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Konzentrationslager in Linz

Autor: Bertrand Perz

Ein KZ-Außenkommando beim Bau von "Probestollen"

In der Stadt Linz wurden bis Mitte 1944 drei Konzentrationslager als Außenlager des KZ Mauthausen eingerichtet. Das erste Lager, in dem bis zu 1.000 männliche Häftlinge untergebracht waren, wurde Ende 1942 zur Verwertung der Hochofenschlacke der Reichswerke "Hermann Göring" eingerichtet. Die Gewinne aus der Schlackenverwertung teilten sich Reichswerke und SS.

Im Frühjahr 1944 wurden auf direkten Wunsch Hitlers von der SS Häftlinge als Arbeitskräfte für den Ausbau der Luftschutzstollen beim Märzenkeller zur Verfügung gestellt. Die ca. 380 männlichen Häftlinge dieses von der SS als Linz II geführten Lagers waren direkt in den Stollen untergebracht.

Wenig später gelang es den Reichswerken, für den Ausbau der Hütte und die Panzerproduktion in der Tochterfirma "Eisenwerke Oberdonau" weitere KZ-Häftlinge als Arbeitskräfte zu bekommen. In dem dafür eingerichteten Lager "Linz III" befanden sich im Herbst 1944 über 5600 männliche Häftlinge. Insgesamt kamen in den drei Lagern über 800 Häftlinge ums Leben.

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