Internationaler Mädchentag

11.10.2019 bis 11.10.2019

zwei Mädchen
11
Oktober

Zum Internationalen Mädchentag am 11. Oktober stehen am Hauptplatz Aktionen auf dem Programm, um auf die spezifischen Bedürfnisse und Probleme von Mädchen aufmerksam zu machen. Motto der Veranstaltung des Frauenbüros der Stadt Linz: „Gemeinsam für die Rechte von Mädchen und gegen Unterdrückung und Diskriminierung!“.

Von 14 bis 18 Uhr verteilt das Frauenbüro der Stadt Linz mit freundlicher Unterstützung des Kinderhilfswerk PLAN und des Vereins Jugend und Freizeit verschiedene Luftballons, Informationsbroschüren und Give Aways.

Ab 15:00 Uhr wird die Mädchen-Band „Musheen“ einen Auszug aus ihren Songs spielen

Ab 16:00 Uhr zeigen die Tänzerinnen von SILK Fluegge ihr Können. In ihrem Projekt „B-Girl Circle - Breakdance und Urban Styles Training für Mädchen und Frauen“ legen sie großen Wert auf Identitäts- und Persönlichkeitsbildung bei Mädchen und jungen Frauen ab acht Jahren.

Die Kampagne trägt die Farbe pink. Ars Eletronica Center und LENTOS Kunstmuseum setzen ein Zeichen für die Mädchen dieser Welt und leuchten in dieser Signalfarbe, die Lebensfreude und Mut zur Offensive ausdrückt.

„Mit den Aktivitäten wollen wir erreichen, dass Mädchen ihre Rechte gleichberechtig wahrnehmen können und selbstbewusst Lebenschancen entdecken und nutzen können“, unterstützt Frauenstadträtin Mag.a Eva Schobesberger die wichtigen Anliegen der Aktion.

Ende 2011 haben die Vereinten Nationen den 11. Oktober zum „International Day of the Girl Child“, zum Internationalen Mädchentag ernannt. Dieser Aktionstag geht auf die Initiative „Because I am a Girl“ des Kinderhilfswerks „Plan International“ zurück und will auf die vorhandenen Benachteiligungen von Mädchen aufmerksam machen: Weltweit gehen mehr als 60 Millionen Mädchen nicht zur Schule. Zwei Drittel der Menschen, die nicht lesen und rechnen können und in Armut leben sind Frauen. 18 Millionen minderjährige Mädchen werden jedes Jahr schwanger. Die meisten werden zwangsverheiratet. Ungewollte Schwangerschaften sind bei 15 bis 19-jährigen Mädchen die häufigste Todesursache. Dreimal mehr Mädchen als Jungen sterben an Unterernährung.

Die Arbeit von PLAN wird vor allem durch Patenschaften finanziert, die für ein Kind übernommen werden. Die damit finanzierten Selbsthilfeprojekte verbessern dauerhaft die Lebensumstände aller Kinder sowie ihrer Familien und ihrer Gemeinden. Und zwar solange, bis die Menschen dort wieder ohne die Hilfe anderer leben können. Aufgrund der besonderen Benachteiligung von Mädchen in vielen Ländern hat Plan eine spezielle Patenschafts-Initiative für sie gestartet.

Jugenkulturbox Ann and Pat

Plan International

 

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