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1938 - 1945

Die nochmals sprunghafte Vergrößerung des Stadtgebiets 1938 (Eingemeindung von Ebelsberg und St. Magdalena) stand mit der Absicht Adolf Hitlers im Zusammenhang, seine "Heimat- und Patenstadt" Linz zu einem Industrie-, Verwaltungs- und Kulturzentrum auszubauen. In der Folge werden tausende ZwangsarbeiterInnen rekrutiert und drei Konzentrationslager eingerichtet.

Die fortschreitende Kriegsentwicklung verhinderte die Realisierung eines Großteils der ehrgeizigen Pläne. Vor allem Industrieanlagen und Wohnbauten, nicht aber die geplante monumentale Donauuferverbauung und die "Prachtstraße" wurden ausgeführt. 1944/45 erlebte Linz  als Zentrum der Rüstungsindustrie 22 Fliegerangriffe und damit umfangreiche Zerstörungen.

Informationen zum Nationalsozialismus in Linz


  • 1945
    Allmähliche Normalisierung des Lebens: Wiederinbetriebnahme des Senders Linz, Eröffnung des Briefverkehrs in Oberösterreich, Eröffnung des Landesgerichts und Bezirksgerichts Linz, Kino, Aufnahme der Tätigkeit des Oberlandesgerichts Linz, Zulassung zu politischen Parteien in der amerikanischen Besatzungszone, Wiederherstellung der Pressefreiheit etc.
  • 1945, 5. Mai
    Einmarsch amerikanischer Truppen, Kriegsende und Beginn der Besatzungszeit, der Stadtteil Urfahr wird zwischen 27. Juli und 3. August von sowjetischen Truppen besetzt und verselbstständigt; die Donau bildet bis 1955 die "Demarkationslinie" zwischen dem amerikanisch besetzten Linz und dem sowjetisch besetzten Urfahr, der Übertritt von einer Zone in die andere ist nur Personen mit Personaldokumenten gestattet und wird bis 1953 an den Donaubrücken kontrolliert. Allmähliche Normalisierung des Lebens: Wiederinbetriebnahme des Senders Linz, Eröffnung des Briefverkehrs in Oberösterreich, Eröffnung des Landesgerichts und Bezirksgerichts Linz, Kino, Aufnahme der Tätigkeit des Oberlandesgerichts Linz, Zulassung zu politischen Parteien in der amerikanischen Besatzungszone, Wiederherstellung der Pressefreiheit etc.
  • Zerstörung des Linzer Hauptbahnhofes
    1944 - 1945
    22 alliierte Luftangriffe haben schwere Zerstörungen und 1679 Todesopfer zur Folge.
  • 1939
    Eingemeindung des Keferfeldes.
  • Spatenstich Göringwerke
    1938 - 1945
    Aufbau einer Großindustrie (Reichswerke Hermann Göring, Stickstoffwerke Ostmark) und Errichtung zahlreicher Wohnbauten, Neubau der Nibelungenbrücke; Linz wird ein Zentrum der Rüstungsindustrie im Zweiten Weltkrieg; Hitler plant ein Groß-Linz als eine der fünf "Führerstädte" des Großdeutschen Reiches, wo er seinen Alterssitz errichten will.

    Mehr zum Thema Nationalsozialismus in Linz

  • 1938
    Eingemeindung von Ebelsberg und St. Magdalena.
  • Hitlerempfang am Hauptplatz
    1938, 12. März
    Begeisterter Empfang des deutschen Reichskanzlers Adolf Hitler in seiner Heimatstadt; der Jubel der Menschenmenge auf dem Hauptplatz veranlasst ihn, Österreich dem Deutschen Reich vollständig einzugliedern.

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