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1901 - 1937

Die Bevölkerung von Linz vergrößerte sich durch die Eingemeindungen von Lustenau und Waldegg (1873), St. Peter (1915), Urfahr und Pöstlingberg (1919) und Kleinmünchen (1923).

Am 12. Februar 1934 nahm von Linz die Aufstandsbewegung der Sozialdemokratie gegen den autoritären Kurs der Regierung ihren Ausgang, die in einen österreichweiten Bürgerkrieg einmündete. In der Folge war Linz ein Zentrum der sich formierenden nationalsozialistischen Aktivisten.

  • 1936
    Inbetriebnahme des Rundfunk-Großsenders auf dem Freinberg.
  • Bürgerkrieg
    1934, 12. Februar
    Ausbruch des Bürgerkrieges zwischen dem sozialdemokratischen Republikanischen Schutzbund und Kräften von Exekutive, Bundesheer und Heimwehren im sozialdemokratischen Parteigebäude "Hotel Schiff" (Landstraße 36).
  • 1930 - 1931
    Neuerrichtung des Kolpinghauses nach Plänen von Hans Steineder.
  • 1930
    Mit dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise wird die seit 1918 von der Österreichischen Eisenbahn-Verkehrs-Anstalt geführte Lokomotivfabrik Krauß in Linz geschlossen.
  • 1929 - 1935
    Errichtung der neuen Tabakfabrik an der Unteren Donaulände nach den Plänen der Architekten Peter Behrens und Alexander Popp. Erster Stahlskelettbau in Österreich.
  • 1929 - 1931
    Errichtung der Diesterwegschule nach den Plänen von Stadtbaudirektor Curt Kühne.
  • 1929 - 1930
    Bau des Parkbads nach Plänen des Linzer Stadtbaudirektors Curt Kühne als erstes Hallenbad in Oberösterreich.
  • 1928
    Eröffnung der ersten österreichischen Arbeitermittelschule.

    Einrichtung eines ersten Rundfunksenders in Linz. Der Marconisender hat eine Leistung von einem halben Kilowatt.

  • 1927 - 1928
    Errichtung einer Gitterbogenbrücke anstelle der Holzbrücke über die Traun in Ebelsberg.
  • 1926 - 1929
    Bau der Kreuzschwesternschule an der Stockhofstraße nach Plänen des Architekten Clemens Holzmeister.
  • 1926
    Die Sozialdemokratische Partei Österreichs beschließt auf einem Parteitag ihr "Linzer Programm".
  • 1924, 1. Mai
    Weihe des Maria-Empfängnis-Domes (Neuer Dom).
  • 1923
    Eingemeindung von Kleinmünchen.
  • 1921
    Die Kammer für Arbeiter und Angestellte in Linz wird eingerichtet.

    Vereinigung der Poschacher Brauerei und der Linzer Malzfabrik mit weiteren Brauereien zur Braubank AG. 1925 wird der Firmenwortlaut in Österreichische Brau-Aktiengesellschaft (Brau AG) abgeändert.

  • Link auf größeres Bild (neues Fenster): Eingemeindung Urfahr
    1919
    Eingemeindung von Urfahr und Pöstlingberg.
  • 1919, 16. Mai
    Sieg der Sozialdemokraten bei den ersten Gemeinderatswahlen nach allgemeinem, gleichem, direktem und geheimen Verhältniswahlrecht für Männer und Frauen. Josef Dametz wird erster sozialdemokratischer Bürgermeister.
  • 1918 - 1920
    Unruhen, Ausschreitungen und Plünderungen wegen der katastrophalen Ernährungslage nach dem Ersten Weltkrieg, wiederholte Verhängung des Standrechtes.
  • 1916
    Der Metallplastiker und Maler Rudolf Hoflehner wird in Linz geboren.
  • Eingemeindung St. Peter
    1915
    Eingemeindung von St. Peter.
  • 1914 - 1918
    Während des Ersten Weltkrieges hat die Bevölkerung unter Versorgungsproblemen und Preissteigerungen zu leiden, die Protestaktionen und Demonstrationen zur Folge haben; Schulen werden als Spitäler und Lazarette genutzt, in und um Linz werden Lager für Kriegsgefangene, Flüchtlinge und Internierte errichtet.
  • 1914
    Bau einer zweiten Straßenbahnlinie von der Weißenwolffstraße bis zum Beginn der Waldeggstraße.
  • 1913
    Eröffnung der Lokalbahn von Ebelsberg nach St. Florian

    Übernahme des Gaswerks aus der Hand der Allgemeinen österreichisch-ungarischen Gasgesellschaft in Triest durch die Stadt Linz.

    Das Luftschiff "Sachsen" überfliegt Linz.

  • 1912
    Eröffnung der Lokalbahn Linz - Eferding - Waizenkirchen.

    Auf der Strecke zwischen Linz und Leonfelden wird der Postautoverkehr aufgenommen.

  • 1908 - 1909
    Neubau des Gebäudes der Staatsrealschule (heute Bundesrealgymnasium) an der Fadingerstraße.
  • 1908
    Gründung des "Linzer Sportklubs", der sich nach der Vereinigung mit dem Athletik-Sportklub "Siegfried" (1918) "Linzer Athletiksportklub" (LASK) nennt.
  • 1907 - 1912
    Bau der Pfarrkirche zur Heiligen Familie an der Bürgerstraße nach Plänen von Mathhäus Schlager.
  • 1905 - 1906
    Bau einer neuen Pfarrkirche in Kleinmünchen.
  • 1905
    Nach der Schaffung eines IV. Wahlkörpers ziehen die ersten zehn Sozialdemokraten in den Gemeinderat ein.
  • 1904
    Der Internist Karl Fellinger wird in Linz geboren.
  • 1903
    Enthüllung eines Denkmals für Kaiserin Elisabeth am Landhausportal. Der Künstler ist Hans Rathausky.

    Anlässlich des Landesschießens besucht Kaiser Franz Joseph I. Kleinmünchen und die Städte Linz und Urfahr.

    Gründung eines Linzer Arbeiter-Turnvereins.

  • 1902
    Die Straßenbahn wird von der Blumau bis zur Ebelsberger Traunbrücke geführt.

    Die Urfahrer Jahrmärkte beziehen das Gelände an der Donau.

    Errichtung eines Denkmals für Adalbert Stifter durch Hans Rathausky im Landhauspark.

  • 1901
    Errichtung der städtischen Schwimmschule auf dem Gelände des heutigen Parkbades.

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