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"Patenstadt des Führers"

Autor: Fritz Mayrhofer

Modell Nibelungenbrücke mit Brückenkopfgebäuden

Das Epitheton "Patenstadt" charakterisiert die engen Beziehungen Adolf Hitlers zu Linz seit seinen Jugendtagen. Schon zwischen 1931 und 1934 war die Stadt das Zentrum der politischen nationalsozialistischen Aktivitäten in Österreich. Mit dem "Anschluss" trat sie für 36 Stunden in den Blickpunkt des Weltgeschehens und wurde eine der "Führerstädte". Seinen Traum, eine "nationalsozialistische Musterstadt" zu schaffen, hegte er vor einem Modell im Keller der Berliner Reichskanzlei bis zu seinem Selbstmord.

Nach Hitlers Vorstellungen sollte Linz zu einem Verwaltungs-, Kultur-, Industrie- und Verkehrszentrum sowie zur schönsten Stadt an der Donau ausgebaut werden. Bei der Verwirklichung dieser Pläne sollte die "Creme" deutscher Architekten zum Zug kommen. Tatsächlich realisiert wurden in erster Linie jene Baumaßnahmen, die den Rüstungsanstrengungen zur Fortführung des Krieges dienlich waren. Dazu zählten vor allem der Aufbau der Großindustrie, der durch einen rasanten Bevölkerungsanstieg einen raschen Strukturwandel auslöste, und der Bau von Wohnungen. Die Monumentalplanungen für das Verwaltungs-, Kultur- und Verkehrszentrum blieben weitestgehend auf dem Papier.

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