Linz. Eine Stadt lebt auf.


Symmetrie der Geschlechter

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Gender Mainstreaming
Gleichstellung der Geschlechter
Aktive Frauenförderung
Parität
Förderung des frauen- und kulturpolitischen Diskurs
Vernetzungsstelle für Frauenkultur
Evaluierung


Im Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaften in der Fassung des Vertrages von Amsterdam wird "Gender Mainstreaming" als Grundsatz für eine Gleichbehandlungspolitik verankert. Darin wird normiert, dass die Gemeinschaft darauf hinwirkt, Ungleichheiten zu beseitigen und die Gleichstellung von Männern und Frauen zu fördern ist. Aus diesem Vertrag ist weiters abzuleiten, dass die Gleichstellung der Geschlechter auch bei kulturpolitischen Maßnahmen zu berücksichtigen ist.

Gender Mainstreaming
Die Stadt Linz bekennt sich zur Gleichstellung der Geschlechter, zur Abschaffung von frauenspezifischen Diskriminierungen und verpflichtet sich zur Erfüllung der Zielsetzungen dieses EU-Vertrages in allen kulturpolitischen Konzepten unter Bedachtnahme auf die Vorgaben des oö. Gemeindegleichbehandlungsgesetzes.

Gleichstellung der Geschlechter
Um eine Einbeziehung von Frauen in Entscheidungsprozesse sicherzustellen strebt die Stadt Linz die Erreichung einer Symmetrie der Geschlechter in allen kulturellen Gremien und Institutionen an. Bei allen derartigen Ausschreibungen gilt das Prinzip, dass bei gleicher Qualifikation Frauen bevorzugt eingestellt werden. Die städtischen Kulturinstitutionen einschließlich der ausgegliederten Kulturbetriebe werden weiters beauftragt bzw. ersucht, bei der Nachbesetzung von Positionen aktiv nach qualifizierten Frauen zu suchen.

Aktive Frauenförderung
Alle Jurys, Beiräte, Kuratorien und sonstige Gremien im städtischen Kulturbereich werden nach Möglichkeit paritätisch besetzt.

Zur Erreichung einer finanziellen Parität bei Projektaufträgen, Preisvergaben, Förderungen und Stipendien werden Konzepte erarbeitet und Realisierungsvorschläge gemacht. .

Parität
Die Stadt Linz schlägt vor, dass zusätzliche Stipendien und Preise zur Förderung des frauen- und kulturpolitischen Diskurses in Zusammenarbeit mit dem Land OÖ., den Universitäten, Bildungseinrichtungen und Frauenorganisationen ausgeschrieben werden.

Förderung des frauen- und kulturpolitischen Diskurs
Die Stadt Linz schlägt zur Förderung von künstlerischen und kulturellen Aktivitäten und Projekten für Frauen die Errichtung einer unabhängigen Vernetzungsstelle mit folgenden Aufgabenbereichen vor: Vernetzungsaktivitäten, Informationsstelle, Koordination und Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten, Vermittlungsarbeit, Veranstaltungen etc.

Es erscheint sinnvoll und zielführend, dass bezüglich der Vernetzungsstelle für Frauen eine gemeinsame Vorgangsweise mit dem Land Oberösterreich gesucht wird. Es werden daher mit dem Land Oberösterreich Gespräche über eine gemeinsame Verwirklichung geführt.

Vernetzungsstelle für Frauenkultur
Die Erfüllung der Zielvorgaben für die Gleichstellung von Frauen sollen in regelmäßigen Abständen evaluiert und durch Partizipationskonzepte immer wieder initiiert werden. Dies soll einerseits durch die städtischen Kulturinstitutionen und Kultureinrichtungen (Kulturausschuss u.a.) erfolgen und andererseits durch die im Bereich der Stadt Linz bestehenden oder einzurichtenden Institutionen, wie Gleichbehandlungsbeauftragte (nach dem oö. Gemeindegleichbehandlungsgesetz), Frauenausschuss, Frauenbeauftragte und in Verbindung mit dem Stadtkulturbeirat.

Evaluierung
Link Kulturentwicklungsplan


KONTAKT
Kulturdirektor Mag. Siegbert Janko
Kulturdirektion der Stadt Linz
A-4041 Linz, Hauptstraße 1 - 5
Tel.: +43 (0)70/7070-2930
Fax: +43 (0)70/7070-2955
mail: info@kua.mag.linz.at
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