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Natur und Freiraum

Eine Siedlung für 3 000 - 4 000 Menschen in unmittelbarer Nähe eines sensiblen, einzigartigen Naturraumes zu platzieren, muss sorgfältig überlegt werden. Die Planungen des Atelier Dreiseitl hatten daher vor allem zum Ziel, den zu erwartenden hohen Nutzerdruck auf die sensiblen Auwaldbestände entlang der Traun zu steuern und gleichzeitig ein attraktives Freiflächenangebot mit hohem Freizeit- und Erholungswert in unmittelbarer Nähe der Siedlung zu erarbeiten.

Kleiner Weikerlsee

Der kleine Weikerlsee wurde um 70 % erweitert. Dieser neue See zeigt eindrücklich die Philosophie der Gestaltung. Das südöstliche Ufer ist als großzügige Badewiese gestaltet. Der süd- und südwestliche Bereich ist der Natur vorbehalten, die sich dort uneingeschränkt entwickeln kann. Eine intelligente und pragmatische Vernetzung der Bedürfnisse und Ansprüche einerseits der Menschen und andererseits der Natur wird hier angedeutet. 

Der Landschaftspark

Die übergeordnete Idee und Funktion des Landschaftsparks ist die eines Filters zwischen Siedlung und Landschaft. Die aufgeschütteten Hügel bilden das räumliche Gerüst dieser Idee. Zum einen werden hier Bedürfnisse der Menschen aus der Siedlung erfüllt wie z.B. Spazieren gehen, sich treffen, spielen, etc., zum anderen hat die Natur eine Chance, sich auf und zwischen den Hügeln ihre Nischen zu erobern. Dieses Grundgerüst wurde mit verschiedensten Einrichtungen gefüllt wie z.B. verschiedenen Spielplätzen, einem Festplatz oder einer Pflanzenkläranlage.

Der Aumühlbach

Die Revitalisierung des Aumühlbachs in den Stadtteilen Ebelsberg und Pichling konnte 2005 abgeschlossen werden. Seit April 2004 fließt wieder Wasser durch das 4,2 Kilometer lange Bachbett. Die Wasserzuleitung erfolgt über das Steiningerwehr nahe der Traunbrücke in Ebelsberg. Mit der Revitalisierung des Aumühlbachs besteht wieder eine durchgehende Gewässerverbindung zwischen dem Freindorfer Mühlbach und dem Mitterwasser in den Traun-Donau-Auen. Es entstanden fünf Brücken. Für die ökologische Begleitplanung gab es einen Entwurf des Landschaftsarchitekturbüros TOPOS III Planergruppe Leitner & Co ZT-KEG. Die Bepflanzung der Bachufer übernahmen die StadtgärtnerInnen.

Die Traun-Donau-Auen

Der größte Teil der Traun-Donau-Auen ist als Naturschutzgebiet rechtlich gesichert. Dieser einzigartige Naturraum soll geschützt bleiben und trotzdem für die BewohnerInnen der solarCity zum Naturerlebnis zur Verfügung stehen.

Für Spaziergänge wurden Naturwanderwege im Natura-2000-Gebiet der Traun-Donau-Auen neu angelegt. Mit diesen beschilderten Wanderwegen werden auf der Basis eines BesucherInnen-Lenkungskonzepts Teile des Augebiets für die BesucherInnen sanft erschlossen.

Die Traun-Donau-Auen bieten zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten ideale Lebensräume. Die vielfältige Vegetation des Natura 2000-Schutzgebietes ist durch Grauerlen-, Weiden- und Hartholzauen geprägt. In diesem Lebensraum sind unter anderem auch Biber, Eisvögel, Pirole, Haubentaucher, Fledermäuse, Ringelnattern und Laubfrösche zu finden.

Beitrag aus dem Buch - Landschaftsplanung (PDF - 43 KB)  (neues Fenster)
Natur und Freiraum im Plan


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