl Nr. 197/2020 idF. BGBl Nr. 407/2020 informieren
(Stand: 22.09.2020)

Ab 22. September 2020

  • Veranstaltungen ohne Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen: bis zu 250 Personen, unabhängig von Veranstaltungsbewilligungen nach Oö. Veranstaltungssicherheitsgesetz (Bewilligung ab 300 Besucher).
  • Veranstaltungen mit Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen: bis zu 1.500 im geschlossenen Raum, 3.000 im Freiluftbereich 
  • Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze: 10 Personen im geschlossenen Raum und 100 Personen im Freiluftbereich
  • Ab 50 Personen im geschlossenen Raum und 100 Personen im Freiluftbereich: COVID-19 Präventionskonzept und Bestellung eines COVID-19 Beauftragten (kann auch Veranstalter selbst sein)
     

COVID-19 Präventionskonzepts

  1. Regelung zur Steuerung von Besucherströmen (z.B. Verwendung von Ordnern, die den Besucherfluss im Eingangsbereich steuern)
  2. Spezifische Hygienemaßnahmen (z.B. Aufstellen von Desinfektionsmittel)
  3. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2 Infektion (wie/wo werden infizierte Personen abgesondert, wenn nötig)
  4. Regelung betreffend der Nutzung sanitärer Einrichtungen (z.B. Kontrolle der Abstände auf den Toiletten)
  5. Regelungen betreffend der Verabreichung von Speisen und Getränken (Gastroregelungen laut der COVID-19 Lockerungsverordnung)

Hinweis:

  • Die Vorlage des Präventionskonzepts ist nur bei bewilligungspflichtigen Veranstaltungen nach der Maßnahmenverordnung notwendig,
  • bei Veranstaltung mit über 50 Personen im geschlossenen Raum und 100 Personen im Freiluftbereich muss dieses zur etwaigen Kontrolle bei der Veranstaltung bereitgehalten werden.

Mustervorlage COVID-19-Präventionskonzept (PDF, 238 kB)

Allgemeine Bestimmungen für alle Veranstaltungen

Gemäß COVID-19-Lockerungsverordnung des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, ist bei sämtlichen Veranstaltungen Folgendes zu beachten:

  • 1 Meter Abstand zu Personen, welche nicht im gemeinsamen Haushalt leben; bei zugewiesenen Sitzplätzen ist Personen, welche einer Besuchergruppe angehören, das Unterschreiten des 1 Meter Abstand gestattet
  • Maskenpflicht in geschlossenen Räumen (ausgenommen am zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplatz bzw. bei der Einnahme von Essen und Getränken)
  • Sperrstunde: 01:00 Uhr (gilt auch für geschlossene Gesellschaften)

Hinweise

  • Veranstalter und Personen die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, sind nicht in die beschränkte Personenanzahl der Veranstaltung einzurechnen (ausgenommen Individualsportarten wie z.B. Laufen und Radfahren). 

Abschließend möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass bei Veranstaltungen ab einer Personenanzahl von 250, mindestens 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn, ein Antrag bei der Bezirksverwaltungsbehörde, unter Vorlage eines COVID-19 Präventionskonzepts, gestellt werden muss.

Dieser Antrag samt Präventionskonzept ist unabhängig von der Veranstaltungsmeldung (bis 300 Personen) bzw. einer Veranstaltungsanzeige (über 300 Personen), nach Oö. Veranstaltungssicherheitsgesetz erforderlich.

Die Wirtschaftskammer Oberösterreich informiert auf ihrer Homepage umfassend über die Gästeregistrierung in der Gastronomie.

Informationen der Wirtschaftskammer

Informationen zur aktuellen Situation in Linz

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